Mein Hohen Neuendorf: Über Bienen und den lokalen Imkerverein

Sonderveröffentlichung
NPGArbeitsbienen benötigen vom Ei bis zum Schlupf 21 Tage. Dann erledigen sie etwa 21 Tage unterschiedliche Aufgaben im Bienenstock. Ihre letzten drei Wochen fliegen sie aus, um Nektar und Pollen einzutragen. Bei interessanten Nektarquellen fliegen die Bienen sogar zwei oder drei Kilometer, sehr selten bis zu fünf Kilometer weit. Ein Volk ermöglicht eine Ernte von 30 bis 40 Kilo Honig. Die Königin lebt im Schnitt zwei oder drei, maximal fünf Jahre. Sie legt etwa 2 000 Eier am Tag.
Aus der letzten Brut im Jahr schlüpfen die sogenannten „Winterbienen“. Die Lebensdauer dieser Tiere liegt bei sieben Monaten und mehr. Sie sichern das Überleben des Volkes im Winter und ziehen die erste neue Brut auf, wenn die Königin im Februar wieder mit dem Eierlegen beginnt. Männliche Bienen (Drohnen) leben einzig für die Paarung mit einer Bienenkönigin. Erreichen sie diese, sterben sie direkt danach. An Ende der Bienensaison werden Drohnen systematisch aus dem Bienenstock verdrängt und verenden durch Nahrungsmangel. Ihre durchschnittliche Lebensspanne liegt etwa bei ein bis drei Monaten.
Ein Sommerbienenvolk ist zwischen 35 000 und 40 000 Tiere stark, bei Winterbienen sind es 5 000 bis 10 000 Tiere.
Zwischen 90 und 100 variiert die Mitgliederzahl im Imkerverein Hohen Neuendorf und Umgebung. Die Aktiven teilen sowohl die Hobbies Bienenzucht, Honigproduktion und Streuobstwiesenbetreuung in Hohen Neuendorf miteinander, als auch das Leisten umfangreicher Jugendarbeit in der Umgebung. Zum einen mit ihrem Lehrbienenstand am Naturschutzturm der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) in Bergfelde. Zum anderen an der Grundschule Niederheide Hohen Neuendorf mit der AG Junge Imker, geleitet von Tina Lüneburg, die zudem Jugendarbeit im Landesverband verantwortet. Vereinsvorsitzender ist Beide Tafesse.⇥tja
Info: https://hohenneuendorfimker.de

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