Tag des Fußes
: Knick-, Senk-, Plattfuß: in der Kindheit normal, später oft eine Krankheit

AnzeigeKombinierte Fehlstellung kommt häufig vor
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Redaktion Sonderthemen
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Diese drei Fehlstellungen hängen meistens zusammen. Zunächst senkt sich das Längsgewölbe des Fußes, es entsteht ein Senkfuß. Das betrifft viele Menschen und ist normalerweise nicht problematisch. Oft gleichzeitig knickt der Fuß zur Seite und es bildet sich ein Knick- beziehungsweise ein Knick-Senkfuß. Der Senkfuß kann in einen Plattfuß übergehen. Im Kindesalter ist dieser normal. Bis zur Pubertät sollte sich das Längsgewölbe allerdings normal ausgebildet haben.

Zur Krankheit wird der Plattfuß vor allem dann, wenn er zu Beschwerden führt. Zu diesen zählen beispielsweise Schmerzen auf der Innenseite des Fußknöchels, der auch anschwellen und sich entzünden kann. Steht die Ferse nicht mehr gerade, belastet dies unter anderem das Sprunggelenk und die dazugehörigen Bänder und Sehnen. Die Anlage zu dieser kombinierten Fehlstellung ist meist angeboren. Tritt sie im Erwachsenenalter neu auf beziehungsweise fängt ein über viele Jahre vorhandener Plattfuß an zu schmerzen, sind in vielen Fällen geschwächte Sehnen und Bänder schuld. Gibt die Sehne nach, die das Fußgewölbe stabilisiert, senkt sich der Fuß ab und die Ferse kippt zur Seite. Eine untrainierte Fußmuskulatur begünstigt dies ebenso wie Übergewicht oder Rheuma.

Fußgymnastik und barfuß laufen stärken die Muskeln im Fuß und steuern einer Fehlstellung entgegen. Wer an Diabetes oder Durchblutungsstörungen leidet, sollte vorab seinen Arzt fragen, ob etwas gegen das Barfußlaufen spricht.

Bei einem bestehenden Plattfuß helfen orthopädische Einlagen für die Schuhe. Sie stützen das Längsgewölbe und heben den Fuß wieder an.⇥ (pm)

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