Ergotherapie Am Park: Schmerzfrei zurück in den Alltag

Team der Ergotherapie „Am Park“ in Angermünde: Cornelia Chwalisz, Jenny Bantin, Pauline Sperling und Nina Müller (v.l.)
Jenny BantinSie sind unsere Werkzeuge und unverzichtbar im Alltag: unsere Hände. Wenn sie nicht mehr richtig mitmachen, dann braucht es Profis, die Schmerzen und Steifheit den Kampf ansagen und Betroffene mehr als sprichwörtlich „an die Hand nehmen“. So wie das junge Team der Ergotherapie „Am Park“ in Angermünde.
Jenny Bantin und ihre drei Mitarbeiterinnen Cornelia Chwalisz, Pauline Sperling und Nina Müller können ihre Hände nicht in den Schoß legen. Denn das Quartett wird gebraucht: Die Ergotherapiepraxis in der ehemaligen Poliklinik im Angermünder Friedenspark hat sich nämlich in den vergangenen Jahren zu einer viel gefragten Anlaufstelle für Schmerz- und Handpatienten entwickelt. Das Plus der jungen Therapeuten: Sie nehmen den ganzen Menschen, seine Lebenssituation und sein Umfeld in den Blick, statt ausschließlich auf die Symptome zu achten. Und sie verfügen über umfangreiches Wissen über bewährte Behandlungsmethoden und neue Techniken, mit denen sie ihren Patienten helfen können. „Unser Ziel ist es, Menschen wieder mehr Selbstständigkeit und Lebensqualität im Alltag zu ermöglichen“, erklärt Praxisinhaberin Jenny Bantin.
Was kann Ergotherapie?
Ob bei chronischen Schmerzen, der Rehabilitation nach Verletzungen, Operationen und Unfällen oder speziellen Problemen an den Händen – in all diesen Bereichen können Ergotherapeuten helfen. In der Praxis „Am Park“ umfasst die Behandlung, die immer über eine Verordnung vom Haus- oder Facharzt erfolgt, ein großes Feld: „Zum Einsatz kommen manualtherapeutische Techniken, myofasziale Behandlungsmethoden, Desensibilisierung, Ödembehandlung, Taping sowie Wärme- und Kälteanwendungen“, zählt Jenny Bantin auf. Ergänzt werde dies durch alltagsorientiertes Training und individuelle Heimübungsprogramme, die dazu motivieren, die Therapie auch selbstständig fortzusetzen. „Ohne dieses Selbsttraining geht’s nicht. Das Gute ist, dass sich dadurch schneller Erfolge einstellen“, sagt Jenny Bantin.
Auch Geräte im Einsatz
Darüber hinaus setzt die Praxis auf gerätegestützte Therapieformen, um Heilungsprozesse gezielt zu unterstützen und Schmerzen effektiv zu lindern. Hierzu zählen insbesondere moderne Laserbehandlungen sowie therapeutischer Ultraschall. Diese Verfahren können unter anderem die Durchblutung fördern, Entzündungsprozesse positiv beeinflussen, Schmerzen reduzieren und die Regeneration von Gewebe unterstützen, erklärt Jenny Bantin. „Gerade in der Kombination mit manuellen und ergotherapeutischen Maßnahmen entsteht dadurch ein umfassendes Behandlungskonzept.“
Schwerpunkt Hand
Zu den Schwerpunkten der Ergotherapiepraxis gehört die Therapie der Hände. Eine komplexe, „aber auch ungemein spannende und interessante Aufgabe“, verdeutlicht die Praxisinhaberin. Denn wenn Hände oder Finger brechen, Operationen nötig sind oder altersbedingte Beschwerden wie Arthrose die Funktion der Hände beeinträchtigen, „dann ist das Leiden und die Behandlung immer ein individuelles Thema. Ein ganz wichtiges noch dazu, denn nicht erst, wenn ernsthafte Beeinträchtigungen vorliegen, wird klar, wie wichtig gesunde, funktionierende Hände für unseren Alltag, und unsere Selbstversorgung und damit nicht zuletzt für unsere Lebensqualität sind“, unterstreicht Jenny Bantin. Auch darum verfügt das Praxisteam über Qualifikationen als Hand- und Neuro-Handtherapeuten der Akademie für Handrehabilitation. Ziel ist es, mit gezielten Behandlungsmethoden, Kraft, Beweglichkeit und Feinmotorik wiederherzustellen und Patienten sicher in ihren Alltag zurückzuführen.
Auf die Schiene gebracht
Eine gute Ergänzung zum gezielten, individuellen Training können Schienen sein. „In der Praxis werden maßgefertigte thermoplastische Schienen individuell an die Bedürfnisse der Patienten angepasst. Diese kommen beispielsweise nach Operationen, bei Sehnen- und Bandverletzungen, Arthrose, Nervenläsionen oder entzünd-
lichen Erkrankungen zum Einsatz“, erklärt Jenny Bantin. Dabei dienen die Schienen je nach Befund der Ruhigstellung, Stabilisierung, Korrektur oder Mobilisation von Gelenken und ermöglichen gleichzeitig eine möglichst funktionelle Nutzung der Hand im Alltag. Durch die individuelle Anpassung können Druckstellen vermieden und Heilungsprozesse gezielt unterstützt werden. „Besonders in der Kombination mit ergotherapeutischer Handtherapie bietet der Schienenbau eine effektive Möglichkeit, Therapieerfolge nachhaltig zu sichern“, weiß die Praxisinhaberin.
Therapie immer anders
Jenny Bantin und ihr Team lieben ihre Arbeit mit den Patienten. Die Spezialisierung auf Betroffene mit Schmerzen und solche mit Handproblemen hat sich inzwischen herumgesprochen. Aus der ganzen Uckermark und dem benachbarten Barnim kommen Patienten nach Angermünde, egal, ob jung oder alt. Ob es junge Handballer, die sich nach Sportunfällen wieder fit machen lassen, mitten im Leben stehende Angestellte, die trotz neurologischer Erkrankungen oder Nervenschädigungen ihr Leben weiterhin selbstständig meistern wollen, oder Senioren, die ihren Lebensabend trotz altersbedingter Beschwerden aktiv verbringen wollen, sind – ihnen allen wird in der Praxis „Am Park“ mit Fachwissen und Herzlichkeit geholfen. Das erfordert von den vier Frauen, dass sie sich auch nach einem vollen Praxistag mit ihrem Fachgebiet auseinandersetzen. Kontinuierliche Weiterbildungen gehören für die Damen dazu. „Wir wollen bestmöglich helfen. Das geht nur, wenn wir immer am Ball bleiben“, unterstreicht Jenny Bantin.
Kontakt: Ergotherapiepraxis „Am Park“ Angermünde, Tel. 03331 30147003331, Web: ergotherapie-angermuende.de