Krise im Weltverband
: „Frei erfunden“ – FIFA weist Bericht über Infantino zurück

Hat Gianni Infantino inmitten der FIFA-Krise bei US-Präsident Donald Trump um Unterstützung gebeten? Der Weltverband meldet sich zu Wort.
Von
red/dpa
Zürich
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Gianni Infantino (l) soll Donald Trump um Hilfe gebeten haben. (Archivbild)

Tom Weller/dpa
  • FIFA weist Bericht zurück: Infantino habe Trump oder dessen Regierung nicht angerufen.
  • Laut FIFA ist die Darstellung „frei erfunden“ und bezieht sich auf einen Times-Artikel.
  • Times meldete, Infantino habe nach gescheiterten Investorenplänen Hilfe bei Trump gesucht.
  • Die New York Post zitierte eine Quelle: Infantino fühle sich isoliert wegen negativer Berichte.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Fußball-Weltverband hat Berichte über Anrufe von FIFA-Boss Gianni Infantino bei Donald Trump und dessen Kabinett zurückgewiesen. „Der FIFA-Präsident hat in den vergangenen Tagen weder den Präsidenten der Vereinigten Staaten noch ein Mitglied seiner Regierung angerufen. Das ist frei erfunden“, schrieb die Medienabteilung der FIFA im Kurznachrichtendienst X und bezog sich dabei auf einen Bericht der englischen „Times“.

Die britische Tageszeitung hatte geschrieben, dass Infantino nach dem Scheitern seiner Investorenpläne und der wachsenden Kritik an seiner Amtsführung angeblich Hilfe bei Trump gesucht hat.

Die „Times“ bezog sich dabei auch auf einen Bericht des US-Boulevardblatts „New York Post“. Diese hatte unter anderem unter Verweis auf eine namentlich nicht genannte Quelle geschrieben, dass sich Infantino angesichts der Flut negativer Medienberichte „isoliert“ fühle. „Er sucht nach einflussreichen Verbündeten, die ihn öffentlich unterstützen.“