„Das perfekte Dinner“ heute (24.6.26)
: Alle Rezepte von Julia aus Koblenz

Am dritten Tag in Koblenz lädt Julia zu sich ein. Hier gibt es die Rezepte für Vorspeise, Hauptgang und Nachspeise.
Von
Saskia Ebert
Koblenz
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Julia übernimmt das Kochen am zweiten Tag.

Julia übernimmt das Kochen am zweiten Tag.

RTL

In der Woche vom 22. bis 26. Juni 2026 ist „Das perfekte Dinner“ in Koblenz zu Gast. Am dritten Abend (24. Juni) kocht Julia für ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter. Hier gibt es die Rezepte für Vorspeise, Hauptgang und Nachspeise.

Das Menü von Julia

  • Die Vorspeise: „Wilde Ravioli“ - Ricotta, Kartoffel, Radieschen, Zitrone, dazu Salat
  • Die Hauptspeise: „Turm von Gemüse & Rind“ - Sellerie-Kartoffel-Püree mit Rinderfilet und Extras
  • Der Nachtisch: „Birne & Kaffee“ - mit Biskuit, Karamell und Schokolade

Rezeptangaben für 5 Personen

Das Rezept für die Vorspeise

Für Ravioliteig:

  • 400 g Semola di grano duro rimacinata (Hartweizen-Feingrieß)
  • 4 zimmerwarme Eier

Für Füllung:

  • 600 g mehligkochende Kartoffeln
  • 200 g Radieschen
  • 2 Handvoll Basilikum
  • 2 Handvoll Schnittlauch
  • 1 Handvoll Dill
  • 1 Handvoll Salbei
  • 300 g Ricotta
  • 60 g geriebener Parmesan
  • 2 Schalotten
  • 100 g Butter
  • 1 Eigelb
  • Salz und Pfeffer

Für Limoncellosauce:

  • 2 EL Butter
  • 0,5 Tassen Limoncello
  • 1 Tasse Sahne
  • etwas geriebener Parmesan
  • Salz und Pfeffer
  • 3 gehobelte Radieschen
  • etwas gehobelter Parmesan

Für Salatdressing:

  • 4 EL Zitronensaft
  • 4 TL Dijonsenfau (au Miel)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL Ahornsirupoder
  • Honig 2 EL
  • Schnittlauch
  • 90 g Olivenöl
  • 3 EL Wasseroptional
  • Salz und Pfeffer

Für Salat:

  • Wildkräutersalat
  • einige Radieschensprossen
  • Rote-Bete-Chips

So geht's

Für die Ravioli Hartweizengrieß und Eier zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig anschließend mindestens 1,5 Stunden kalt stellen. Für die Füllung die Kartoffeln in Salzwasser gar kochen, fein pürieren und vollständig abkühlen lassen.

Radieschen und Kräuter fein hacken. Die Schalotten klein würfeln und in Butter etwa sechs bis sieben Minuten anschwitzen. Danach zu den abgekühlten Kartoffeln geben. Ricotta, Kräuter, Radieschen und Parmesan untermischen und die Masse mit Salz und Pfeffer abschmecken. Bis zum Füllen der Ravioli kalt stellen.

Den Nudelteig aus dem Kühlschrank nehmen, auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche vierteln und die Stücke mit dem Handballen flach drücken. Anschließend portionsweise durch die Nudelmaschine drehen. Mit der niedrigsten Stufe beginnen und den Teig nach und nach dünn ausrollen. Eine Teigbahn gleichmäßig mit der Kartoffel-Radieschen-Füllung belegen und die Ränder mit Eigelb bestreichen. Eine zweite Teigbahn darüberlegen und rund um die Füllung vorsichtig festdrücken. Die Ravioli mit einem Messer oder einem quadratischen Ausstecher ausschneiden. So fortfahren, bis der Teig aufgebraucht ist.

Die fertigen Ravioli auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und bis zum Kochen mit einem feuchten Geschirrtuch abdecken. In einem großen Topf Salzwasser zum Simmern bringen und die Ravioli darin etwa vier bis fünf Minuten gar ziehen lassen.

Für die Limoncello-Sauce die Butter in einem kleinen Topf schmelzen. Mit Limoncello und einer halben Tasse Sahne ablöschen und etwas einkochen lassen. Danach die Temperatur reduzieren, die restliche Sahne und den geriebenen Parmesan dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Sauce über die gekochten Ravioli geben. Mit frisch gehobeltem Parmesan und dünn gehobelten Radieschen garnieren.

Den Wildkräutersalat waschen, trocken schleudern und bis zum Servieren beiseitestellen. Für das Dressing alle Zutaten glatt verrühren und abschmecken. Kurz vor dem Servieren über den Salat geben und mit Radieschensprossen sowie Rote-Bete-Chips dekorieren.

Das Rezept für den Hauptgang

Für Rinderfilet:

  • 6 Rinderfiletsteaks
  • 3 Knoblauchzehen (in Scheiben geschnitten)
  • einige gehackte Stiele Rosmarin
  • Olivenöl
  • Butterschmalz
  • Salz und Pfeffer

Für Balsamico-Jus:

  • 10  gehackte Schalotten
  • 2 gehackt Knoblauchzehen
  • 1 Liter trockener Rotwein
  • 200 ml Aceto balsamico
  • 1 Glas Rinderfond
  • 8 EL kalte Butter

Für Fenchel:

  • 100 g Butter
  • 4 gehackte Knoblauchzehen
  • 1 EL Thymianblättchen
  • 2 Fenchelknollen

Für grünen Spargel

  • 2 Bund grüner Spargel
  • etwas Olivenöl
  • grobes Meersalz
  • Pfeffer

Für Sellerie-Lartoffel-Püree:

  • 800 g Sellerie (geschält und gewürfelt)
  • 400 g mehligkochende Kartoffeln (geschält und gewürfelt)
  • 400 ml Sahne
  • 40 g Butter
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • Cayennepfeffer
  • Salz

So geht's

Für die Jus Schalotten und Knoblauch in etwas Butter leicht bräunen. Danach mit den flüssigen Zutaten ablöschen, kurz aufkochen lassen und die Hitze reduzieren. Die Sauce sollte nur noch leicht köcheln. Anschließend zwei bis drei Stunden einkochen lassen. Schalotten und Knoblauch abseihen, die Sauce in einem Topf auffangen und etwa auf die Hälfte reduzieren. Danach bei kleiner Hitze die kalte Butter einrühren. Wichtig: Ab diesem Zeitpunkt darf die Jus nicht mehr kochen, sondern nur noch vorsichtig erwärmt werden.

Das Rinderfilet mit Küchengarn in eine schöne Form binden. Anschließend mit etwas Olivenöl bestreichen und mit Knoblauchscheiben und Rosmarin im Kühlschrank ziehen lassen.

Für das Püree Sellerie- und Kartoffelwürfel in Salzwasser etwa 20 Minuten kochen. Danach abgießen und zurück in den Topf geben. Bei kleiner Hitze unter ständigem Rühren ausdampfen lassen, bis die Würfel möglichst trocken sind. Dann die Sahne dazugeben und alles weiter rühren, bis die Flüssigkeit verdampft ist und eine breiige Masse entsteht.

In der Zwischenzeit die Butter in einem kleinen Topf erhitzen, bis sich am Boden braune Partikel bilden. Die braune Butter anschließend durch ein feines Sieb oder einen Filter gießen. Die Sellerie-Kartoffelmasse vom Herd nehmen, in einen Mixer geben und mit der braunen Butter sowie Cayennepfeffer sehr fein pürieren. Zum Schluss mit Salz und Zitronensaft abschmecken.

Für den Fenchel die Knoblauchzehen etwa zehn Minuten bei 180 bis 200 Grad im Ofen rösten. Währenddessen Butter in einem Topf schmelzen und die Thymianblätter dazugeben. Den gerösteten Knoblauch zerdrücken und unter die Thymianbutter rühren. Den Fenchel vierteln, mit der Butter bestreichen und in einer Auflaufform etwa zehn bis 15 Minuten bei 180 Grad backen. Er sollte noch etwas Biss haben.

Den grünen Spargel waschen und die harten Enden abschneiden. Danach kurz in einer Pfanne mit Olivenöl anbraten. Der Spargel sollte noch knackig bleiben. Zum Schluss mit grobem Meersalz und Pfeffer würzen.

Das Rinderfilet rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, damit es Raumtemperatur annehmen kann. Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und die Filets von jeder Seite etwa vier bis fünf Minuten kräftig anbraten. Anschließend je nach Dicke bei 120 Grad im Ofen weitergaren. Für medium sollte die Kerntemperatur bei etwa 54 bis 55 Grad liegen. Vor dem Servieren einige Minuten in Alufolie ruhen lassen.

Zum Anrichten die Teller vorwärmen. Zuerst etwas Sellerie-Kartoffelpüree in die Mitte geben, darauf vier bis fünf Stangen Spargel legen und das Filet daraufsetzen. Einen Löffel Jus über das Fleisch geben und den Fenchel daneben anrichten. Zum Schluss mit Thymianzweigen dekorieren.

Das Rezept für die Nachspeise

Für Kaffee-Sahne:

  • 1 Blatt Gelatine
  • 250 ml Sahne
  • 20 g Zucker
  • 3 TL instant Kaffeepulver
  • 1 EL Kaffeebohnen

Für Birnen-Sorbet:

  • 1 kg reife Birnen
  • 100 g Zucker
  • 2 EL Zitronensaft
  • 3 EL Crème fraîche
  • 1 Msp. Salz

Für Birnenpüree:

  • 2 reife Birnen
  • 1 EL Butter
  • 60 ml Martini

Für Kaffee-Crumble:

  • 100 g Butter
  • 100 g Mehl
  • 80 g Zucker
  • 1 TL instant Kaffeepulver (in etwas Wasser aufgelöst(

Für Karamellsauce:

  • 1 Tasse Zucker
  • Eine Vierteltasse Wasser
  • 6 EL Butter
  • Eine halbe Tasse Sahne
  • 1 TL Vanillearoma
  • etwas Salz

Für Kuchenboden:

  • 85 g weiche Butter
  • 70 g Puderzucker
  • 30 g gemahlene Mandeln
  • 1 Ei, Größe M
  • 135 g Mehl
  • 15 g Backkakao
  • 1 Prise Salz
  • etwas Vanillearoma

Für Biskuit-Einlage:

  • 1 getrenntes Ei, Größe M
  • 25 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 10 g Speisestärke
  • 15 g Mehl
  • 1 Tasse Espresso
  • 1 TL Zucker

Für Kaffee-Ganache:

  • 150 g Sahne
  • 2 TL instant Kaffeepulver
  • 200 g weiße Kuvertüre

Für Birnenkugeln:

  • 3 große Birnen
  • etwas Butter

So geht's

Die Kaffeesahne am besten schon am Vortag vorbereiten. Dafür Sahne, Kaffeebohnen und löslichen Kaffee in einen Topf geben und gut ziehen lassen. Anschließend abseihen und die Sahne zurück in den Topf geben. Kurz aufkochen lassen und vom Herd nehmen. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen, ausdrücken und in der warmen Sahne auflösen. Danach die Kaffeesahne gut durchkühlen lassen. Kurz vor dem Servieren noch einmal aufschlagen und in einen Spritzbeutel füllen.

Für das Birnensorbet die Birnen schälen, entkernen und in Stücke schneiden. Zusammen mit Zucker und Zitronensaft in einem Topf weich kochen. Danach pürieren und durch ein feines Sieb streichen. Kurz abkühlen lassen, dann mit Crème fraîche und Salz verrühren. Die Masse gut durchkühlen lassen und anschließend in der Eismaschine gefrieren lassen. Je nach Gerät dauert das unterschiedlich lange, in der Kitchen Aid etwa 20 Minuten.

Für das Birnenpüree die Birnen schälen, entkernen und würfeln. Mit etwas Butter in einem Topf erhitzen, bis die Birnen Flüssigkeit abgeben. Mit Wermut ablöschen und die Flüssigkeit wieder verdampfen lassen. Danach alles fein pürieren und das Püree in einem Spritzbeutel kalt stellen.

Für die Birnenkugeln die Birnen schälen und mit einem Kugelausstecher kleine Kugeln ausstechen. Diese kurz in etwas Butter schwenken.

Für den Boden der Kaffee-Tarte alle Zutaten rasch zu einem Mürbeteig verkneten. Den Teig am besten über Nacht, mindestens aber zwei bis drei Stunden kalt stellen.

Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Eine Tarteform einfetten und mit dem Mürbeteig auslegen. Backpapier auf den Teig legen und mit Linsen oder anderen trockenen Hülsenfrüchten beschweren. Die Tarte etwa 18 bis 20 Minuten blind backen. Danach Backpapier und Hülsenfrüchte entfernen und den Boden weitere etwa zehn Minuten fertig backen. Anschließend abkühlen lassen.

Für das Biskuit Eiweiß mit Zucker und einer Prise Salz sehr steif schlagen. Das Eigelb langsam unterrühren. Mehl und Speisestärke mischen, über die Eimasse sieben und vorsichtig unterheben. Den Teig so auf Backpapier verteilen, dass das Biskuit später in die fertige Tarte passt. Bei 180 Grad Umluft etwa zehn bis zwölf Minuten backen und danach abkühlen lassen.

Für die Tränke den Zucker im heißen Espresso auflösen und beiseitestellen.

Für die Karamellsauce den Zucker schmelzen, bis er goldfarben ist. Dann Butter, Sahne und Wasser dazugeben und warten, bis sich der Zucker wieder gelöst hat. Mit Vanillearoma und Salz abschmecken.

Für die Kaffee-Ganache die Sahne mit dem löslichen Kaffee aufkochen. Vom Herd nehmen und die Kuvertüre darin schmelzen, bis eine glatte Masse entsteht. Etwas abkühlen lassen, aber nicht zu lange, da die Ganache sonst fest wird. Die Hälfte der Ganache auf den Tarteboden geben. Das Biskuit darauflegen und mit der Espresso-Tränke beträufeln. Danach die restliche Ganache auf dem Biskuit verteilen und die Tarte mindestens eine Stunde kalt stellen.

Anschließend die Kaffeesahne in kleinen Tupfen auf die Tarte spritzen und zusätzlich mit Karamellsauce dekorieren.

Für den Kaffee-Crumble alle Zutaten zu einem Teig verkneten. Den Teig auf einem Backblech verteilen und bei 180 Grad etwa zehn bis 15 Minuten goldbraun backen. Danach abkühlen lassen, mit einem Mörser zerbröseln und als Dekoration unter das Birnensorbet geben.

Wann und wo läuft „Das perfekte Dinner“?

„Das perfekte Dinner“ läuft montags bis freitags um 19 Uhr bei VOX. Parallel zur TV-Ausstrahlung ist die Sendung auch im VOX-Livestream bei RTL+ zu sehen. Dort können verpasste Folgen außerdem online abgerufen und auch früher gestreamt werden.