Trauer
: Gute Begleitung in der Trauerzeit​

AnzeigeNicht alle Hinterbliebenen benötigen professionelle Hilfe. Doch jeder Abschied verdient Kompetenz, Sorgfalt und Menschlichkeit.
Von
Claudia Rößger/akz
Frankfurt
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ein Paar steht am Sarg

Ein würdevoller und gut begleiteter Abschied kann Angehörigen helfen, den Verlust zu begreifen und einen ersten Halt zu finden.

Bundesverband Deutscher Bestatter

Unverarbeitete Trauer kann schwerwiegende Folgen haben. Erkenntnisse aus der Trauerforschung zeigen, dass belastende Verlusterfahrungen mit einem erhöhten Risiko für psychische und körperliche Beschwerden einhergehen können – insbesondere dann, wenn Trauerprozesse ohne ausreichende Unterstützung bleiben.

Betroffene berichten häufig von anhaltender innerer Unruhe, Schlafproblemen oder Konzentrationsschwierigkeiten. Vielen fällt es schwer, in den Alltag zurückzufinden, sie ziehen sich zurück oder vermeiden Situationen, die sie an die verstorbene Person erinnern.

Gleichzeitig wird häufig unterschätzt, wie entscheidend die ersten Tage nach einem Todesfall sind. Angehörige stehen unter Schock, müssen innerhalb kürzester Zeit weitreichende Entscheidungen treffen und sind dabei emotional stark belastet. In dieser Phase fehlt oft die Kraft, eigene Bedürfnisse wahrzunehmen oder sich bewusst mit dem Abschied auseinanderzusetzen. Wie ein Abschied dennoch gestaltet wird, kann den weiteren Umgang mit der Trauer maßgeblich beeinflussen.

Bestatterinnen und Bestatter übernehmen in dieser Situation eine zentrale Rolle. Sie sind nicht nur für die Organisation verantwortlich, sondern begleiten Hinterbliebene durch eine Ausnahmesituation, geben Orientierung und schaffen den Rahmen für einen persönlichen und würdevollen Abschied.

Doch die Qualität dieser Begleitung ist nicht immer auf den ersten Blick erkennbar. Für viele Angehörige ist es schwierig einzuschätzen, welche Anbieter neben fachlicher Kompetenz auch die notwendige Sensibilität und Erfahrung mitbringen.

Orientierung im Trauerfall

Hier bietet das Markenzeichen der Bestatter eine wichtige Orientierung. Es steht für geprüfte Qualität und verbindliche Standards – sowohl in der fachlichen Ausführung als auch im Umgang mit Hinterbliebenen. Ziel ist es, Menschen in einer emotional herausfordernden Situation Sicherheit zu geben und ihnen den Zugang zu qualifizierter Begleitung zu erleichtern. Weitere Informationen zum Markenzeichen der Bestatter und zu den Qualitätskriterien finden Interessierte unter: https://www.bestatter.de/markenzeichen.

„Ein würdevoller und gut begleiteter Abschied kann Trauer nicht nehmen und soll es auch nicht. Aber er kann Angehörigen helfen, den Verlust zu begreifen und einen ersten Halt zu finden“, sagt Antje Bisping, Justiziarin beim Bundesverband Deutscher Bestatter und verantwortlich für den Bereich Markenzeichen und Qualitätsmanagement. Das Markenzeichen der Bestatter macht sichtbar, welche Betriebe fachlich qualifiziert sind, verbindliche Standards einhalten und sich regelmäßig überprüfen lassen.

Gesellschaftliche Entwicklungen wie die zunehmende Individualisierung von Trauer und der Rückgang traditioneller Rituale verstärken diese Herausforderung zusätzlich. Umso wichtiger ist es für Angehörige, dass sie in dieser Ausnahmesituation gesehen und geführt werden.

Nicht jede Trauer braucht professionelle Hilfe. Aber jeder Abschied verdient Kompetenz, Sorgfalt und Menschlichkeit. Das Markenzeichen der Bestatter hilft Angehörigen, im Trauerfall qualifizierte Ansprechpartner zu finden.