„Das perfekte Dinner“ heute (14.7.26)
: Alle Rezepte von Nick aus Pforzheim

Am zweiten Tag in Pforzheim ist Alex Gastgeber. Hier findest du die Rezepte für Vorspeise, Hauptgang und Dessert.
Von
Saskia Ebert
Pforzheim
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Nick stellt sich am zweiten Abend an den Herd.

Nick stellt sich am zweiten Abend an den Herd.

RTL

In der Woche vom 13. Juni bis 17. Juli 2026 ist „Das perfekte Dinner“ in Pforzheim zu Gast. Am zweiten Abend (14. Juli) kocht Nick für seine Mitstreiterinnen und Mitstreiter. Hier gibt es die Rezepte für Vorspeise, Hauptgang und Nachspeise.

Das Menü von Nick

  • Die Vorspeise: „Erde“ - Rotkraut, Walnuss, Birne, Ziegenkäse
  • Die Hauptspeise: „Feuer“ - Pilze, Laugen, Karotten
  • Der Nachtisch: Eis - Zimt, Blutorange, Hafer

Rezeptangaben für 5 Personen

Das Rezept für die Vorspeise

Für Rotkrautsuppe:

  • 900 g Rotkohl
  • 5 Birnen
  • 2 Knoblauchzehen
  • 6 große oder 8 mittelgroße Kartoffeln
  • 3 rote Zwiebeln
  • 80 ml Glühwein
  • 2 Lorbeerblätter
  • 2 TL Ahornsirup
  • 1,2 Liter Gemüsebrühe
  • 200 ml Birnensaft
  • 100 ml Sahne
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Für Walnusskrokant:

  • 40 g Walnüsse
  • 1 EL Zucker
  • 1 Prise frisch gemahlener Pfeffer

Für Birnen:

  • 2 Birnen
  • 4 TL Zucker
  • 1 EL Butter
  • 1 Prise Zimt

Für Balsamico Perlen

  • 100 ml Balsamico
  • 8 g Agar-Agar
  • Öl

Für Ziegenkäsecreme:

  • 150 g Ziegenfrischkäse
  • 1 EL Crème fraîche
  • 1 EL Olivenöl
  • Zitronenabrieb
  • Salz und Pfeffer

Für Brötchen:

  • 300 g Dinkelmehl
  • 1 TL Salz
  • 1 Pck. Backpulver
  • 500 g Magerquark
  • 100 g gemischte Körner

So geht's

Zuerst Knoblauch und Zwiebeln schälen, klein schneiden und in etwas Olivenöl kräftig anbraten.

Kartoffeln und Birnen schälen, würfeln und kurz mit in den Topf geben. Das Rotkraut in feine Streifen schneiden und ebenfalls hinzufügen. Alles kurz anschwitzen.

Dann mit Glühwein ablöschen und etwas einkochen lassen. Anschließend Gemüsebrühe und Birnensaft dazugießen. Die Lorbeerblätter in den Topf geben und die Suppe etwa 45 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

Nach der Kochzeit die Lorbeerblätter entfernen. Die Suppe fein pürieren, Sahne unterrühren und mit Ahornsirup, Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Servieren kann noch etwas Sahne auf die Suppe gegeben und leicht untergezogen werden.

Für den Krokant die Walnüsse grob hacken und ohne Fett in einer Pfanne rösten. Zucker dazugeben und schmelzen lassen. Die karamellisierten Nüsse auf Backpapier verteilen, mit etwas frisch gemahlenem Pfeffer würzen und auskühlen lassen.

Für die Birneneinlage die Birnen schälen, entkernen und klein schneiden. In Butter kurz anbraten, dann Zucker und Zimt dazugeben und leicht karamellisieren lassen.

Für die Balsamico-Perlen zuerst ein hitzebeständiges Öl sehr kalt stellen. Den Balsamico mit Agar-Agar verrühren und mindestens drei Minuten kochen lassen. Kurz abkühlen lassen, in eine Quetschflasche füllen und in kleinen Tropfen in das kalte Öl geben. Die entstandenen Perlen mit einem Sieb herausnehmen und kalt abspülen.

Für die Ziegenkäsecreme Ziegenfrischkäse, Crème fraîche und Olivenöl glatt rühren. Mit Zitronenabrieb, Salz und Pfeffer würzen.

Für die Brötchen Mehl, Quark, Backpulver und Salz zu einem glatten Teig kneten. In sechs Stücke teilen, formen, leicht befeuchten und mit Körnern bestreuen. Danach bei 200 Grad Ober-/Unterhitze etwa 25 bis 30 Minuten backen.

Die Suppe in tiefen Tellern anrichten. Walnusskrokant, karamellisierte Birnen und Balsamico-Perlen daraufgeben. Ziegenkäsecreme und Brötchen separat dazu servieren.

Das Rezept für den Hauptgang

Für vegane Keule:

  • 1 kg Austernpilze
  • 4 EL Speisestärke
  • 6 EL Sojasauce
  • 2 TL Beifuß
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 6 EL Sonnenblumenöl
  • 1 TL Knoblauchpulver
  • 5 Zimtstangen
  • 5 Blätter Reispapier

Für Marinade:

  • 4 EL Öl
  • 2 TL Salz
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 TL schwarzer Pfeffer
  • 1 Prise weißer Pfeffer
  • 2 EL Ahornsirup
  • 5 Tropfen Flüssigrauch

Für Laugen:

  • 250 g Laugenbrötchen (vom Vortag)
  • 1 große Zwiebel
  • 50 g Räuchertofu
  • 5 Tropfen Flüssigrauch
  • 400 ml Hafermilch (Haferdrink)
  • 2 Eier
  • Petersilie
  • Salz und Pfeffer
  • Muskat

Für vegane Sauce:

  • 1 Bund Suppengrün
  • 2 Zwiebeln
  • 200 g braune Champignons
  • 2 EL Sojasauce
  • 2 EL Tomatenmark
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Rotwein
  • 2 Thymianzweige
  • 1 Lorbeerblatt
  • Salz und Pfeffer
  • 1 EL Speisestärke

Für Karotten:

  • 800 g Karotten
  • 3 EL Honig
  • 6 EL Orangensaft
  • 6 EL Sojasauce
  • Granatapfelkerne

So geht's

Die Austernpilze mit einer Gabel auseinanderziehen, bis lange Fasern entstehen. Diese mit Speisestärke, Sojasauce, Beifuß, Kumin, Öl und Knoblauchpulver mischen.

Das Reispapier kurz in kaltes Wasser tauchen. Dann etwas Pilzfüllung daraufgeben und das Papier so darumlegen, dass kleine Keulen entstehen. Als Knochen jeweils eine Zimtstange hineinstecken.

Für die Würzpaste Öl mit Tomatenmark, Ahornsirup, Liquid Smoke, Salz und beiden Pfeffersorten verrühren. Die Keulen damit rundherum bestreichen. Danach im Ofen bei 190 Grad Umluft 25 Minuten garen und zum Schluss noch etwa fünf Minuten unter dem Grill knusprig werden lassen.

Für die Sauce Zwiebeln samt Schale halbieren. Suppengrün klein schneiden und mit den Zwiebeln in Öl kräftig anrösten. Champignons dazugeben und kurz mitbraten. Erst mit Sojasauce ablöschen, dann Tomatenmark einrühren und mitrösten.

Gemüsebrühe und Rotwein dazugießen. Thymian und Lorbeerblatt in den Topf geben und die Sauce mehrere Stunden leise köcheln lassen. Anschließend durch ein Sieb gießen. Mit angerührter Speisestärke binden, noch einmal aufkochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Für den Laugenknödelgugelhupf die Laugenbrötchen würfeln. Zwiebel und Räuchertofu klein schneiden und zusammen glasig anbraten. Liquid Smoke unterrühren und alles zu den Brötchenwürfeln geben.

Die Hafermilch erwärmen und über die Mischung gießen. Kurz ziehen lassen. Dann Eier, Petersilie, Salz, Pfeffer und Muskat dazugeben und alles gut verkneten. Die Masse in eine gefettete kleine Gugelhupfform drücken und bei 200 Grad Ober-/Unterhitze etwa 40 Minuten backen.

Den Gugelhupf erst abkühlen lassen, dann stürzen. Vor dem Servieren in Scheiben schneiden und in etwas Öl von beiden Seiten anbraten.

Für die Möhren das Gemüse schälen und je nach Größe halbieren oder vierteln. In Olivenöl langsam braten, bis sie bissfest sind. Honig darübergeben, mit Orangensaft und Sojasauce ablöschen und einkochen lassen, bis die Glasur leicht dicklich wird.

Zum Schluss die Möhren anrichten und mit Granatapfelkernen bestreuen.

Das Rezept für die Nachspeise

Für Zimtparfait

  • 4 Eigelb
  • 400 ml Sahneersatz
  • 150 ml Milch
  • 150 g Zucker
  • 1 TL Vanillearoma
  • 2 TL Zimtpulver

Für Blutorangenragout

  • 10 Blutorangen
  • 70 g Zucker
  • 100 g Butter
  • 70 ml Cointreau

Für Hafergranola

  • 150 g kernige Haferflocken
  • 50 g Haselnussblättchen
  • 2 Prisen Zimtpulver
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Kokosöl
  • 80 g Honig

So geht's

Für das Parfait zuerst den Sahneersatz steif schlagen.

Eigelb, Zucker und Milch cremig aufschlagen. Danach Vanillearoma und Zimt unterrühren. Die Masse vorsichtig mit dem aufgeschlagenen Sahneersatz vermengen, damit sie schön luftig bleibt.

Eine Kastenform mit Frischhaltefolie auslegen. Die Parfaitmasse hineingeben, glatt streichen und mindestens acht Stunden einfrieren.

Für das Ragout acht Blutorangen filetieren. Das Fruchtfleisch dabei sorgfältig aus den weißen Häutchen lösen. Die übrigen zwei Blutorangen auspressen.

Den Zucker in einer Pfanne karamellisieren lassen. Butter dazugeben und schmelzen. Dann etwa 50 Milliliter Blutorangensaft angießen und alles aufkochen, bis sich der Karamell wieder gelöst hat.

Cointreau hinzufügen und vorsichtig flambieren. Die Flamme vollständig ausgehen lassen. Anschließend die Orangenfilets in die heiße Sauce geben und kurz erwärmen.

Für das Granola Haferflocken und Haselnüsse mischen. Kokosöl und Honig in einer Pfanne schmelzen und über die Mischung geben. Salz und Zimt hinzufügen und alles gut vermengen.

Die Granolamasse auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen. Bei 160 Grad Umluft etwa zehn bis zwölf Minuten backen. Zwischendurch einmal wenden, damit alles gleichmäßig röstet.

Wann und wo läuft „Das perfekte Dinner“?

„Das perfekte Dinner“ läuft montags bis freitags um 19 Uhr bei VOX. Parallel zur TV-Ausstrahlung ist die Sendung auch im VOX-Livestream bei RTL+ zu sehen. Dort können verpasste Folgen außerdem online abgerufen und auch früher gestreamt werden.