ToLo FRW & Oderland
: Ein tolles Pfingsturnier

AnzeigePferdesport In Wustrow erlebten zahlreiche Besucher beim 63. Reit- und Springturnier spannende Sprünge und atemberaubende Akrobatik
Von
Redaktion Sonderthemen
Sonderveröffentlichung
  • Tolle Showeinlage: Viel Beachtung und Beifall gab es beim Wustrower Pfingstturnier auch für die Drachenreiter aus dem Müncheberger Ortsteil Eggersdorf. ⇥Fotos: Udo Plate

    Tolle Showeinlage: Viel Beachtung und Beifall gab es beim Wustrower Pfingstturnier auch für die Drachenreiter aus dem Müncheberger Ortsteil Eggersdorf. ⇥Fotos: Udo Plate

    Udo Plate
  • Der Sieger im Großen Preis: Steffen Lubahn vom PSV Schmarzow setzte sich auf Festival mit einer Nullfehlerrunde im Stechen durch.

    Der Sieger im Großen Preis: Steffen Lubahn vom PSV Schmarzow setzte sich auf Festival mit einer Nullfehlerrunde im Stechen durch.

    Udo Plate
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Gut gemeint, ist meistens bescheiden gemacht: Diese bittere Erfahrung musste der Lokalmatador William Thieme machen. Kopfschüttelnd verfolgte er den Höhepunkt des 63. Reit- und Springturnier seines Heimatklubs RFV Wustrow. Nämlich das Stechen im Großen Preis zwischen dem späteren souveränen Sieger Steffen Lubahn, der mit Festival fehlerfrei Franziska Kraus auf Chester auf den zweiten Rang verweise. Die Amazone erlaubte sich vier Fehlerpunkte.

Das Stechen indes verpasste Thieme, der mit seiner Stute Balique einen famosen Ritt hinlegte - bis zum letzten Hindernis. Während des Rittes hätte man eine Stecknadel fallen hören können, mitten in dem letzten Sprung über den Wassergraben urplötzlich tosender Applaus aufbrandete und die zuvor großartig gehende Stute völlig aus dem Rhythmus brachte. Nur mit äußerster Mühe fing Thieme Balique noch ab, musste einen neuen Anlauf nehmen und erreichte mit sechs Fehlern das Ziel. „Ich dachte, ich wäre durch und war mir sicher, die Qualifikation fürs Stechen in der Tasche zu haben“, sagte Thieme anschließend kopfschüttelnd und brauchte ein paar Minuten, um den Fauxpas zu verdauen. So blieb ihm immerhin noch der vierte Rang.

Das unangenehme Erlebnis wird als Erfahrung abgespeichert und nun wieder nach vorn geschaut“, beendete Thieme das Thema S-Springen mit Stechen um den Großen Preis von Wustrow.

Die faszinierende Welt des Westernreitsports - einer Reitweise, die Tradition, Vertrauen und feine Kommunikation zwischen Mensch und Pferd vereint - brachte Susann Fiedrowicz dem interessierten Publikum näher. Mit dem Paint Horse Wallach Deltas Smart Copper, einem siebenjährigen Wallach, mit Ausstrahlung, Talent und einem großen Herzen zeigte die Sietzingerin das Können des Duos. Anhaltender Applaus war Lohn des Auftritts.

Ebenfalls für viel Beachtung und Beifall gab es auch für die Drachenreiter aus Müncheberg, Ortsteil Eggersdorf. Daja Ziefuß, Benno Rochow, Timon Scholle-Prestin, Finn Scholle-Ziefuß und Christian Scholle-Ziefuß begeisterten mit ihren Vierbeinern Monroe, Scarlett, Zipi und Pico. Die Reiter-Stuntshows mit Lanzen, Schwertern, Pfeil und Bogen, sowie Feuer versetzte die Zuschauer mehrfach in Erstaunen. Und von Wustrow ging es für die Drachenreiter direkt weiter in das Nachbarland Polen, wo sie an den Weltmeisterschaften teilnehmen. ⇥⇥Udo Plate

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