Union Berlin – Hamburger SV: FCU bleibt ohne Tor – neue Sorgen um Stadionausbau

Rassiges Duell: Hier kämpfen Oliver Burke (links) von Union Berlin) und der Hamburger Miro Muheim um den Ball.
Matthias Koch- Union Berlin spielt 0:0 gegen den Hamburger SV – Trainer Baumgart war gesperrt.
- Andrej Ilic scheitert mit Elfmeter, Hamburgs Königsdörffer verfehlt knapp den Siegtreffer.
- Stadionausbau der Alten Försterei: Berliner Senat lehnt geplante Erweiterung auf 40.500 Plätze ab.
- Alternative Pläne: Kapazität soll auf 34.000 Zuschauer erhöht werden – Verein äußert sich bald.
- Polizei-Einsatz vor dem Spiel: 200 Fans kontrolliert, S-Bahn-Verkehr für eine Stunde gestoppt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der 1. FC Union Berlin bleibt im Bundesliga-Heimspiel gegen den Hamburger SV ohne Erfolgserlebnis – das torlose Remis verdienen sich die Eisernen aus Köpenick mit einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit. An die starke Leistung aus der Vorwoche in Frankfurt kann der FCU beim 0:0-Unentschieden aber nicht anknüpfen.
Bei den Gastgebern fehlte diesmal Cheftrainer Steffen Baumgart an der Seitenlinie – ausgerechnet gegen seinen Ex-Club aus Hamburg. Baumgart hatte zuletzt beim 4:3-Auswärtssieg der Eisernen bei Eintracht Frankfurt die Rote Karte gesehen und wurde für eine Partie gesperrt. Seine Rolle nahm gegen den HSV deshalb mit Sebastian Bönig einer der drei Co-Trainer ein.
Andrej Ilic verschießt Elfmeter
In der ersten Halbzeit waren die Gäste aus Hamburg das aktivere Team. Die beste Möglichkeit hatten indes die Eisernen. In der 10. Minute scheiterte Andrej Ilic vom Elfmeterpunkt an Torhüter Daniel Heuer Fernandes. Zuvor war Diogo Leite durch Rayan Philippe im Strafraum zu Fall gebracht worden. Allerdings war der Elfmeter von Ilic auch nicht sonderlich platziert geschossen.
Auch nach der Halbzeitpause hatte der HSV zunächst mehr vom Spiel und auch mehr Ballbesitz. Union kam nur selten zu seinem schnellen Umschaltspiel, mit dem Eintracht Frankfurt am vergangenen Wochenende so grandios ausgekontert worden ist. Hamburgs Ransford Königsdörffer verfehlte in der 73. Minute nur um wenige Zentimeter den Führungstreffer. Auf der anderen Seite prallte ein Eckball von Union-Kapitän Christopher Trimmel an den Pfosten (77.). Tom Rothe donnerte den Ball über die Querlatte (86.). Fabio Vieira vom HSV sah in der Nachspielzeit die Rote Karte.
Am Rande des Heimspiels gegen den HSV sorgte ein Medienbericht für Unruhe, wonach Union Berlin den Ausbau des Stadions an der Alten Försterei offenbar nicht im geplanten Ausmaß umsetzen kann. Wie die „Bild“-Zeitung berichtete, hat der Berliner Senat Einwände gegen eine Erweiterung der Arena auf 40.500 Plätze. Grund hierfür soll die angespannte Verkehrssituation im Stadtteil Köpenick sein.
Laut des Berichts soll es bei Union nun Pläne für eine kleinere Variante geben – mit einer Erweiterung der Kapazität von 22.012 auf 34.000 Zuschauer. Der Verein kündigte am Sonntagabend an, dass man sich im Laufe der kommenden Woche zu der neuen Entwicklung äußern werde.
Unruhe gab es zudem aufgrund eines Polizei-Einsatzes vor dem Spiel, in dessen Folge der S-Bahn-Verkehr zwischen den Bahnhöfen Jannowitzbrücke und Ostkreuz für rund eine Stunde unterbrochen werden musste. Ein Sprecher der Bundespolizei teilte am Sonntagabend mit, dass 200 Fans am Bahnhof Jannowitzbrücke kontrolliert wurden. Es sei um das Abbrennen von Pyrotechnik und Landfriedensbruch gegangen, zudem stünde eine Körperverletzung im Raum.

Sperre: Trainer Steffen Baumgart verfolgte das Heimspiel von Union Berlin gegen den Hamburger SV im Container neben dem Gästeblock.
Matthias Koch
