Pflegeratgeber: Badewanne nachrüsten

Mit einem Haltegriff an der Wanne ist eine erste Hilfestellung gewährleistet. Aber das Bad kann auch grundsätzlich pflegegerecht umgebaut werden.
N.Armer/dpaFür Menschen mit körperlichen Erschwernissen ist es schwierig, in die Badewanne hereinzusteigen und wieder herauszukommen.
Auch wenn das Baden selbst oft eine Wohltat ist, wird das Drumherum zu einer echten Herausforderung. Die meisten Badezimmer sind nicht alters- oder behindertengerecht, können aber mit etwas Hilfe umgebaut werden. Eine erste Hilfe ist ein Badewannenstuhl, der zumindestens beim Baden selbst Sicherheit und Kontrolle geben kann. Dann geben Griffe an den Fliesen zusätzlichen Halt.
Eine Badewannentür, die nachträglich in die vorhandene Badewanne eingebaut wird, behebt das Problem des Ein- und Ausstieges. Die Einstiegshilfe ist für 99 Prozent aller Badewannen geeignet und kann von Profis im Handumdrehen eingebaut werden. Sie verschafft mehr Selbstständigkeit, Komfort beim Einstieg und Sicherheit im Bad.
Bei vorhandenem Pflegegrad wird der Einbau von der Pflegekasse sogar bezuschusst. Dafür reicht ein Antrag und ein Kostenvoranschlag des Anbieters, der den Umbau vornimmt. ⇥pm

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