Für Flo bricht eine Welt zusammen. Weil der Vater den Job verliert muss die Familie umziehen. Doch der Vermieter der neuen, kleineren Wohnung, will dort Hundedame Lassie nicht haben. So muss sich der zwölfjährige Junge von seinem Liebling trennen.
Bis eine bessere Lösung gefunden ist, gibt man daher Lassie in die Obhut des Grafen von Sprengel und dessen Enkelin Priscilla. Die machen einen Familienausflug an die See, bei dem der Hund die Chance zur Flucht ergreift.

Lassie machte Liz Taylor berühmt

Er will zurück zu Floh und begibt sich so auf eine abenteuerliche Reise quer durch Deutschland. Als Floh davon erfährt, macht auch der sich aus dem Staub. Schließlich ist es nicht ungefährlich, so allein unterwegs zu sein.

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Liz Taylor startete vor acht Jahrzehnten ihre Karriere an der Seite des Collies. Beide wurden berühmt. Die Geschichte von Lassie erfuhr mittlerweile fast zwei Dutzend Verfilmungen, besonders bekannt dürfte vor allem die US-Serie sein. Hanno Olderdissen nun geht zu den Anfängen zurück und adaptiert „Lassy come home“ fürs deutsche Publikum.

Wohlfühlkino für die ganze Familie

Die Handlung wird in den Süden verlegt und so lässt sich eine wunderbar abenteuerliche Reise vom Norden her erzählen. Die hat man durchaus sehenswert in Szene gesetzt, gleichwohl die Handlung dann doch andere Wege nimmt. Während es im Original die Hundedame war, die ihrer Freundin bei so manch gefährlicher Situation zur Seite stand, ist Lassie heuer eher der Vermittler zu menschlichen Unterstützern und Helfern. Das tut der Gesamt-Atmosphäre jedoch keinen Abbruch. Auch die neue Verfilmung dürfte als Wohlfühlkino für die ganze Familie geeignet sein.

Lassie - Eine abenteuerliche Reise


Genre: Unterhaltung; FSK: o.A.; Laufzeit: 100 Minuten; Verleih: WHV; Regie: Hanno Olderdissen; Sebastian Bezzel, Anna Maria Mühe, Nico Marischka; D 2020