Wir aus dem Gronefelder Weg
: Von Posaunen bis Lost Places

AnzeigeSommer in der Heilandskapelle2026 Buntes Kulturprogramm lädt auch in diesem Jahr wieder Interessierte zum geselligen Beisammensein ein.
Von
Redaktion Sonderthemen
Frankfurt (Oder)
  • Ist immer noch ein Geheimtipp in der Oderstadt: die Heilandskapelle am Rande des Klingetals.

    Ist immer noch ein Geheimtipp in der Oderstadt: die Heilandskapelle am Rande des Klingetals.

    Anna Alsebae/Archiv
  • Unser Spazier-Tipp: Von den Gronenfelder Werkstätten führt ein Teil des Gronenfelder Wegs bis fast direkt zur Heilandskapelle, vorbei u.a. an schönen Wiesen.

    Unser Spazier-Tipp: Von den Gronenfelder Werkstätten führt ein Teil des Gronenfelder Wegs bis fast direkt zur Heilandskapelle, vorbei u.a. an schönen Wiesen.

    Anna Alsebae/Archiv
  • Blick in die historische Holzkirche in der Heimkehrsiedlung aus dem Ersten Weltkrieg

    Blick in die historische Holzkirche in der Heimkehrsiedlung aus dem Ersten Weltkrieg

    Anna Alsebae/Archiv
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Der Förderverein der Heilandskapelle Frankfurt (Oder) e.V. und die evangelische Kirchengemeinde laden in den kommenden Wochen zu mehreren Veranstaltungen in die Heilandskapelle, in der Heimkehrsiedlung am Klingetal, ein. Auf dem Programm stehen Konzerte, ein Theaterprojekt mit Schülern, ein Vortrag über sogenannte Lost Places sowie eine Veranstaltung zur Friedhofskultur. Der Eintritt ist in der Regel frei, um Spenden für die weitere Restaurierung der Heilandskapelle wird gebeten.

Zum Programm

Den Auftakt macht am
21. Juni, um 17 Uhr, das Konzert „Querblechein“ mit dem Frankfurter Posaunenchor. Unter der Leitung von Landesposaunenwart i. R. Siegfried Zühlke nimmt das Ensemble das Publikum mit auf eine musikalische Reise durch die Epochen der Musik.

Weiter geht es am Donnerstag, den 25. Juni, um
17 Uhr, mit Theater in der Heilandskapelle. Unter dem Titel „Lyrik trifft Kunst“ oder „Behütete Lyrik“ führen Schüler der 6. Klasse des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums ein Theaterprojekt auf.

Die Leitung hat Ines Kretzschmar. Im Anschluss ist ein gemeinsames Grillen geplant.

Am Mittwoch, den 22. Juli, um 17.30 Uhr, folgt der Vortrag „Lost Places in Frankfurt (Oder) Teil 2“ mit dem Restaurator Bernhard Klemm. In Wort und Bild führt er durch verlassene und verwahrloste Liegenschaften in der Stadt. Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Heeresbauverwaltung am Westkreuz, der Städtische Schlachthof, das ehemalige Puppentheater in der Rosa-Luxemburg-Straße, das Kino Piast in Słubice sowie der Stasi-Bunker in der Rudolf-Havemann-Straße.

Einen weiteren Vortrag gibt es am Mittwoch, den
9. September, um 17.30 Uhr. Dann spricht der Jurist Jens Dörschmann, Abteilungsleiter für Friedhofsangelegenheiten bei der Stadt Frankfurt am Main, über „Friedhofskultur im Wandel – Fluch oder Segen?“. Thema des Vortrags sind die Auswirkungen der Liberalisierung des Bestattungswesens auf Friedhofs- und Bestattungskultur. Im Anschluss ist eine Diskussion vorgesehen.

Den Abschluss des Sommers in der Heilandskapelle bildet am 26. September ein Nachmittag mit Kaffee, Kuchen und Musik. Um 15 Uhr beginnt das Beisammensein, um 16 Uhr spielt das Kammerorchester Fürstenwalde unter der Leitung von Dirigentin Yukari Ishimoto. Das Orchester feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen und war bereits mehrfach in der Heilandskapelle zu Gast. Auf dem Programm stehen unter anderem Kompositionen von Georg Friedrich Händel und Edvard Grieg.

Die Heilandskapelle befindet sich in Frankfurt (Oder), Eichenweg 40/41, in der Heimkehrsiedlung am Klingetal.⇥pm/ana

Kontakt zum Förderverein für z.B. Führungen und mehr: Rüdiger Hund-Göschel (Tel. 0151/16987101) und: www.
heilandskapelle.weebly.com

Abschluss mit dem Kammerorchester Fürstenwalde unter der Leitung von Yukari Ishimoto

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