Azubi gesucht: Weiterbildung zum Heilpädagogen

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Foto: archivHeilpädagogennen betreuen Kinder, Erwachsene und Jugendliche, die eine Behinderung haben oder in ihrer Entwicklung gestört sind. Dabei steht die individuelle Förderung im Vordergrund. Je nachdem, in welcher Einrichtung sie tätig sind, variieren die Aufgaben von Heilpädagogen.
In Kinderheimen, Kindergärten oder Therapiezentren erziehen Heilpädagogen verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche. Sie analysieren das Verhalten der Klienten, erarbeiten pädagogische Erziehungsmaßnahmen und setzen diese auch um. „Klient“ ist übrigens der Fachbegriff für Personen, die von einem Heilpädagogen oder Erzieher betreut werden.
Heilpädagogen möchten die vorhandenen Fähigkeiten ihrer Klienten fördern. Das können sowohl geistige Fähigkeiten als auch körperliche Fertigkeiten sein.
Mit den richtigen Therapiemaßnahmen wie der Frühförderung beugen sie drohenden Behinderung vor. Außerdem stärken sie das Selbstvertrauen der Klienten, um sozialer Ausgrenzung vorzubeugen.
Die Weiterbildung zum Heilpädagogen lässt sich in Teilzeit, Vollzeit oder als Fernstudium absolvieren – in Vollzeit dauert das anderthalb bis zweieinhalb Jahre, in Teilzeit zwei bis vier Jahre. In der Weiterbildung gibt es theoretische und praktische Phasen. Die Theorieabschnitte werden in einer Fachschule oder an einer Fachakademie vermittelt. Wird die Ausbildung berufsbegleitend als Fernstudium absolviert, findet das Lernen zuhause statt, die Praxisphasen in verschiedenen heilpädagogischen Einrichtungen. Am Abschluss der Weiterbildung steht der offizielle Titel „Staatlich anerkannter Heilpädagoge“ beziehungsweise „Staatlich anerkannte Heilpädagogin“ verliehen.
⇥www.ausbildung.de/cr

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