Bauen und Wohnen: Wenige Handspülmittel reinigen glänzend

Viel Schaum, wenig Ergebnis: Die meisten Spülmittel reinigen laut „Öko-Test“ nur „mäßig“ bis „dürftig“. ⇥Foto: Inga Kjer/dpa-mag
Inga KjerAuf einer Edelstahlplatte eingebrannte Fette entfernen: Dieser Aufgabe mussten sich 26 Handgeschirrspülmittel in einer Untersuchung der Zeitschrift „Öko-Test“ (Ausgabe 04/2026) stellen. Das eher matte Ergebnis: Die meisten reinigen „mäßig“ bis „dürftig“. Nur drei Produkte glänzen in puncto Reinigungsleistung: Ja! Ultra Power Spülmittelkonzentrat, Sodasan Spülmittel Lemon & Lime und Fairy Konzentrat Handgeschirrspülmittel.
Dafür können fast alle Spülis bei den Inhaltsstoffen punkten: 20 sind hier „sehr gut“, fünf sind „gut“. Ein getestetes Spülmittel rasselt allerdings durch. In ihm konnte das Labor mehr Formaldehyd nachweisen, als erlaubt wäre: Ein Kriterium, das die Öko-Tester auch an Handspülmittel anlegen, weil diese ebenfalls mit der Haut in Berührung kommen - sofern man keine Spülhandschuhe anzieht. Formaldehyd gilt, über die Atemluft aufgenommen, als krebserregend und kann, so die Öko-Tester, außerdem Allergien auslösen. Für das betroffene Produkt bedeutet das die Note „mangelhaft“ bei den Inhaltsstoffen - und auch in der Gesamtbewertung.
Spülbürste statt Schwamm
Allgemein gilt: Das beste Spülmittel nützt nichts, wenn der Spülschwamm eine Keimschleuder ist. Die Öko-Tester raten deshalb, die Schwämme stets gut auszudrücken, an einem durchlüfteten Ort trocknen zu lassen und etwa einmal pro Woche bei 60 Grad in der Waschmaschine zu reinigen. Oder man wechselt gleich ganz zur Spülbürste. Auf ihren glatten Borsten können sich Bakterien schlechter vermehren.⇥dpa/hü