Resistance -England has fallen
: Weltkriegs-Geschichte verändert

England ist besetzt, die Landung in der Normandie gescheitert. Das Leben muss trotzdem weitergehen.
Von
Stefan Klug
Frankfurt (Oder)
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Resistance - England has fallen

Lighthouse

In einem kleinen walisischen Dorf schafft dies eine vollkommen neue Situation. Denn da alle Männer in die Berge gegangen sind, um den Widerstand zu organisieren, müssen die Frauen den Alltag allein bewältigen. Und das angesichts des nahenden Winters. Da wird es überlebenswichtig, mit den Besatzern zusammen zu arbeiten, selbst unter Androhung von Strafe. So bleibt es nicht aus, dass Mann und Frau sich näherkommen, wie Sarah Albrecht, der die deutsche Einheit kommandiert. Doch Vorsicht bleibt geboten, denn es wird der Tag kommen, an dem die Männer aus den Bergen zurückkommen. Ob diese dann Verständnis für die Situation der Frauen haben, bleibt abzuwarten.

Kein Kriegsfilm, eher ein Drama um Schuld, Verantwortung und Überlebenskampf. Der Streifen hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Mittlerweile sind ganze Serien zur Grundthematik, was wäre wenn, erschienen. Insofern kann „Resistance“ nichts neues zum Thema beitragen, gibt sich eigentlich auch gar nicht wirklich die Mühe, aus der besonderen Situation etwas zu machen. Und auch die Frage, wie sich zurückgelassene Frauen mit Besatzer arrangieren mussten, wurde filmisch bereits abgehandelt. Dabei ist die Geschichte sorgsam und eher beschaulich in Szene gesetzt worden, versucht, bestimmte Verhaltensweisen auch zu erklären. Sehenswert in Sachen Ausstattung und Kulisse.

Genre: Drama; FSK: 12 Jahre; Laufzeit: 88 Minuten; Verleih: Lighthouse; Regie: Amit Gupta; Michael Sheen, Andrea Riseborough, Iwan Rheon; GB 2011