Mein Ketzin
: Bauen trotz knapper Mittel

AnzeigeInvestitionen von 8,6 Millionen Euro werden den auf der Ketziner Prioritätenliste ganz oben stehenden Projekten zugutekommen. Von Wolfgang Balzer
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Redaktion Sonderthemen
Sonderveröffentlichung

Der Schlauchturm der Ketziner Feuerwehr wurde bereits 1930 gebaut und muss instand gesetzt werden, bekam aber nicht die höchste Priorität auf der Liste.⇥Foto: W. Balzer

Wolfgang Balzer

Nicht alle baulichen Wünsche können in den nächsten Jahren in der Havelstadt erfüllt werden. Grund sind die immer knapper werdenden finanziellen Möglichkeiten und ein meistens unbedingt erforderlicher Zuschuss von Fördermitteln. Zum anderen haben die so genannten Pflichtaufgaben Vorrang vor den „freiwilligen Ausgaben“.

Dementsprechend haben die Fahrzeughalle der Ketziner Feuerwehr (2,9 Millionen Euro), der Bau des Hauses III der Oberschule (5,4 Millionen Euro) und der Umbau der alten Ketziner Fahrzeughalle der Feuerwehr zum Sanitär- und Umkleidetrakt (261.000 Euro), insgesamt rund 8,6 Millionen Euro aktuell geschätzte Kosten, die höchste Priorität. Für diese Objekte, alles Pflichtausgaben, liegen sowohl Baugenehmigungen als auch Fördermittelzusagen vor.

In der zweiten Stufe auf der Prioritätenliste sind es gleich sieben Projekte, die für die Stadt bedeutungsvoll sind. Hier ragt finanziell der Bau einer Zweifeldsporthalle für knapp acht Millionen Euro heraus, für die bereits die Bauvoranfrage eingereicht wurde und die Planung beginnt. Der Realisierungszeitraum ist auf 2026 bis 2031 terminiert.

Auch der Bau für die Paretzer Feuerwehr (3,4 Millionen Euro) ist nach Jahren der Diskussion beschlossene Sache und das Bauantragsverfahren läuft bereits. Der Anbau des Etziner Feuerwehrgebäudes und die Instandsetzung des Ketziner Schlauchturmes sowie die Instandsetzung der Zachower Friedhofsmauer gehören zur Prioritätsstufe II. Ferner stehen die Erweiterung der Europaschule und die Brandschutzertüchtigung des Hauses II im Programm.

Soweit die aktuellen Prioritätenstufen I und II von vier. Die Reihenfolge in allen vier Stufen auf der Prioritätenliste ist keinesfalls in Beton gegossen. Dazu gehören auch die Drittrangigkeit der Aussichtsplattform auf dem Tremmener Thyrowberg und die Neugestaltung der Ketziner Freilichtbühne (3. Gruppe). Für beide freiwillige und förderfähige Aufgaben läuft bereits das Antragsverfahren.

Die geringste Priorität wird der beschlossenen Einrichtung einer Begegnungsstätte in der KetzinerTourist-Info, der Ertüchtigung der Tremmener Mehrzweckhalle und der Instandsetzung der Stegebaracke eingeräumt.

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