„Das perfekte Dinner“ heute (2.7.26)
: Alle Rezepte von Jessy aus Frankfurt

Am vierten Tag in Frankfurt am Main ist Jessy Gastgeberin. Hier findest du die Rezepte für Vorspeise, Hauptgang und Dessert.
Von
Saskia Ebert
Frankfurt
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Tag vier in Frankfurt.

Tag vier in Frankfurt.

RTL

In der Woche vom 29. Juni bis 3. Juli 2026 ist „Das perfekte Dinner“ in Frankfurt am Main zu Gast. Am Vierten Abend (2. Juli) kocht Jessy für ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter. Hier gibt es die Rezepte für Vorspeise, Hauptgang und Nachspeise.

Das Menü von Jessy

  • Die Vorspeise: Big in Japan - Gyoza / Spinat / Glasnudeln
  • Die Hauptspeise: One night in Bangkok - Tofu / Curry / Reis / Som Tam
  • Der Nachtisch: Sweet Dreams - Mango Sticky Rice 2.0

Rezeptangaben für 5 Personen

Das Rezept für die Vorspeise

Für Gyozas:

  • 220 g Mehl
  • 110 ml kochendes Wasser
  • 1 Prise Salz
  • 10 Shiitake-Pilze
  • 1 Karotte
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 0,25 Spitzkohl
  • 100 g Tofu
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Sesamöl
  • 2 cm Ingwer
  • Salz und Pfeffer
  • Chiliflocken
  • Sake (nach Bedarf)

Für Dip:

  • 2 EL Sojasauce
  • 2 EL japanischer Reisessig
  • 1 TL Sesamöl
  • frische Chilischoten (nach Bedarf)

Für Sesamspinat:

  • 300 g Spinat
  • 40 g Sesam
  • 2 EL Mirin
  • 1 EL japanischer Reisessig
  • 1 TL Zucker
  • Salz
  • Eiswasser

Für Teriyakisauce:

  • 4 EL Sake
  • 4 EL Mirin
  • 8 EL Sojasauce
  • 4 EL Zucker

Für Glasnudelstroh:

  • 100 g Glasnudeln
  • Frittieröl

So geht's

Für den Gyozateig zuerst das Wasser aufkochen. Das heiße Wasser zum Mehl geben und alles grob vermengen. Danach den Teig mit den Händen etwa 10 Minuten kneten, bis er glatt wird. Zu einer Kugel formen und 15 Minuten ruhen lassen. Anschließend noch einmal kurz durchkneten, wieder zur Kugel formen und abgedeckt mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

Für die Füllung Gemüse, Pilze und Tofu sehr klein schneiden. Sesamöl in einer Pfanne erhitzen. Zuerst Zwiebeln und Knoblauch kurz anbraten. Dann das übrige Gemüse, Pilze, Tofu und Ingwer dazugeben und alles einige Minuten weiterbraten. Mit Sojasauce, Sake, Salz, Pfeffer und Chiliflocken würzen.

Den Teig dünn ausrollen und in kleine Stücke teilen. Jedes Stück rund ausrollen oder ausstechen. Etwas Füllung in die Mitte geben, den Teig darüberklappen und die Ränder gut zusammendrücken, sodass kleine Halbmonde entstehen.

Etwas Pflanzenöl in einer Pfanne erhitzen und die Gyoza auf einer Seite kurz anbraten. Danach etwas Wasser in die Pfanne geben, den Deckel auflegen und die Teigtaschen bei mittlerer Hitze einige Minuten dämpfen, bis sie gar sind.

Für den Sesamspinat Salzwasser aufkochen und den gewaschenen Spinat kurz blanchieren. Danach in Eiswasser abschrecken und abtropfen lassen. Den Sesam in einer Pfanne ohne Öl vorsichtig rösten. Sobald einzelne Körner anfangen zu springen, die Pfanne vom Herd nehmen. Sesam, Zucker, Mirin und Reisessig im Mörser zu einer Paste verarbeiten und mit dem Spinat mischen.

Für den Dip die Chilischote fein hacken und mit den restlichen Zutaten verrühren.

Für die Teriyakisauce Sake, Mirin, Sojasauce und Zucker in einen Topf geben. Alles aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und etwa 15 Minuten leise köcheln lassen. Dabei immer wieder umrühren.

Für das Glasnudelstroh Öl in einem Topf erhitzen. Die Glasnudeln kurz hineingeben und frittieren, bis sie aufgehen.

Zum Anrichten zuerst etwas Teriyakisauce auf die Teller geben. Darauf den Sesamspinat setzen und jeweils drei Gyoza darauflegen. Etwas Dip darüberträufeln und zum Schluss mit dem knusprigen Glasnudelstroh garnieren.

Das Rezept für den Hauptgang

Für Currypaste:

  • 12 getrocknete Chilischoten
  • 3 TL Koriandersamen
  • 3 TL Kreuzkümmel
  • 2 TL schwarze Pfefferkörner
  • 9 Stängel Zitronengras
  • 80 g Galgant
  • 8 Korianderwurzeln
  • 2 Streifen Kaffir-Limetten (Schale, oder Bio-Limettenschale)
  • 6 Schalotten
  • 4 Knoblauchzehen
  • 2 TL Salz

Für Curry:

  • 400 ml Kokosmilch
  • 2 Karotten 2 Thai-Auberginen
  • 1 Pck. Baby-Mais
  • 1 Pck. Zuckerschoten
  • 1 Brokkoli
  • Thai-Basilikum
  • Sojasauce
  • vegane Fischsauce

Für Tofu-Katsu

  • 2 Pck. fester Tofu
  • 600 ml Öl zum Braten
  • 160 ml Sojamilch (Sojadrink)
  • 100 g Mehl
  • 200 g Panko
  • 2 EL Maisstärke
  • 2 TL Paprikapulver
  • 2 TL Salz

Für Som Tam:

  • 4 Knoblauchzehen
  • 2 Chilischoten
  • Vogelaugenchili
  • 20 grüne Bohnen
  • 1,5 feste grüne Papayas
  • 3 Karotten
  • Zucker
  • 4 EL vegane Fischsauce
  • Saft von 2 Limetten
  • 16 Cocktailtomaten
  • 8 EL geröstete Erdnüsse
  • 400 g Jasminreis

So geht's

Für die Currypaste zuerst die Chilis vorbereiten. Dafür die Stiele entfernen, die Kerne herausnehmen und die Chilis in heißem Wasser einweichen. Koriander, Kreuzkümmel und Pfeffer fein mahlen und zur Seite stellen.

Das Zitronengras putzen, die harten Enden entfernen und den inneren Teil sehr fein schneiden. Galgant schälen und klein hacken. Auch Korianderwurzeln, Kaffirlimettenschale, Schalotten und Knoblauch möglichst fein zerkleinern. Je kleiner alles geschnitten ist, desto leichter lässt sich daraus später eine glatte Paste mixen.

Die eingeweichten Chilis zusammen mit dem Einweichwasser in ein hohes Gefäß geben. Alle vorbereiteten Zutaten hinzufügen, salzen und mit dem Stabmixer fein pürieren. Zum Schluss die gemahlenen Gewürze unterrühren.

Für das Tofu-Katsu den Tofu zunächst gut auspressen, mindestens 30 Minuten lang. Noch besser wird die Konsistenz, wenn der Tofu vorher eingefroren und wieder aufgetaut wurde. Danach in Scheiben schneiden. Die Stücke erst in Mehl wenden, dann durch eine Mischung aus Sojamilch, Maisstärke, Salz und Paprikapulver ziehen. Anschließend rundum mit Panko panieren. In heißem Öl von beiden Seiten goldbraun und knusprig ausbacken.

Den Reis im Reiskocher garen.

Für den Som Tam Knoblauch schälen. Chili waschen, entkernen und grob schneiden. Die grünen Bohnen putzen und kurz vorkochen. Die Papaya halbieren, entkernen und in feine Streifen schneiden. Auch die Karotten in dünne Streifen schneiden.

Knoblauch und Chili im Mörser zerstoßen. Die Bohnen dazugeben und nur leicht andrücken. Einen Teil der Papayastreifen hinzufügen und vorsichtig weiterstampfen. Die Zutaten sollen ihr Aroma abgeben, aber nicht zerdrückt werden. Zucker, vegane Fischsauce und etwas Limettensaft dazugeben. Dabei immer wieder sanft stampfen und gleichzeitig mit einem Löffel alles von unten nach oben mischen.

Nun die restliche Papaya und die Karotten dazugeben. Alles vorsichtig vermengen und mit veganer Fischsauce, Zucker und Limettensaft abschmecken. Die Cocktailtomaten halbieren und zusammen mit den Erdnüssen unterheben. Den Salat auf kleine Schalen verteilen.

Für das Curry die Currypaste in einem Wok erhitzen. Nach und nach Kokosmilch dazugeben und alles köcheln lassen. Das klein geschnittene Gemüse hinzufügen und garen, bis es weich ist, aber noch etwas Biss hat. Mit Sojasauce, veganer Fischsauce und Thai-Basilikum abschmecken.

Zum Servieren den Reis in eine Tasse drücken und auf einen Teller stürzen. Das Curry in eine Schale geben und das Tofu-Katsu darauflegen. Den Som Tam separat, zum Beispiel auf einem Bananenblatt, dazu anrichten.

Das Rezept für die Nachspeise

Für Sticky Rice:

  • 250 g weißer Klebreis
  • 300 ml Kokosmilch
  • 150 g Zucker
  • Salz
  • 1 TL Maisstärke
  • 2 reife Mangos
  • Mungobohnen
  • Blüten (Anchan, Blüten der Schmetterlingserbse, Bananenblüten)

Für Mangosorbet:

  • 500 g Mangos
  • Halbe Vanilleschote
  • 100 g Zucker
  • 1 Spritzer Limettensaft
  • 100 ml Sekt
  • Limettenschale

Für Mangopüree:

  • 1 Mango
  • Puderzucker
  • Limettensaft

So geht's

Für den Sticky Rice den Klebreis zuerst gründlich waschen. Das Wasser dabei mehrmals wechseln, bis es klar bleibt. Danach den Reis in frisches Wasser legen. Die Schmetterlingsblüten in ein Sieb geben und so dazulegen, dass sie das Wasser färben können. Der Reis sollte mindestens drei Stunden darin ziehen, bis er eine blaue Farbe angenommen hat.

Anschließend den Reis in einen Bambusgarer geben. Etwas Wasser in einer Pfanne erhitzen, den Bambusgarer daraufsetzen und den Reis etwa 20 Minuten dämpfen.

Während der Reis gart, 150 ml Kokosmilch vorsichtig erwärmen. Zucker und eine Prise Salz einrühren, bis sich alles aufgelöst hat.

Wenn der Reis fertig ist, sofort die warme Kokosmilch untermischen. Wichtig ist, dass der Reis noch heiß ist, damit er die Flüssigkeit gut aufnehmen kann. Danach abdecken und etwa 15 Minuten warm stehen lassen.

Für die Kokossauce die Speisestärke mit ein paar Tropfen Wasser glatt rühren. Die restliche Kokosmilch dazugeben, salzen und langsam erhitzen. Dabei gut rühren, bis die Sauce andickt. Dann den übrigen Zucker einrühren und den Topf direkt vom Herd nehmen. Beim Abkühlen immer wieder umrühren, damit keine Haut entsteht.

Für das Mangosorbet die Vanilleschote aufschneiden und das Mark herauskratzen. Zucker und Wasser in einem kleinen Topf aufkochen. Vanilleschote, Vanillemark und Limettenschale dazugeben und einige Minuten leicht köcheln lassen, bis sich der Zucker gelöst hat. Danach vollständig abkühlen lassen.

Das Mangofruchtfleisch fein pürieren. Zusammen mit dem Sekt unter den kalten Sirup rühren. Die Masse in die Eismaschine geben und etwa 45 Minuten gefrieren lassen.

Für das Mangopüree die Mango schälen, vom Kern lösen und pürieren. Mit Puderzucker und Limettensaft abschmecken.

Zum Servieren den Sticky Rice in eine Tasse drücken und auf einen Teller stürzen. Die dicke Kokossauce separat, zum Beispiel in einem kleinen Bananenblatt-Schälchen, dazustellen. Mangopüree daneben anrichten. Das Mangosorbet in eine kleine Schale geben und ebenfalls auf den Dessertteller setzen. Zum Schluss mit Mungobohnen garnieren.

Wann und wo läuft „Das perfekte Dinner“?

„Das perfekte Dinner“ läuft montags bis freitags um 19 Uhr bei VOX. Parallel zur TV-Ausstrahlung ist die Sendung auch im VOX-Livestream bei RTL+ zu sehen. Dort können verpasste Folgen außerdem online abgerufen und auch früher gestreamt werden.