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: Deponie endgültig dicht

AnzeigeÜbergang in Nachsorgephase BSR und Gemeinde Panketal würdigten Erfolg der Stillegung.
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Redaktion Sonderthemen
Sonderveröffentlichung

In Panketal ist immer etwas los.

Andrea Linne

Panketal. Die Deponie Schwanebeck in Panketal wurde am 19. Juni feierlich in die Nachsorge entlassen. Die Berliner Stadtreinigung (BSR) bleibt als Betreiberin auch nach der Stilllegung in der Verantwortung.

Im Rahmen der feierlichen Entlassung in die Nachsorge dankten Dr. Christoph Vielhaber, BSR-Vorstandsmitglied, und Maximilian Wonke, Bürgermeister der Gemeinde Panketal, den BSR-Mitarbeitenden für die fachgerechte Betreuung der Deponie über Jahrzehnte hinweg. Dr. Christoph Vielhaber sagte: „Über 20 Jahre lang wurde die Deponie Schwanebeck intensiv nach abfallrechtlichen Bestimmungen gesichert und rekultiviert. Neben den technischen Maßnahmen war uns auch die Förderung des grünen Lebensraums und eine bunte Artenvielfalt ein großes Anliegen. Vom Landesamt für Umwelt wird der BSR nunmehr bescheinigt, dass alle Maßnahmen ordnungsgemäß durchgeführt wurden und die Deponie in die Nachsorge entlassen werden kann. Unser Dank als Vorstand gilt den engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Abteilung Deponien & Altablagerungen und allen weiteren Beteiligten sowie der Gemeinde Panketal, die den langen Weg mit uns gegangen ist und weiter gehen wird.“

Maximilian Wonke ergänzte: „Die Schwanebecker Deponie ist ein gutes Beispiel für verantwortungsvolle Nachsorge, technische Innovation sowie die Förderung von Artenvielfalt und grünen Strukturen. Die Entwicklung, die dieser Standort in den vergangenen Jahrzehnten genommen hat, ist durchaus positiv. Durch die sorgfältige Sicherung und Rekultivierung ist hier ein Lebensraum mit neuer ökologischer Qualität entstanden. Auch unsere Bürgerinnen und Bürger wissen das zu schätzen. Sie nehmen jedes Jahr zahlreich an den Führungen der BSR teil, die im Rahmen unseres Rathausfestes angeboten werden, was wiederum die gute Zusammenarbeit zwischen BSR und Gemeinde Panketal aufzeigt.“

Die Deponie wurde bis 2005 zur Entsorgung von Siedlungs- und Bauabfällen betrieben und mit Beginn der Stilllegungsphase abgedichtet und rekultiviert. Ganz im Sinne der Kreislaufwirtschaft wurden mineralische Verbrennungsreste, die Rostasche oder auch Schlacke genannt werden, aus dem BSR-Müllheizkraftwerk in Ruhleben zur Profilierung eingesetzt und mit einer aufwendigen Kombinationsabdichtung versehen. Die Deponie liefert außerdem noch lange Energie und Wärme: Das vor Ort nach wie vor anfallende Deponiegas wird gesammelt und in einem Blockheizkraftwerk am Standort energetisch verwertet. Der erzeugte Strom wird eingespeist und die Abwärme wird zum Heizkraftwerk Buch geführt. Ein Teil des Stroms und der Wärme dient der Versorgung des Standortes selbst.

Gemäß Deponieverordnung (DepV) übernimmt die BSR als Deponiebetreiber in der nun beginnenden Nachsorgephase neben Wartung und Pflege des Geländes insbesondere auch Kontroll- und Überwachungsmaßnahmen. Es gilt der Grundsatz: Einmal Betreiber, immer Betreiber.

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