Wir steigen ihnen aufs Dach: So bleibt es kühl unterm Dach

Eine gute Dachdämmung senkt die Raumtemperatur spürbar.
txn-Foto: Roman Milert@AdobeStock/vzbvAuch in unseren Breiten klettert das Thermometer im Sommer inzwischen auf Temperaturen über 35 Grad Celsius. Dann wird es auch in Innenräumen übermäßig warm. Wer unter Dachschrägen oder im Dachgeschoss wohnt, kommt besonders ins Schwitzen. Eine Dachdämmung hilft gegen überhitzte Dachgeschosse nachhaltiger als energiefressende Klimaanlagen.
Wenn Dachgeschosse sich besonders stark aufheizen, liegt es zum einen daran, dass sie deutlich mehr direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind als etwa Fassaden. Zum anderen sind viele Dächer und Dachgeschosse ungenügend gedämmt. Wärmeschutz fürs Dach beginnt bereits bei der Dachkonstruktion: „Dachziegel können sich im Sommer auf bis zu 80 Grad Celsius aufheizen“, weiß Martin Brandis von der Energieberatung der Verbraucherzentrale.
Luftdichte Dämmung wird deshalb umso wichtiger. Häufig gibt es hier jedoch Mängel aus alter Zeit, sogar bei Dachschrägen, die schon gedämmt sind. Zu den typischen Fehlern gehören nicht abgedichtete Fugen oder undichte Rohr- und Kabeldurchführungen. Deshalb ist es von Vorteil, wenn man Fachleute einer Dachdeckerfirma dazu zu Rate zieht beziehungsweise mit den Arbeiten beauftragt. Auch die Auswahl des Dämmstoffs und die Dicke der Dämmschicht beeinflussen die Raumtemperaturen unterm Dach. Damit Dachräume im Sommer nicht überhitzen, sollten die verwendeten Dämmstoffe Wärme gut speichern können. Günstig ist außerdem ein flexibles Material, das sich an Unebenheiten gut anpasst. Mit diesen Maßnahmen heizen sich Wohnräume deutlich langsamer auf.⇥txn/hü

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