Sportlerin des Jahres 2024 Brandenburg: Laura Lindemann vor zwei Frauen aus Cottbus

Die Potsdamer Triathletin Laura Lindemann legte in Paris einen furiosen Endspurt hin und holte so für die deutsche Mixed-Staffel den Olympiasieg.
Marijan Murat/dpa- Laura Lindemann, Potsdamer Triathletin, ist Brandenburgs Sportlerin des Jahres 2024.
- Lindemann gewann Gold in der Mixed-Staffel bei den Olympischen Spielen in Paris.
- Die Cottbuser Bahnradsportlerin Lea Sophie Friedrich und Paralympics-Gewinnerin Maike Hausberger belegten die Plätze zwei und drei.
- Die Ehrung der Gewinner erfolgt im ersten Quartal des nächsten Jahres.
- Lindemann erhielt auch das Silberne Lorbeerblatt von Bundespräsident Steinmeier.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Potsdamer Triathletin Laura Lindemann ist Brandenburgs Sportlerin des Jahres 2024. Das ist das Ergebnis einer Abstimmung unter Brandenburger Sportjournalisten, die der Landessportbund Brandenburg (LSB) durchgeführt hat. In jedem Jahr werden Sportlerin, Sportler und Mannschaft des Jahres gekürt. Laura Lindemann ist nun die Nachfolgerin der Cottbuser Bahnradsportlerin Emma Hinze, die den Titel zuletzt viermal in Folge gewonnen hatte.
Lindemann hatte im Sommer bei den Olympischen Spiele in Paris einen der zahlreichen denkwürdigen Augenblicke für die Sportfans in Brandenburg geprägt. Die Potsdamer Triathletin sicherte der deutschen Mixed-Staffel als Schlussläuferin in einem atemberaubenden Endspurt die Goldmedaille direkt vor der Kulisse des Eiffelturms.
Sensationeller Olympiasieg mit der Staffel
Bereits in den Einzelwettkämpfen der Olympischen Spiele war Lindemann in der Spitzengruppe des Triathlons zu finden, musste jedoch aufgrund der herausfordernden Bedingungen, die sie auf dem nassen Kopfsteinpflaster zu Fall brachten, einen Rückschlag hinnehmen. Umso beeindruckender war ihr Auftritt in der Mixed-Staffel, der das deutsche Team zum sensationellen Olympiasieg führte.
Für Lindemann bedeutete dies bei ihren dritten Olympischen Spielen die erste Medaille. Bei der Abschlussfeier in Paris durfte sie die Fahne des deutschen Teams tragen. Ihre Leistung wurde zudem Anfang November von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gewürdigt, der ihr und ihren Teamkollegen Lisa Tertsch, Tim Hellwig und Lasse Lührs das Silberne Lorbeerblatt verlieh.
Nun wurde die 28-Jährige, die für Triathlon Potsdam antritt, zur „Sportlerin des Jahres 2024“ in Brandenburg gewählt. Dieser Erfolg ist für Lindemann, die bereits 2014 als „Nachwuchssportlerin des Jahres“ ausgezeichnet wurde, der erstmalige Sieg in dieser Kategorie. In der diesjährigen Abstimmung setzte sie sich klar gegen die Konkurrenz durch.
Sportlerinnen aus Cottbus auf Rang zwei und drei
Auf Rang zwei landete die Cottbuser Bahnradsportlerin Lea Sophie Friedrich. Sie hatte mit den Teamsprinterinnen in Paris erst den Weltrekord geknackt, um am Ende Bronze zu gewinnen. Ihre Olympischen Spiele krönte die 24-Jährige, die auf den Radrennbahnen in Cottbus und Frankfurt (Oder) trainiert, dann mit Silber im Sprint. Ihr Halbfinale gegen die Niederländerin Hetty van de Wouw war denkwürdig, Friedrich gewann nach drei engen Rennen.

Radsportlerin Lea Sophie Friedrich durfte sich in das Goldene Buch der Stadt Cottbus eintragen.
Patrick Pleul/dpaDritte der Umfrage wurde die Paralympics-Gewinnerin Maike Hausberger, die für den Brandenburgischer Präventions- und Rehabilitationssportverein (BPRSV) in Cottbus startet. Die gebürtige Triererin gewann im Einzelzeitfahren auf der Straße in Paris Gold. Ihre Plakette wurde wie die von Lea Sophie Friedrich auf dem Cottbuser Weg des Ruhmes eingelassen. Dort sind alle Cottbuser Medaillengewinner von Olympischen Spielen und Paralympics verewigt.
Die Bekanntgabe der „Sportler des Jahres“ erfolgt am Mittwoch (18. Dezember), gefolgt von den besten „Teams des Jahres“ am 19. Dezember. Die Ehrung der Gewinnerinnen und Gewinner ist laut LSB für das erste Quartal des nächsten Jahres vorgesehen.
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