Welenga Elektrohandel
: Mit nur 20 Jahren zum Chef

AnzeigeHandwerk Luis Welenga übernimmt den Elektro-Betrieb seines Großvaters.
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Redaktion Sonderthemen
Sonderveröffentlichung

Stolzer Großvater: Siegfried Welenga hat seinen Betrieb an seinen Enkel Luis Welenga übergeben.⇥Foto: Anna Pröschild

Foto: Anna Pröschild

Frankfurt. Mit 20 Jahren ist Luis Welenga noch sehr jung – doch sein Weg in die Elektrotechnik ist fest eingeschlagen. Nach Ausbildung und Meisterabschluss folgte der nächste Schritt: Er hat ein eigenes Unternehmen gegründet und den Betrieb seines Großvaters Siegfried Welenga übernommen.

Schneller als gedacht

Luis Welenga brach sein Abitur ab, ging ins Handwerk und absolvierte eine Elektriker-Ausbildung innerhalb von nur zwei Jahren und schloss diese 2024 mit Bestnote ab. Dann folgte der nächste Karriereschritt. „Ich habe den Meister 2024 angefangen und im März 2026 bestanden“, sagt Luis Welenga. In seiner Klasse waren circa 15 Teilnehmer – am Ende schafften nur zwei den Abschluss zum Elektrotechnikermeister. „Das war ein bisschen schockierend“, sagt der 20-jährige Frankfurter Betriebschef.

Der Weg zum Handwerker

Dass er ausgerechnet dem Berufsweg zum Elektriker einschlug, war zunächst anders geplant. „Ich wollte eigentlich wie meine Mutter Jura studieren“, berichtet er. Doch der Beruf Elektriker ist ihm bereits in die Wiege gelegt. Sowohl sein Vater als auch sein Opa sind Elektrotechnikermeister. So richtig „gefunkt“ hat es dann im Ferienjob.

Was ihn besonders am Job gefällt? Man arbeite viel mit den Händen und „ich habe schnell ein Erfolgserlebnis“, sagt der 20-Jährige. Während z.B. ein Maler sich über eine fertige Wand freut, sind es beim Elektriker die Kabel, die später nicht mehr sichtbar sind – „aber die Elektrik funktioniert. Das ist schön“.

In die Fußstapfen des Großvaters

Sein Opa, inzwischen 73 Jahre alt, wagte 1992 den Schritt in die Selbstständigkeit mit „S. Welenga Elektrohandwerk“. Da Raik Welenga, ebenfalls Meister und seit 2001 im Betrieb, sowie der Vater von Luis Welenga den Betrieb nicht übernehmen wollte, kam der Enkel ins Spiel.

Dieser zögerte nicht lange. Ein Schritt, bei dem er viel familiären Rückenwind erfuhr.

In der Zukunft wird Siegfried Welenga kürzertreten, aber wenn Not besteht, ist er mit Rat und Tat zur Stelle.

Neuer Betrieb, klare Struktur

Als Datum für den nächsten Karriereschritt nennt Luis Welenga seine Gewerbeanmeldung am 1. April 2026. „Ich habe von meinem Opa die Firma übernommen“, betont Luis Welenga. Seit dem 26. Januar 2026 besteht die Betriebsgründung mit dem Betriebsnamen „Welenga Elektrohandwerk GmbH“. Der Sitz bleibt in Kliestow. Allerdings soll dieser mit der Zeit modernisiert werden.

Mitarbeiter und Zuständigkeiten

Der junge Chef übernimmt auch die Beschäftigten seines Großvaters Siegfried Welenga. „Zwei Vollzeitangestellte gehören zum Team und ich“, ergänzt er.

Die künftige Ausrichtung des Betriebs beschreibt er breit – aber modern: Elektro für Privatpersonen und Gewerbe, Reparaturen, ebenso Blitzschutzanlagen und Solar, mehr Leistungen im Bereich Netzwerktechnik und künftig mehr im Bereich Lade-Infrastruktur für E-Autos. Kurz gesagt: „Alles, was ein Elektriker so macht“.

Kunden und Projekte

Aufträge werden in Frankfurt und Umgebung durchgeführt. Zum festen Kundenstamm gehören beispielsweise das City Park Hotel oder auch die Bäckerei Baumgärtel. Zusätzlich gibt es zahlreiche Privatkunden.

Ausbilden und wachsen

Wichtig ist dem jungen Betriebschef, dass die Zukunft auch personell abgedeckt ist. „Ich würde demnächst noch einen Auszubildenden einstellen“, sagt er, konkretisiert aber: wegen des laufenden Übergangs werde dies noch etwas dauern „wahrscheinlich erst im nächsten Jahr“. Interessierte können sich gern bewerben.

Blick zurück und nach vorn

Wenn Betriebsgründer Siegfried Welenga auf sein Lebenswerk zurückblickt, ist ihm die Freude und der Stolz anzumerken, dass nun sein Lebenswerk fortgesetzt wird.

Er wünscht seinem Junior-Nachfolger vor allem, dass er alles „gut hinbekommt und noch ein, zwei Mitarbeiter dazugewinnt“.

⇥Anna Pröschild

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