35 J. Bestattungshaus B. Lucko
: Partner in den schwersten Stunden

AnzeigeJubiläum Sie sind da, wenn es um einen würdevollen Abschied geht: Das Bestattungshaus B. Luckow in Schwedt feiert 35-jähriges Bestehen. Mit Herz, Fachwissen und Professionalität stehen sie Trauernden auch außerhalb der Region zur Seite.
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Redaktion Sonderthemen
Sonderveröffentlichung
  • Ist hoffentlich bald wieder Hauptsitz des Luckow-Teams: das Domizil des Bestattungshauses in der Berliner Straße 2.⇥Foto: Stefanie Trapp

    Ist hoffentlich bald wieder Hauptsitz des Luckow-Teams: das Domizil des Bestattungshauses in der Berliner Straße 2.⇥Foto: Stefanie Trapp

    Stefanie Trapp
  • Schaffen würdigen Abschied: die Mitarbeiter des Bestattungshauses Luckow mit Mike Stölzner, Klaus Möller, Marcel Graw, Sören Baer und Frank Nimz (hinten, v.l.) sowie Leiterin Stefanie Trapp und Büromitarbeiterin Karin Lange (vorn, v.l.).⇥Foto: Christina Schmidt

    Schaffen würdigen Abschied: die Mitarbeiter des Bestattungshauses Luckow mit Mike Stölzner, Klaus Möller, Marcel Graw, Sören Baer und Frank Nimz (hinten, v.l.) sowie Leiterin Stefanie Trapp und Büromitarbeiterin Karin Lange (vorn, v.l.).⇥Foto: Christina Schmidt

    Christina Schmidt
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Dass der Tod zum Leben gehört, weiß jeder – und will es doch nicht wahrhaben. Ist der Moment gekommen, dann wünschen sich Hinterbliebene einen Ansprechpartner, der mit Herz und Kompetenz einen würdigen Abschied organisiert. So wie das Team des Bestattungshauses B. Luckow in Schwedt, das jetzt 35-jähriges Jubiläum feiert.

Ein Lächeln, eine Hand reichen, zuhören – Alltag für Stefanie Trapp und ihr Team vom Bestattungshaus B. Luckow in Schwedt. Kleine Gesten, die doch viel bedeuten für trauernde Menschen. Und auch für Stefanie Trapp und ihre Mannschaft selbst ist kein Abschied wie der andere. Sie lauschen den Lebensgeschichten der Menschen, fangen sie in ihrem schmerzlichsten Moment auf, werden Teil der Familien, schenken den Trauernden offene Ohren und helfende Hände. „Das ist nicht immer einfach, und mehr als einmal fließen auch bei uns in den Gesprächen die Tränen“, erzählt die Institutsleiterin. Doch trotz allem Mitgefühl dürfe die Professionalität nicht zu kurz kommen. Was hat sich der Verstorbene gewünscht? Wie stellen sich die Angehörigen einen würdigen Abschied vor? Wo soll die letzte Ruhestätte liegen? Alle diese Fragen müssen im Vorfeld einer Beisetzung geklärt werden. Neben der emotionalen Belastung, die die Teammitglieder in Gesprächen miteinander und mit ihren Liebsten verarbeiten, ist vor allem der organisatorische Aufwand alles andere als klein. Denn nicht immer hat der Verstorbene vorab einmal geäußert, wie der letzte Weg aussehen soll. Ob es um bürokratische Erledigungen, zum Beispiel die Abwicklung mit Behörden oder Versicherungen, um Absprachen mit den Friedhofsverwaltungen oder um die Ausgestaltung der Trauerfeier geht – sie denken an alle Details.

Geschichte und Zukunft

Stefanie Trapp kann als Institutsleiterin auf ein erfahrenes Team setzen. Mike Stölzner, Klaus Möller, Marcel Graw, Sören Baer und Frank Nimz arbeiten seit Jahren im Unternehmen. Karin Lange bereichert als neuestes Mitglied das Bestattungshaus und fungiert zugleich als Trauerrednerin. Stefanie Trapp hat die Leitung des Bestattungshauses von Inhaberin Barbara Luckow übernommen, die sich 2017 in den Ruhestand verabschiedete. Auch sie war einst als Mitarbeiterin eingestiegen: 1994 nahm mit dem damaligen Geschäftsführer Detlef Klose auch sie ihre Tätigkeit auf. Gegründet worden war das Unternehmen drei Jahre zuvor von Renate Haupt. Diese gab das Institut 2006 offiziell an Barbara Luckow ab, deren Name sich bis heute auch im Firmennamen wiederfindet. Eine große Tradition also, die Stefanie Trapp gern weiterführt. „Es ist eine große Verantwortung, der ich mir sehr bewusst bin. Zum Glück habe ich ein wirklich tolles Team“, sagt die Institutsleiterin. Mit viel Herzblut, Engagement und Liebe zum Beruf meistern sie gemeinsam die Herausforderungen. Auch den Kunden sei man für ihre Treue und ihr Vertrauen sehr dankbar. „Und wir können auch auf hilfsbereite Kollegen in den anderen Bestattungshäusern bauen“, unterstreicht Stefanie Trapp.

Diese Unterstützung wird nicht nur im Alltag großgeschrieben, wenn sich die Bestatter abstimmen müssen, sondern auch, wenn es einmal richtig hart kommt. Mit Schrecken erinnert sich das Luckow-Team an den Valentinstag 2025. Ein Brand im Keller des Hauses in der Berliner Straße sorgte für ein Großaufgebot der Feuerwehr. Die Folge: Die Schäden durch die Rußentwicklung waren so massiv, dass das Bestattungsinstitut von jetzt auf gleich ein neues Domizil benötigte. Gefunden haben sie es auf der gegenüberliegenden Straßenseite im Haus des Bestattungshauses Haupt. Das Team ist dankbar dafür, wenngleich sich die Übergangslösung weitaus länger hinzieht als gedacht. Noch immer können die eigentlichen Räume nicht genutzt werden. „Aber die Sanierung und Renovierung läuft und wir hoffen, dass wir bald wieder zurückziehen können“, sagt Stefanie Trapp.

Wandel und Veränderung

Abschied nehmen – das sieht heute anders aus als vor 35 Jahren. Gerade in den letzten Jahren habe sich noch einmal ein deutlicher Wandel vollzogen, weiß Stefanie Trapp. Lebendigere Reden, buntere Abschiedsfeiern, andere Bestattungsformen, Beisetzungen in weit entfernten Regionen – „ja, das sieht heute anders aus“, bestätigt Stefanie Trapp. Immer mehr Menschen würden sich im Leben mit ihrem Ende auseinandersetzen, mit ihren Liebsten darüber sprechen oder gar Vorsorge treffen. Gerade wenn ein Mensch nicht aufgrund des Alters oder einer langen Erkrankung, sondern plötzlich aus dem Leben gerissen wird, sei das für die Angehörigen eine ungemeine Hilfe, betont Stefanie Trapp. Das erfährt ihr Team nicht zuletzt, wenn sie über die Polizeibereitschaft zu einem Todesfall ausrücken müssen. Auch dann kümmern sie sich wie gewohnt fachmännisch und einfühlsam um die letzten Wünsche der Betroffenen und ihrer Familien.

Kontakt: Bestattungshaus B. Luckow, aktuell Berliner Straße 1, Telefon Tag & Nacht: 03332 520578