40 Ja. Elektro Fischer
: Erfolgsrezept: Gute Arbeit

AnzeigeJubiläum Der Fredersdorfer Fachbetrieb Elektroanlagenbau Fischer überzeugt seit vier Jahrzehnten mit Ausdauer, Qualität und Zuverlässigkeit – Anlass für ein Firmenporträt. Von Tim Johnschker
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Redaktion Sonderthemen
Sonderveröffentlichung
  • Firmengründer Peter Fischer (links) mit seinem Nachfolger Michael Hintzke, der den Fredersdorfer Fachbetrieb seit August 2015 als Inhaber führt.

    Firmengründer Peter Fischer (links) mit seinem Nachfolger Michael Hintzke, der den Fredersdorfer Fachbetrieb seit August 2015 als Inhaber führt.

    Tim Johnschker (2)
  • Blick auf den Firmensitz an der Fichtestraße 4 in Fredersdorf Nord

    Blick auf den Firmensitz an der Fichtestraße 4 in Fredersdorf Nord

    Tim Johnschker (2)
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Fredersdorf-Vogelsdorf „Man braucht Ausdauer und muss immer gute Arbeit liefern“, verrät Peter Fischer das ebenso einfache wie schwierige Erfolgsrezept des von ihm am 1. Juli 1986 gegründeten Fachbetriebs. Der heute 79-Jährige hat die Unternehmensnachfolge längst geklärt. Bereits seit August 2015 ist Michael Hintzke (49) Inhaber des traditionsreichen Elektroanlagenbaus mit aktuell zehn Beschäftigten. Er ist übrigens ein „Eigengewächs“ der Firma, begann bereits als Lehrling und machte hier später auch seinen Meisterbrief.

„Preis, Qualität und Zuverlässigkeit müssen natürlich gleichfalls stimmen“, so der Senior weiter. „Und man muss sein Fach lieben. Das merken auch die Kunden und spricht sich herum in der Region. Werbung brauchen wir eigentlich kaum: Man kennt uns inzwischen sehr gut, und das schon seit 40 Jahren.“

Die Errichtung, Wartung und Instandsetzung von Elektroanlagen aller Art gehören bis heute zum Kerngeschäft. Allerdings spezialisierte sich der Fredersdorfer Elektrikerbetrieb schon frühzeitig auch auf den Blitz- und Überspannungsschutz sowie auf Notstrom- und Sicherheitsbeleuchtungsanlagen.

„Blitzschutz und Überspannungsschutz macht hier im Umkreis ansonsten keiner“, weiß Peter Fischer. „Da sind wir schon etwas Besonderes. Und obwohl die Blitze durch Extremwetterlagen zunehmen, wurde der Blitz- und Überspannungsschutz über Jahre bei Neubauten vernachlässigt. Das ist Sparen am falschen Ende. Und wenn immer mehr elektronische Geräte Einzug halten, müssen die natürlich auch durch einen fachgerecht installierten Überspannungsschutz abgesichert werden“

Spezialisierung Blitz- und Überspannungsschutz

Durch diese Spezialisierungen ist die Firma Elektroanlagenbau Fischer besonders bei Auftraggebern der öffentlichen Hand ein gefragter Partner. Städte und Gemeinden gehören ebenso dazu wie Wohnungsbaugesellschaften und Bundeswehrliegenschaften.

„Der Anteil der öffentlichen Auftraggeber liegt bei uns heute bei etwa 80 Prozent, private Aufträge machen etwa 20 Prozent aus“, erklärt Michael Hintzke. „Wir nehmen dabei regelmäßig an öffentlichen Ausschreibungen teil und erhalten dann auch mal den Zuschlag für ein größeres Projekt“.

Und Peter Fischer verweist noch auf eine weitere Besonderheit: „Vor 15 Jahren haben wir bereits einen Firmenverbund gegründet, der sehr effizient ist und uns vor allem bei großen, sehr komplexen Bauvorhaben hilft. Darin ziehen wir mit Kooperationspartnern aus der Region an einem Strang, sodass wir auch technisch sehr anspruchsvolle Projekte immer zügig und zuverlässig meistern können.“

Dazu zählen zum Beispiel Schlossgut, Schlosskirche und Orangerie in Altlandsberg, Tinglev Elemente-Fabrik und Feuerwehr in Bruchmühle, mehrere Schulanbauten, drei Kindergärten allein in Rüdersdorf, das Freizeitforum Marzahn und viele weitere Referenzobjekte in der Region.

Auch Photovoltaik und Smarthome zählen dazu

Noch etwas jünger im Leistungsportfolio sind Photovoltaikanlagen. „Damit haben wir vor etwa fünf Jahren angefangen“, sagt Michael Hintzke. „Die Technologien entwickeln sich ja weiter, und so nimmt natürlich die Solarstromerzeugung immer breiteren Raum ein. Erstmal habe ich einiges probiert und getestet, welche Hersteller und Teile wirklich zuverlässig arbeiten. Jetzt haben wir uns für zwei Anbieter entschieden, wobei zum Beispiel auch Solaranlagen mit der Heizung kombinierbar sind.

Und dann kommen jetzt noch die sogenannten Bussysteme für Smarthome hinzu. Hierfür sind wir inzwischen auch als KNX-Partner zertifiziert, genauso wie wir bereits seit 2006 die Präqualifikation für öffentliche Bauaufträge, kurz PQ VOB, führen“.

Man merkt den beiden Elektrohandwerksmeistern durchaus einen ganz eigenen Stolz auf das Erreichte an. Und dass sie stets eher nach vorn als zurückschauen möchten.

Dazu gehört auch, dass der Betrieb schon immer in die Zukunft investiert und bereits 15 Lehrlinge ausgebildet hat. Heute heißt der hier zu erlernende Beruf übrigens Elektroniker, Fachrichtung für Energie- und Gebäudetechnik. Die Ausbildungszeit beträgt dreieinhalb Jahre; drei Auszubildende absolvieren zurzeit ihre Lehre beim Elektroanlagenbau Fischer.

Auf die Frage, was sich Michael Hintzke für die Zukunft wünscht, kommt dann auch prompt die Antwort: „Die Jugend soll ins Handwerk kommen!“ Und er macht durchaus eine positive Entwicklung aus: „Der Nachwuchs heute ist besser als noch vor fünf bis zehn Jahren. Die Jugendlichen sind leistungsstärker, wissbegieriger und haben einfach wieder mehr Bock auf das, was sie bei uns lernen können“.

Und wenn das so ist, dürfte auch den nächsten 40 Betriebsjahren nichts mehr im Wege stehen.

Online-Infos: fischer-eab.de

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