20 Jahre Hoffmann Brillen
: 20 Jahre gutes Sehen in der Region

Anzeigehoffmann & brillen Das Sehzentrum an der Eisenbahnstraße mit seiner Filiale in Finowfurt hat sich auf anspruchsvolle optometristische Dienstleistungen spezialisiert. Seit 20 Jahren steht René „Hoffi“ Hoffmann seinen Kunden hier zur Seite.
Von
Redaktion Sonderthemen
Sonderveröffentlichung
  • Nancy Förste leitet das Sehzentrum in Finowfurt.

    Nancy Förste leitet das Sehzentrum in Finowfurt.

    Ulf Worlitzer
  • Azubi

    Azubi

    Ulf Worlitzer
  • René Hoffmann lebt zwischen seinen Messgeräten auf, links die Funduskamera.

    René Hoffmann lebt zwischen seinen Messgeräten auf, links die Funduskamera.

    Ulf Worlitzer
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Mit einer kaputten Brille fing es an. Der Zehntklässler René Hoffmann spielte leidenschaftlich gerne Fußball, wollte am liebsten Profi werden. Seine Mutter war pragmatischer: „Frag nach, ob sie auch ausbilden“, gab sie ihm als Auftrag an Optikermeister Karlheinz Berger mit. Mit dessen Zusage war dann die Entscheidung zwischen Ausbildung und 11. Klasse am Humboldt-Gymnasium schnell gefallen, erinnert sich Hoffmann. „Meine Klassenlehrerin wollte den Ausbildungsvertrag allerdings schwarz auf weiß sehen.“

Inzwischen ist René Hoffmann selbstständiger Optiker, genau seit 20 Jahren. „Wir haben im Januar 2006 angefangen, den Laden umzubauen. Da war der Kredit noch nicht genehmigt. Im April habe ich dann den Gewerbeschein angemeldet, bewusst nicht am 1., sondern am 2. April. Und am 2. Mai haben wir geöffnet.“ Wie im Wohnzimmer sollen sich die Kunden bei ihm an der Eisenbahnstraße 72 fühlen, sagt der Inhaber, der sich gerne auch mit „Hoffi“ ansprechen lässt. Ein sehr elegantes, modernes Wohnzimmer ist es allerdings, inklusive leckeren Getränken für das leibliche Wohl der Kunden.

2018 absolvierte Hoffmann seine Meisterausbildung und konnte den Laden dann auch ohne Geschäftspartner führen. „Viel mehr wert“ sei aber die Ausbildung zum Optometristen 2020 gewesen. Längst sei es nicht mehr die handwerkliche Präzision, die ihn an seinem Beruf fasziniere. „Es gibt Spezis, die sich in jede Brille verlieben und die auf den Millimeter genau bearbeiten wollen. Mir persönlich geht es um die Augengesundheit. Der Sehtest und Sehen ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Aber Augen müssen gehegt und gepflegt werden wie der ganze Körper.“

Zu seinen Spezialitäten gehört die Nachbetreuung nach Operationen, der Umgang mit grauem Star, grünem Star, Makuladegeneration. „Wenn Kunden emotional ergriffen sind oder lächeln und plötzlich sehen können – das ist es für mich“, beschreibt es René Hoffmann. Ausführlich erklärt er das außerhalb der Augenkliniken noch recht neue Berufsbild der Optometrie: „Optometrie kann man in einem Studium mit klinischen Praxiszeiten erlernen, sowie den klinischen Optometristen im Nachgang als Spezialisierung erwerben. Er darf sich auch mit medizinischen Aspekten beschäftigen, Verdachtsdiagnosen durch Bildgebende Verfahren stellen. Wir arbeiten eng und auch interdisziplinär mit den Fachärzten zusammen.“ So habe er etwa vor dem Gespräch gerade noch vom letzten Kundentermin ein Protokoll für den behandelnden Arzt in Berlin erstellt. Die Zusammenarbeit mit den regionalen Augenärzten muss in der Zukunft weiter ausgebaut und gepflegt werden, da die Praxen immer voller und die Zeit immer geringer in den Praxen werden. Hier ist der Optometrist das zukünftige Bindeglied.

Optometrie-Spezialgeräte

Kein Wunder, sieht es doch im hinteren Teil des Geschäfts auch fast aus wie in einer Augenarztpraxis. Die mobile, klassische Tafel mit den immer kleiner werdenden Buchstaben brauche er nur bei sehbehinderten Patienten, sagt der Optiker. Vertraut sind dem Kunden die modernen, technisch sauberen Möglichkeiten der individuellen Augenuntersuchung bei hoffmann & brillen.

Besonders verliebt ist René Hoffmann aber in seine Optometrie-Spezialgeräte. „Ich habe zweimal geheiratet: einmal meine Frau und einmal das hier“, sagt er über seine Funduskamera. Der Raum, in dem deren Fotos von der Netzhaut ausgewertet werden, sei sein „Spielzimmer“, sagt er scherzhaft. Zwischen seinen Messgeräten lebt er selbst gegenüber seiner generell lockeren Art noch einmal auf. Sein Augenmodell, dass mittlerweile viele Kunden, Kinder und Gäste seiner Vorträge kennen, ist die beste Art, den Aufbau und die Funktion so einfach wie möglich zu erklären.

Am Bild aus der Funduskamera deutet der Optometrist mit geübten Händen die Reise ins Augeninnere an, erläutert, wo der Blinde und der Gelbe Fleck zu sehen sind und wie die Venen und Arterien im Augenhintergrund verlaufen. Den OCT-Scan einer Netzhaut lässt er kurz am Bildschirm rotieren, zeigt, wo Auffälligkeiten erkennbar wären. Man glaubt René Hoffmann, wenn er einen Kunden zitiert: „Das ist doch mal ein Erlebnis gewesen.“

Auch sonst entwickelt sich die Technik ständig weiter. Inzwischen trete er manchmal in einen Wettstreit mit der Künstlichen Intelligenz (KI), verrät Hoffmann, ob er die Fotos des Augenhintergrundes genauso gut auswerten kann, wie die KI. Wichtig für ihn und seinem Team ist, dass auch Augenscreening stationär wie mobil möglich ist. So bietet er seit Jahren auch den mobilen Hausbesuch an.

Ein besonderes Alleinstellungsmerkmal sieht Hoffmann in den Nachtlinsen, die er mit seinen Spezialisten im Team inzwischen schon für mehr als 60 Kunden angepasst hat, meist Kinder. „Das sind spezielle Kontaktlinsen, diese verformen die Hornhaut, sodass man tagsüber keine Brille oder andere Sehhilfe benötigt. Diese therapeutische Maßnahme darf nur ein Optometrist oder Augenoptikmeister mit Zertifikat vornehmen. Man kann dadurch die Verschlechterung der Kurzsichtigkeit durch Augenlängenwachstum minimieren, in einigen Fällen sogar stoppen. Die meisten unserer Kunden haben mit diesen gesunden Kontaktlinsen sehr gute Erfahrungen gesammelt und bleiben am Tage stets frei und flexibel in ihrer Sehfähigkeit.“

Eigentlich habe er sich zu Beginn seiner Selbstständigkeit gegenüber der Ausbildung von jungen Optikern gesträubt, gesteht der Meister eines „stolzen Ausbildungsbetriebs“. Zehn Auszubildende habe er erfolgreich begleitet, fünf Studenten im Praxissemester begleitet. Stolz ist er nicht nur auf diejenigen mit landesweiten Bestleistungen, sondern auch auf die beiden Syrer, die am Ende ihre Prüfung bestanden, obwohl am Anfang die Kommunikation „extrem schlecht“ war. Auch für Praktika ist „hoffmann & brillen“ offen. Zum Zukunftstag sammeln gleich drei junge Menschen Eindrücke in dem Unternehmen. Es helfe allerdings schon, wenn der Bewerber zumindest selbst Brillenträger sei und nicht nur um die Ecke wohne, sagt René Hoffmann.

Dienstleistungsmentalität

Auch an der „alten Schule“ der Dienstleistungsmentalität müsse er mit den Jugendlichen arbeiten. „Du musst zuvorkommend sein, interessiert und freundlich sein.“ Schließlich lebe er von Empfehlungen. Viele Stammkunden würden ihn noch aus der Zeit kennen, als er ab dem dritten Lehrjahr, 1995, im Brandenburgischen Viertel, Brillen und Kontaktlinsen verkaufte. Von denen höre er dann: „Ich komme zu dir, ich kenne ja keinen anderen Optiker.“ Dieses Selbstverständnis als Dienstleister, sagt René Hoffmann, verbinde ihn auch mit Nancy Förste, die für hoffmann & brillen die Filiale, das Sehzentrum in Finowfurt leitet. „Wir haben ab 1992 zusammen gelernt. Sie hat damals in Liebenwalde gewohnt, ich habe sie immer abgeholt. Nach der Lehre habe ich sie aus den Augen verloren. Aber 2006 kam sie wieder ins Spiel. Wir hatten nicht damit gerechnet, dass wir 2006 gleich so erfolgreich in Eberswalde starten, und brauchten somit schnell Verstärkung. Seitdem ist Nancy in unserem Team. Wir sind die Generation: Man arbeitet ohne Worte, versteht sich blind, vertraut auf einander. Wir freuen uns immer wieder, zusammen zu arbeiten.“⇥eis

Kontakt

Sehzentrum Eberswalde

Eisenbahnstraße 7216225 EberswaldeTelefon:03334 526767Öffnungszeiten:Di-Fr: 9-18 Uhr, Sa: 9-15 Uhr

Sehzentrum Finowfurt

Hauptstraße 12616244 Schorfheide OT FinowfurtTelefon:03335 3305050

Öffnungszeiten:Di-Fr: 9 -18 Uhr, Sa: 9-12 Uhr

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