Wohnfreude SV: Gute Maßnahme: Fenstertausch

Moderne Fenster können die Heizkosten im Altbau deutlich senken. ⇥Foto: rekord-fenster+türen GmbH & Co. KG
Foto: Silas Stein/dpa/dpa-magPrivate Haushalte in Deutschland schauen immer noch durch sechs Millionen Fenster mit Einfachverglasung. Die Folge: Heizkosten und Kohlendioxid-Ausstoß fallen höher aus, als nach Stand der Technik nötig wäre. Zeit, einen Fenstertausch zu planen!
Wie viel Wärmeenergie durch Fenster verloren geht, beschreibt der U-Wert. Er besagt, wie viel Wärme bei einem Temperaturunterschied zwischen Innen- und Außenbereich entweicht und wird in Watt pro Quadratmeter und Kelvin angegeben. Je kleiner der U-Wert, desto besser ist das Fenster wärmegedämmt. Wer sein altes Haus modernisiert, richtet sich gemäß Gebäudeenergiegesetz nach der Mindestanforderung von 1,3 Watt pro Quadratmeter Kelvin W/m2K.
Das Niveau erreichen moderne Zweischeibenverglasungen. Dreifachverglasungen sogar bis zu 0,79 W/m2K. Einfachgläser verlieren das Sechs- bis Siebenfache an Wärme.
Obacht bei Teilsanierung
„Der Austausch undichter Fenster hilft, 10 bis 20 Prozent an Heizkosten einzusparen“, sagt Verena Wehage von der BHW. Die Kosten amortisieren sich mit Blick auf steigende Energiekosten und eine durchschnittliche Lebensdauer moderner Fenster von rund 40 Jahren relativ schnell.
„Wer einen Fenstertausch plant, sollte einen Experten zurate ziehen, denn eine Teilsanierung kann sich auf andere Bauteile auswirken“, empfiehlt Wehage. Vor der Sanierung sind die Fenster oft der energetische Schwachpunkt. Dort schlägt sich als kältester Punkt im Zimmer Feuchtigkeit aus der Raumluft nieder. Nach einem Austausch können kalte Wandbereiche betroffen sein – Schimmel bildet sich. Wer modernisiert, sollte deshalb die Fenstersanierung mit Maßnahmen zur Wärmedämmung koppeln.⇥il/hü

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