Smart Home Test: Technik, die Leben retten kann

X-Sense smarte Detektoren. Im Gefahrenfall alarmieren alle gemeinsam.
X-Sense- Smarte Rauch- und CO-Melder von X-Sense schützen effektiv vor Gefahren in Haus und Wohnung.
- Vernetzte Geräte alarmieren gleichzeitig bei Rauch oder Kohlenmonoxid, auch ohne Strom/Internet.
- Über App-Funktion: Fern-Benachrichtigung, Fehlalarme abschalten, Funktionstests durchführen.
- Einfache Installation, 10 Jahre wartungsfreie Batterien; Kosten ca. 100€ für 3-Zimmer-Wohnung.
- System deckt bis zu 500 m ab, ideal für mehr Sicherheit in vernetzten Haushalten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Sie sind die stillen Wächter in Haus und Wohnung, sollen nicht auffallen und wenn es drauf ankommt, zuverlässig ihren Dienst tun. Rauchmelder. Mittlerweile Pflicht in allen Bundesländern für Schlaf- und Kinderzimmer. Die meist weißen Plastikdosen fristen nicht selten ein unbeachtetes Dasein.
Zu Unrecht, denn der über 100 db laute Warnton kann Leben retten. Allerdings nur, wenn die Bewohner in Hörreichweite sich aufhalten. So war es nur eine Frage der Zeit, bis die Ausgestaltung des smarten Zuhauses sich auch der Gattung der fast unsichtbaren Überwacher annimmt.
Das hat beispielsweise auch X-Sense getan, die sich selbstbewusst als weltweiter Marktführer für Haus-Sicherheit Produkte bezeichnen. Die in China ansässige Firma hat gleich einen ganzen Schwung an Sensoren und Meldern im Portfolio. Allesamt zeichnet aus, dass sie smart sind, also in ein System eingebunden, das sich über ein Netzwerk steuern lässt. Dazu gehört auch der XS01-M. Diesen, sowie den Kohlenmonoxidmelder XC01-M haben wir uns genauer angesehen und auf Anwenderfreundlichkeit getestet.
X-Sense Basisstation macht den Alarm smart
Beiden Typen ist gleich, dass sie zusammen mit einer Basisstation betrieben werden können. Die SBS50 bindet, wenn gewollt, sämtliche Überwachungstechnik in ein geschlossenes System ein, bis zu 50 Geräte. Jedes einzelne muss dafür mit der Basis gekoppelt werden, für deren Betrieb wiederum eine App notwendig ist. Nach der üblichen Kontoeröffnung ist die gesamte Einrichtung dann eher ein Kinderspiel. Die verbaute und auswechselbare Fünf-Jahres-Batterie wird aktiviert und per Bluetooth ein neuer Warnmelder gesucht. Ist der gefunden, definiert man den Standort in Haus und Wohnung, also Schlafzimmer, Kinderzimmer, Flur etc. Danach werden die WLAN-Daten eingegeben. Leider arbeitet auch X-Sense - wie so oft - nur im 2.4 GHz-Netzwerk.
Je nachdem, wie viele der Rauchmelder installiert werden sollen, muss das Prozedere für jeden einzelnen wiederholt werden. Gleiches gilt dann auch für die CO-Melder, deren Einrichtung analog erfolgt. Die Geräte werden in der Applikation tabellarisch untereinander aufgelistet und sind, dank der Ortsbestimmung, leicht zu finden. Smart werden alle Melder vor allem auch dadurch, dass sie nicht nur mit der App gekoppelt sind, sondern auch untereinander. Sie funktionieren dann in etwa wie einzelne Router und erweitern so die Reichweite des gesamten Systems. Am Ende kommt man mit einer Basisstation auf eine Abdeckung von gut 500 Metern. Auch innerhalb von Gebäuden, sofern in möglichst allen Räumen Rauch- oder CO-Melder verbaut worden sind.
Alarm auch ohne Strom und Internet
Der Vorteil dieser kompletten Vernetzung liegt in zweierlei. Zum einen wird ausgelöster Alarm weitergegeben. Wenn im Keller im Hauswirtschaftsraum die Waschmaschine qualmt, bekommen es die Bewohner auch mit, wenn sie sich gerade im Dachgeschosse befinden. Noch wichtiger. Das gilt natürlich auch bei Kohlenmonoxidalarm. Das geruchslose Gas ist tödlich und stellt insofern bei allen, die Brennstellen wie Kamin oder Gasheizung haben, eine latente Gefahr dar. Wenn also ein Alarm ausgelöst wird, klinken sich alle vernetzten Melder ein. Mit jeweils rund 100 db ist das dann nirgendwo mehr zu überhören. Und, die Kommunikation zwischen den einzelnen Geräten funktioniert auch bei Ausfall von Strom und Internet.

X-Sense Rauchmelder. Smart in der Kombi mit App und Basistation.
X-SensePunkt zwei: Die Meldung wird natürlich auch über die App ausgegeben. So kommt die Benachrichtigung an, egal, wo man sich auf der Welt aufhält. Das kann ein entscheidender Vorteil sein, sein Eigentum zu retten, indem die Feuerwehr gerufen wird, auch wenn man nicht zu Hause ist. Schließlich macht die App-Anbindung einige Sachen leichter. Denn über die Applikation lässt sich der jährlich vorgeschriebene Funktionstest ebenso absolvieren, wie sich die Melder bei einem eventuellen Fehlalarm abschalten lassen, ohne dass die Zimmerdecke erklommen werden muss.
Wobei wir kurz bei der baulichen Installation wären. Die Rauchmelder werden üblicherweise per Dübel und Schraube an die Decke montiert, genauer eine Schale, in die die Detektoren eingesetzt werden. Beim CO-Melder ist neben der Wandmontage auch eine Aufstellung möglich, kleine Füße sind vorgesehen. Am Ende alles unkompliziert, ohne große Vorkenntnisse machbar.
X-Sense smarter Alarm - Test-Fazit
Die smarte Alarm-Kette von X-Sense werkelt zwar unauffällig im Hintergrund, kann aber im entscheidenden Moment lebenswichtig sein. Rauch- und/oder CO-Melder zu verbauen und installieren, muss man nun wirklich kein IT-Fachmann sein. Einfache Kopplung, Inbetriebnahme und Steuerung in der App sind fast schon selbsterklärend. Und einmal angebracht hat man, bis auf die jährliche Überprüfung, viele Jahre wartungsfreie Ruhe. Knapp über 100 Euro kostet die Grundausstattung für eine Dreizimmer-Wohnung, weniger als ein Euro pro Monat auf die Laufzeit gesehen.
