Angermünde Aktuell
: Startschuss für Radparkplatz

AnzeigeBaustart Am Montag haben die Arbeiten am Bahnhof Angermünde begonnen. Zukünftig sollen hier in zwei Gebäuden insgesamt 150 Fahrräder sicher untergestellt werden.
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Redaktion Sonderthemen
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Ist Geschichte: Die bisherige Abstellanlage am Bahnhof wir durch einen Holzbau ersetzt.⇥Foto: Christina Schmidt

Christina Schmidt

Beste Bedingungen für den Drahtesel: Am Montag fiel in Angermünde der Startschuss für den Bau einer Radabstellanlage. Mit dem Projekt wird lau Stadt Angermünde die Fahrrad-Infrastruktur deutlich verbessert und der Bahnhof als zentraler Mobilitätsknotenpunkt der Region weiter gestärkt.

Geplant ist die Errichtung von insgesamt 150 Fahrradabstellplätzen in zwei Gebäuden mit Photovoltaikanlagen auf den Dachflächen. Künftig stehen sowohl frei zugängliche als auch gesicherte, gebührenpflichtige Stellplätze zur Verfügung. Die Anlage umfasst 84 frei nutzbare sowie 66 gesicherte Stellplätze, darunter auch Sonderstellplätze für Lastenräder oder Fahrradanhänger. Die gesicherten Bereiche sind in einer Sammelschließanlage untergebracht und können bequem per App genutzt werden. Ergänzend wird die Anlage unter anderem mit Videoüberwachung und einer Fahrradreparaturstation ausgestattet.

Während der Bauzeit

Doch bevor es soweit ist – eine Fertigstellung ist bis voraussichtlich August geplant –, müssen Pendler mit Einschränkungen leben. Ein Teil des Parkplatzes südlich des Empfangsgebäudes ist für den Kfz-Verkehr gesperrt und wird als Baustelleneinrichtungsfläche genutzt. Autofahrer müssen ihren fahrbaren Untersatz nun also auf der nördlichen Seite des Bahnhofsgebäudes sowie in der Heinrichstraße parken.

Radfahrer müssen auch ausweichen: Die bestehende Abstellanlage kommt natürlich weg. Alternative sind aufgestellt. Die Stadt empfiehlt, ebenfalls die nördlichste Seite des Bahnhofsgebäudes zu nutzen.

90 Prozent gefördert

Angermünde ist eine von 13 Brandenburger Kommunen, die im Rahmen des Pilotprojektes „Modulares Fahrradparken“ des Landes Brandenburg für die Realisierung ausgewählt wurden. Das Bauvorhaben wird durch das Land mit Mitteln des Sonderprogramms „Stadt und Land“ umfassend unterstützt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1.000.000 Euro, wovon etwa 900.000 Euro durch Fördermittel gedeckt sind. Es entstehen modulare, nachhaltige Fahrradparkanlagen in Holzbauweise. Regionale Firmen sind mit der Umsetzung des Projektes beauftragt worden.