Schwedt aktuell
: Zukunftsvisionen im Unterricht

AnzeigeTransformation Der Wandel ist vor allem für diejenigen entscheidend, die ihn selbst erleben und mitgestalten sollen: die Jugend. Dreiklang-Oberschüler haben das schon einmal geübt.
Von
Redaktion Sonderthemen
Sonderveröffentlichung

Sonderveröffentlichung

NPG

KI-Center im Rathaus, klimaneutralen Wohnquartiere mit Dachgärten und grüner Kerosin für Flugtaxis – so könnte Schwedt 2060 aussehen. Dieses und andere Zukunftsszenarien haben Dreiklang-Oberschüler der 9. Klasse kurz vor den Schulferien durchgespielt. Die Wirtschaftsförderung der Stadt Schwedt hatte zum Transformationsunterricht eingeladen, ein praxisorientiertes Bildungs- und Beteiligungsformat mit dem Ziel, den Strukturwandel vor Ort verständlich zu machen und jungen Menschen aufzuzeigen, welche Chancen sich

daraus ergeben. Die nämlich wird es geben, sind sich die Experten einig. Deshalb schlüpften die jungen Leute in die Rolle der Entscheider und konnten schnell feststellen, dass die Abstimmung von Ideen mit allen, die über eine Realisierung entscheiden, alles andere als einfach ist. Zu den abschließend präsentierten Konzepten zum ersten Jahr im Travis, dem gerade entstehenden Innovations- und Begegnungsort am Busbahnhof, gehörten unter anderem intergenerationale Lernformate, Pop-up-Ausstellungen, ein Jugendtechniklabor für 3D-Druck, Robotik und Programmierung sowie Netzwerktreffen für Unternehmen und Start-ups. Weitere Vorschläge waren VR-Angebote zur Berufsorientierung, die regionale Unternehmen und Auszubildende miteinander vernetzen, Kooperationen mit Schulen, Volkshochschulen und Vereinen sowie ein Verleihservice für technisches Equipment und Laptops. Für das Bildungsformat gab’s nur Lob der Schüler: „Es ist echt wichtig, dass wir uns mit unseren Ideen in die Stadtentwicklung von Schwedt einbringen. Denn ich sage mal: Wir sind ja hier die Zukunft“, so die 15-jährige Kim Marleen Günster.

Anzeige

-

Anzeige

-

Anzeige

-

Anzeige

-