Bauen und Wohnen
: Freiräume im Grünen

AnzeigeSie sind Gärtners Liebling: Mehr als 350.000 Gartenhäuser werden in Deutschland jährlich angeschafft, Tendenz steigend. Vom Fitnessraum bis zum Homeoffice oder Gästezimmer reicht das Einsatzgebiet. Bleibt die Frage der Baugenehmigung.
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Redaktion Sonderthemen
Sonderveröffentlichung

In die hitzebeständige Arbeitsplatte ist ein hochwertiges Induktionskochfeld integriert.⇥Foto: Novy/txn

Christin Klose

ImmobilienMit dem klei­nen Fe­ri­en­haus im ei­ge­nen Gar­ten ist die un­be­schwer­te An­rei­se ga­ran­tiert. Man kann Hob­bys aus­le­ben oder ein­fach ent­span­nen. Haus­be­sit­zer kön­nen sich neue Frei­räu­me schaf­fen, soll­ten aber recht­zei­tig prü­fen, wel­che bau­li­chen Vor­ga­ben für ihr Vor­ha­ben be­ste­hen. „Wer ein Gar­ten­haus auf­stellt, soll­te sich in je­dem Fall zu­nächst beim zu­stän­di­gen Bau­amt kun­dig ma­chen“, rät Holm Breit­kopf von der BHW. Bis zu ei­ner Grö­ße von zehn Ku­bik­me­tern – die Be­hör­den be­rech­nen nach Raum­vo­lu­men – sind Gar­ten­häu­ser in al­len Bun­des­län­dern ge­neh­mi­gungs­frei. Man­che ge­ben auch grö­ße­ren grü­nes Licht.

Wer sein Re­fu­gi­um ganz­jäh­rig nut­zen will, soll­te auf ei­ne Wand­stär­ke von min­des­tens sie­ben Zen­ti­me­tern so­wie ei­ne gu­te Iso­lie­rung ach­ten. Dies gilt für Fens­ter, Tü­ren und auch das Dach. „Ei­ne be­grün­tes Dach funk­tio­niert in der kal­ten Jah­res­zeit als na­tür­li­che Wär­me­däm­mun­g“, er­gänzt Breit­kopf. Ei­ne Al­ter­na­ti­ve: Mit ei­ner Pho­to­vol­ta­ik-An­la­ge kann man Strom für klei­ne Ver­brau­cher im Häus­chen selbst pro­du­zie­ren. ⇥bhw/hü