Union Berlin und Energie Cottbus: Geyer, Mattuschka, Helmer – alle drücken Baumgart die Daumen

Steffen Baumgart ist der neue Trainer beim 1. FC Union Berlin. Viele Ex-Kollegen drücken ihm die Daumen, das wurde beim Bretterknaller in Cottbus deutlich.
Soeren Stache/dpa- Steffen Baumgart gibt sein Debüt als Trainer von Union Berlin beim Traditions-Turnier in Cottbus.
- Ex-Kollegen wie Mattuschka, Geyer und Helmer drücken ihm die Daumen und loben seine Qualitäten.
- Baumgart wird für seine Erfahrung und Motivation geschätzt; er passt emotional gut zu Union.
- Hoffnungen auf erfolgreiche Zukunft mit Union, trotz anspruchsvoller Aufgabe.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das Debüt von Steffen Baumgart als Trainer beim 1. FC Union Berlin war am Freitagabend großes Gesprächsthema beim Traditionsturnier Bretterknaller in der Lausitz-Arena in Cottbus. Dort trafen in den Traditionsmannschaften von Energie Cottbus und Union Berlin viele ehemalige Mitspieler von Baumgart aufeinander.
Man spürt: Sie alle gönnen dem 53-Jährigen den Job bei seinem Herzensclub. Baumgarts ehemaliger Trainer Eduard Geyer (80) hat einen ganz simplen Tipp für Baumgart. Hier sind die Stimmen aus Cottbus:
Karim Benyamina: „Das war ja schon länger geplant, aber es hat irgendwie nie gepasst. Ich freue mich für Baumi, dass er es geschafft hat, jetzt bei Union erster Trainer zu sein. Vom Emotionalen her kann er die Mannschaft komplett mitreißen. Ich denke, dass er viele Erfahrungen gesammelt hat und auch mit schweren Situationen umgehen kann.“
Torsten Mattuschka: „Ich hoffe, dass Baumi es hinkriegt, den Turnarround schaffen kann. Ich glaube, dass er zu Union wie Arsch auf Eimer passt, aber es muss eben auch funktionieren. Dann gucken wir mal, dass wir irgendwie die Klasse halten. Um etwas anderes wird es ohnehin nicht gehen. Ich hoffe, dass er relativ schnell seine Idee des Fußballs reinkriegt. Ich hoffe, dass es für ihn vernünftig läuft. Ich habe nichts dagegen, wenn Baumi jetzt ein paar Jahre an der Alten Försterei rumhampelt.“
Einfacher Tipp von Ex-Trainer Eduard Geyer
Björn Brunnemann: „Baumi hat sehr viel Union-DNA in sich. Ich würde mich für ihn freuen, wenn er da sehr erfolgreich arbeitet. Die letzten Jahre unter Urs Fischer waren schon enorm, das war fast schon am Limit. Aber Baumi hat das Zeug, Union wieder ins ruhige Fahrwasser zu bringen. Das wünsche ich ihm. Er ist ein bisschen offensiv ausgerichtet. Aber da sollte vielleicht ein bisschen die Handbremse rein. Vielleicht wird ja in der Winterpause noch nachgelegt und der eine oder andere Offensiv kommt noch. Dann kann das ganz ordentlich werden.“
Sergiu Radu (Mitspieler bei Energie Cottbus): „Steffen Baumgart und Kevin McKenna sind super professionell, sie sind für mich sehr gute Trainer. Ich vertraue ihm. Steffen ist ein sehr guter Motivator, er weiß, was er möchte. Der Job ist schwer bei Union, aber ich traue ihm das zu.“
Timo Rost (Mitspieler bei Energie Cottbus): „Es freut mich, dass er einen coolen Job bekommen hat. Er passt irgendwie wie die Faust aufs Auge bei Union Berlin.“
Eduard Geyer (Trainer bei Energie Cottbus): „Baumgart hat es in Köln bewiesen. In Hamburg habe ich gedacht, dass es für ihn besser ausgeht. Vor allem, das ist auch eine schöne Stadt – da hätte ich mich mal festgenagelt. Er war ja auch Spieler bei Union, er kennt das alles. Er hat ja auch bei uns bei Energie Cottbus gespielt, er war ein ziemlich unkomplizierter Spieler. Ich wünsche ihm alles Gute. Offensiv oder defensiv – das spielt alles keine Rolle. Man muss Spiele gewinnen und die Spieler dazu zusammenstellen, dass es passt. Hinten den Laden dichtmachen und vorne ein paar Tore schießen, so einfach ist das.“
Thomas Helmer: „Ich hoffe, dass er Union wieder in die richtige Spur bekommt. Was der Verein in den vergangenen Jahren geleistet hat, ist sensationell.“


