800 Jahre Lebus: Das Fest kann beginnen
Das Oderstädtchen Lebus wird 800! Bereits seit vier Jahren laufen die Vorbereitungen für das große Stadtjubiläum, das immer näher rückt. Vom 3. bis 5. Juli ist das große Festwochenende geplant.
Für Ideensuche und Organisation des Events wurde ein zehnköpfiges Festkomitee gebildet. Vereine, Firmen und Einzelpersonen organisierten in den zurückliegenden Monaten zahllose Aktionen, Ausstellungen und Veranstaltungen.
Zum Neujahrsempfang wurde eine von Anne Hahn verfasste Festschrift vorgestellt. Der Bürgermeister der Stadt, Ralf-Tore Fabig, erklärt: „Dieses Jubiläum zeigt, wie stark der Zusammenhalt in unserer Stadt ist und wie viele Menschen bereit sind, gemeinsam etwas Besonderes auf die Beine zu stellen. Nun steht der Höhepunkt der Feierlichkeiten - unser großes Festwochenende - direkt vor der Tür. Mit Schwung und viel persönlichem, ehrenamtlichem Einsatz gehen die Lebuser auf die Zielgrade.
Drei Tage lang wollen wir Geschichte, Gemeinschaft und das Miteinander in den Mittelpunkt stellen. Unser Programm reicht von Ausstellungen und Musik über Theater und Tanz bis hin zu einem historischen Festumzug.“
Nach bereits im April erfolgter feierlicher Einweihung eines Gildebaumes, Geschichtsvorträgen und einer öffentlichen Veranstaltung der Kirchengemeinde mit dem Ortschronisten Manfred Hunger im Mai sowie einer von ihm mit dem Ausstellungs-Team des Heimatvereins gestalteten Geschichtsausstellung im Amtsgebäude, findet schon am 13. Juni ein weiteres kulturelles Highlight statt. Um 15 Uhr gastiert am Anglerheim das Theater 89 mit einer literarisch-musikalischen Reise entlang der Oder zwischen Natur und Historie. Im Mittelpunkt steht die Lebensgeschichte von Helene Charlotte von Friedland, einst Herrin von Schloss Kunersdorf.
Das direkte Festwochenende beginnt am Freitag, dem 3. Juli, um 16 Uhr, mit der Eröffnung der Wanderausstellung „900 Jahre Bistum“ im Kulturhaus der Stadt. Es folgt um 19 Uhr ein Lichterumzug mit der Fanfarengarde Frankfurt (Oder) und ab 20 Uhr Tanz am Anglerheim.
Besonders interessant, auch für auswärtige Gäste, dürfte der am 4. Juli um 13 Uhr startende historische Festumzug sein. Die Regie für den Umzug hält Maren Nickel fest in der Hand. Sie berichtet: „Die Ortsteile und Vereine der Stadt, Handwerker und Unternehmen sowie private Gruppen und Einzelpersonen, die Feuerwehr, Kinder und Senioren werden zu sehen sein. Sie machen den Umzug zu einem bunten Abbild der gesamten Stadtgemeinschaft. Zudem wollen wir natürlich die Stadtgeschichte lebendig darstellen, Dafür gestalten die Kinder der Burgschule gegenwärtig mit viel Kreativität und Unterstützung zahlreicher Unternehmen und freiwilligen Helfern eigene Bollerwagen.“ Jede Klasse hat dafür ein Thema aus der Geschichte von Lebus übernommen.
⇥Fortsetzung auf Seite 7

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