Fall bei „Aktenzeichen XY“
: Cold Case aus Berlin: Wer tötete Renate Pollaczek?

Ein brutaler Mord aus 1986 beschäftigt die Ermittler bis heute: Der Fall Renate Pollaczek wird am 18. März bei „Aktenzeichen XY… ungelöst“ neu aufgerollt.
Von
Katrin Jokic
Berlin
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Mord in einer Kneipe. Das Opfer: Die Thekenkraft, die dem Mann weit unterlegen gewesen sein dürfte.

Mord in einer Kneipe. Das Opfer: Die Thekenkraft, die dem Mann weit unterlegen gewesen sein dürfte.

ZDF und Saskia Pavek

Am Mittwoch (18. März 2026) greift die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“ einen Cold Case aus Berlin auf, der seit fast vier Jahrzehnten ungeklärt ist. Neue Erkenntnisse geben zwar Hinweise – doch der Täter ist bis heute unbekannt.

Letzte Nachtschicht endet tödlich

Am Abend des 10. April 1986 übernimmt die 44-jährige Renate Pollaczek ihre Schicht in der Kneipe „Schultheiß-Baude“ in Berlin-Charlottenburg.

In den frühen Morgenstunden verlässt der letzte Gast das Lokal. Am Eingang begegnet er einem Mann, der zuvor noch nie in der Kneipe gesehen wurde.

Kurz darauf kommt es zur Tat.

Vergewaltigt und ermordet

Renate Pollaczek wird von einem Unbekannten vergewaltigt und anschließend mit einem Küchentuch ermordet. Der Täter entwendet zudem den Kasseninhalt – rund 150 D-Mark.

Der Mann, der kurz zuvor am Eingang gesehen wurde, gerät früh in den Fokus der Ermittlungen. Seine Identität konnte jedoch nie geklärt werden.

Neue Spuren – aber kein Treffer

Im Jahr 2023 wird der Fall erneut aufgerollt. Dabei stellen die Ermittler fest, dass der Täter DNA-Spuren am Tatort hinterlassen hat – unter anderem an Zigaretten der Marke „Camel“ sowie an der Leiche.

Doch der Abgleich mit bestehenden Datenbanken bleibt bislang ohne Ergebnis.

Hoffnung durch neue Hinweise

Trotz moderner Technik fehlt weiterhin eine entscheidende Spur. Mit der Ausstrahlung bei „Aktenzeichen XY… ungelöst“ hoffen die Ermittler nun auf Hinweise aus der Bevölkerung, die zur Aufklärung des Falls beitragen könnten.