Test Smartphone: NXTPaper 60 Ultra von TCL - telefonieren kann es auch

NXTPaper 60 Ultra. Smartphone, E-Book-Reader, Notizbuch in einem.
TCL- TCL NXTPaper 60 Ultra kombiniert Smartphone, E-Book-Reader und digitales Notizbuch.
- 7,2-Zoll-Display mit NXTPaper-4.0-Technologie bietet papierähnliche Darstellung.
- MediaTek Dimensity 7400, 12 GB RAM, bis zu 512 GB Speicher, 5.200-mAh-Akku.
- Fokus auf augenfreundliches Lesen, matte Oberfläche und reduzierte Blaulicht-Anteile.
- Ab 450 Euro, ideal für Vielleser und produktives Arbeiten, weniger für Foto- oder Gamingfans.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
E-Book-Reader erfreuen sich seit geraumer Zeit großer Beliebtheit. Digitales Lesen ist eben nicht nur zeitgemäß, sondern auch praktisch. Ein wenig Wasser im Wein stellt aber zumeist der Umstand dar, dass man mit Kindl, Boox & Co darüber hinaus im Alltag wenig anfangen kann.
Das will TCL mit dem NXTPaper nun ändern. Die Chinesen haben spätestens mit der Übernahme des TV-Geschäftes von Thomson in Europa kurz nach der Jahrtausendwende für Aufmerksamkeit gesorgt. Mittlerweile gehört man zu den Marktführern bei den Mini-LED und zu den größten TV-Anbietern weltweit.
Mit dem NXTPaper 60 Ultra wagt sich TCL allerdings erneut einen Schritt in unbekanntes Terrain. Denn in der Hand wirkt das Gerät eher wie ein Mix aus Handy, E-Book-Reader und digitalem Notizbuch. Es bewegt sich in der oberen Mittelklasse, läuft mit Android 15 und bringt all das mit, was von einem aktuellen 5G-Gerät erwartet wird – legt seinen Schwerpunkt aber nicht auf Benchmark-Rekorde oder knallige Farben, sondern auf entspanntes Sehen über viele Stunden hinweg. Wir haben geschaut, ob der Spagat zwischen verschiedenen Produkt-Kategorien gelungen ist.
NXTPaper 60 Ultra - Design und Aufbau
Im Zentrum steht das 7,2-Zoll-Display mit der NXTPaper-4.0-Technologie von TCL. Hinter dem Namen verbirgt sich kein exotisches E-Ink-Panel, sondern ein klassisches LC-Display, das mit mehreren zusätzlichen Schichten und speziellen Bildmodi so verändert wurde, dass es deutlich papierähnlicher wirkt. Die Oberfläche ist matt, das Licht wird gestreut statt gespiegelt, Blaulicht-Anteile und Flimmern werden gezielt reduziert. Das Display fühlt sich dadurch weniger wie eine Glasscheibe an, sondern eher wie eine bedruckte Seite, auf der Text und Inhalte ruhiger stehen.
Im Inneren arbeitet ein MediaTek Dimensity 7400, flankiert von 12 Gigabyte Arbeitsspeicher und je nach Ausführung 256 oder 512 Gigabyte internem Speicher. Ein 5.200-mAh-Akku liefert die nötige Energie, geladen wird per Kabel mit bis zu 33 Watt. Die Hardware ordnet das NXTPaper 60 Ultra klar im Bereich der gehobenen Mittelklasse ein: genug Reserven für Alltag, Medienkonsum und gelegentliches Gaming, ohne den Anspruch, ein High-End-Flaggschiff zu sein.
Auch bei der Softwarepflege versucht TCL, näher an die großen Namen der Branche heranzurücken. In Aussicht stehen drei große Android-Upgrades und sieben Jahre Sicherheitsupdates. Das macht das Gerät nicht nur im Moment interessant, sondern auch mit Blick auf die nächsten Jahre.

NXTPaper 60 Ultra. Trotz seiner Größe erstaunlich leicht.
TCLSchon beim ersten Blick fällt die Größe ins Auge. Mit seiner 7,2-Zoll-Diagonale ist das NXTPaper 60 Ultra deutlich wuchtiger als typische Smartphones und landet klar im „Phablet“-Segment. Das Gehäuse wirkt kantig und aufgeräumt: flache Seiten, matte Rückseite, kaum modischer Zierrat. Trotz der imposanten Abmessungen wirkt das Telefon nicht übertrieben schwerfällig. Rund 220 Gramm verteilen sich auf eine große Fläche, was es in der Hand überraschend ausgewogen und fast schon leicht wirkt.
Die Kameraeinheit ist deutlich als eigenes Element erkennbar und ragt ein Stück aus der Rückseite hervor. Ein großer Ring fasst Hauptkamera, Teleobjektiv und Ultraweitwinkel zusammen, darunter sitzt der Blitz. Optisch erinnert das eher an Werkzeug als an Schmuck – funktional, klar erkennbar, aber ohne Glitzerfaktor. Der Rahmen besteht aus Kunststoff, was zwar ein wenig Premium-Anmutung kostet, dafür aber das Gewicht im Zaum hält und das Gerät weniger rutschig macht.
Praktisch ist die IP68-Zertifizierung, die Staub und Wasser vom Innenleben fernhalten soll. Ein kurzer Regenschauer, ein verschüttetes Getränk oder der Strandbesuch sind damit eher ein Alltagstest als ein Risiko.
Eine kleine Besonderheit findet sich an der Seite: der NXTPaper-Key. Mit diesem zusätzlichen Schalter wird der Bildschirm mit einem Fingertipp in einen papierähnlichen Modus versetzt, ohne dass Menüs durchsucht werden müssen. In Kombination mit einem optionalen Flip-Case im Notizbuch-Look und einem Stylus-Stift entsteht schnell das Bild eines digitalen Journals, das nebenbei auch noch Telefon, Messenger und Streaming-Player ist.
TCL NextPaper - Das Display, der große Unterschied
Das Display ist der Grund, warum es dieses Telefon überhaupt gibt – und der deutlichste Bruch mit klassischen Smartphones. Auf dem Datenblatt liest sich das Panel zunächst vertraut: 7,2 Zoll, Full-HD-Plus-Auflösung, 120 Hertz Bildwiederholrate. In der Praxis zeigt sich jedoch ein ganz anderer Charakter.
Die matte Oberfläche fällt sofort auf. Wo andere Smartphones ihre Umgebung spiegeln wie eine kleine Glasplatte, wirkt der Screen des NXTPaper eher wie ein fein beschichteter Karton. Fingerabdrücke sind kaum ein Thema, Reflexionen werden nicht hart zurückgeworfen, sondern gebrochen. Schrift wirkt ruhig und klar, fast so, als würde sie auf der Oberfläche stehen statt hinter einer Glasschicht. Längere Lesesessions fühlen sich dadurch weniger anstrengend an, weil die Augen nicht permanent mit Glanz und starken Kontrasten kämpfen müssen.

NXTPaper 60 Ultra. Das Display macht den Unterschied. Im Vergleich zum normalen OLED-Handy-Bildschirm spiegelt hier nichts.
TCLDazu kommen mehrere Bildmodi, die das Verhalten des Displays verändern. Im Standardmodus zeigt es kräftige Farben und flüssige Animationen, wie es von einem modernen Smartphone erwartet wird. Der „Color Paper“-Modus reduziert Farbsättigung und Kontrast, die Darstellung erinnert stärker an gedrucktes Papier als an einen klassischen Bildschirm. In den Modi „Ink Paper“ und „Max Ink“ wird die Ansicht deutlich vereinfacht, Farben rücken weit in den Hintergrund, das Bild wirkt fast monochrom und sehr ruhig. Diese Einstellungen sind klar darauf ausgelegt, lange Texte, E-Books oder Dokumente zu lesen, ohne dass ständig optische Reize aus dem Display springen.
Im Vergleich zu typischen OLED-Panels der Mittelklasse – etwa in Geräten wie Google Pixel 9a oder Samsung Galaxy A56 – wirkt das NXTPaper-Display weniger brillant, dafür spürbar sanfter. OLED-Bildschirme punkten mit tiefem Schwarz, extremen Kontrasten und hoher Spitzenhelligkeit, sind aber meist stark spiegelnd und nutzen häufig flimmernde Helligkeitssteuerungen. Das NXTPaper geht den umgekehrten Weg: Es verzichtet auf Extremwerte, reduziert Blaulicht, arbeitet flimmerfrei und setzt auf eine Oberfläche, die bewusst an Papier erinnert.
Ganz ohne Kompromisse bleibt dieser Ansatz nicht. Die Auflösung ist für die Größe gut, aber nicht spektakulär; sehr feine Schriften wirken weniger nadelscharf als auf einem kleineren OLED. Wer vor allem Fotos und Videos in voller Pracht genießen möchte, bekommt bei klassischen Glasdisplays mehr „Wow“-Effekt. Wer hingegen regelmäßig längere Artikel liest, PDFs prüft oder E-Books verschlingt, merkt schnell, wie viel entspannter sich das NXTPaper-Panel anfühlen kann.
NXTPaper 60 Ultra - Chip, Speicher, Akku
Im Inneren des TCL NXTPaper 60 Ultra arbeitet der MediaTek Dimensity 7400, ein aktueller Mittelklasse-Chip mit acht Kernen und moderner Fertigungstechnik. In Kombination mit 12 Gigabyte RAM sorgt er für ein angenehm flüssiges Nutzungserlebnis. Apps starten zügig, zwischen mehreren Anwendungen lässt sich ohne Ruckler wechseln, und selbst grafisch anspruchsvollere Spiele laufen weitgehend problemlos, solange die höchsten Detailstufen nicht bis zum Anschlag gezogen werden.
Der interne Speicher umfasst je nach Modell 256 oder 512 Gigabyte und ist damit für viele Nutzer mehr als ausreichend. Eine Erweiterung per microSD-Karte ist allerdings nicht vorgesehen. Wer viele große Dateien, Fotos oder Videos dauerhaft auf dem Gerät lagern möchte, sollte diese Entscheidung im Hinterkopf behalten.
Der 5.200-mAh-Akku passt gut zur Ausrichtung auf Bildschirmarbeit. Bei typischer Nutzung im Standardmodus bringt er das Gerät entspannt über einen Tag und meist noch in den nächsten Vormittag. Wer häufig in die papierähnlichen Modi wechselt, kann die Laufzeit deutlich strecken, weil Display und Prozessor dann weniger gefordert werden. In Tests ist von etwa anderthalb Tagen bei intensiver Nutzung bis hin zu mehreren Tagen die Rede, wenn hauptsächlich gelesen wird und anspruchsvolle Multimedia-Inhalte eine Nebenrolle spielen.
Geladen wird per USB-C mit bis zu 33 Watt. Von leer auf voll vergeht ungefähr eine Stunde, abhängig vom Startpunkt und Netzteil etwas mehr oder weniger. Drahtloses Laden wird nicht unterstützt, dafür kann das Telefon andere Geräte kabelgebunden mit Strom versorgen – praktisch, wenn unterwegs noch schnell die kabellosen Ohrhörer oder eine Smartwatch einen Energieschub benötigen.

NXTPaper 60 Ultra. Raus aus dem Alltag. Das Smartphone als klassischer E-Book-Reader.
TCLIm Alltag gibt sich das NXTPaper 60 Ultra insgesamt unspektakulär im besten Sinne: 5G, WLAN 6, NFC für kontaktloses Bezahlen, eSIM-Unterstützung, Stereolautsprecher und ein seitlicher Fingerabdrucksensor gehören zur Ausstattung. Manche Varianten bringen zusätzlich einen Infrarot-Sender mit, der das Gerät zur universellen Fernbedienung macht.
Auf der Softwareseite ergänzt TCL Android um Funktionen, die gut zum Gesamtkonzept passen. Ein Aufzeichnungsmodus kann gesprochene Inhalte in Text umwandeln, der Fokusmodus rund um „Max Ink“ reduziert Benachrichtigungen und verwandelt das Telefon in einen ruhigen Lesebegleiter. Schreib- und Zeichenfunktionen für den optionalen Stift unterstreichen den Anspruch, eher Arbeitsfläche als Spielekonsole zu sein.
NXTPaper 60 Ultra - Vielseitige Kamera
Auf der Rückseite sitzt ein Kamerasystem, das mehr bietet, als man von einem Gerät erwarten würde, das so stark auf Lesen und Schreiben ausgelegt ist. Die Hauptkamera löst mit 50 Megapixeln auf, ist optisch stabilisiert und liefert bei Tageslicht scharfe, ausgewogene Bilder. Farben wirken eher natürlich als übersättigt, Kontraste sind angenehm abgestimmt – genau richtig für Alltagsfotos, ohne den Versuch, sich mit spektakulären Effekten in den Vordergrund zu drängen.
Besonders spannend ist das Teleobjektiv, das ebenfalls mit 50 Megapixeln arbeitet und einen dreifachen optischen Zoom bietet. Durch ein Periskop-Design wird das Licht im Gehäuse umgelenkt, sodass trotz schlankem Gehäuse ein echtes Zoomobjektiv Platz findet. In der Praxis bedeutet das: Details an Gebäuden, entfernte Schilder oder Porträts mit etwas Abstand lassen sich deutlich sauberer einfangen als mit rein digitalem Zoom, wie er in vielen Mittelklasse-Geräten üblich ist.

NXTPaper 60 Ultra. Gute Kamera mit vielen Einstellmöglichkeiten.
TCLDie dritte Kamera auf der Rückseite ist ein 8-Megapixel-Ultraweitwinkel. Sie eignet sich vor allem für enge Innenräume, Architektur und Landschaften. Die Qualität ist ordentlich und voll alltagstauglich, erreicht aber nicht die Detailtreue der Hauptlinse – ein typisches Bild für diese Gerätekategorie. Vorn sitzt eine 32-Megapixel-Kamera für Selfies und Videochats, die ebenfalls solide Ergebnisse liefert.
Bei schwachem Licht setzt TCL vor allem auf Software. Längere Belichtungszeiten, das Zusammenführen mehrerer Aufnahmen und Rauschunterdrückung sorgen für brauchbare Nachtbilder, die jedoch nicht mit dem Niveau von Geräten mithalten, deren kompletter Fokus auf der Kamera liegt. Dafür punktet das NXTPaper 60 Ultra mit Vielseitigkeit: Hauptkamera, Teleobjektiv, Ultraweitwinkel und 4K-Video mit 30 Bildern pro Sekunde decken einen breiten Einsatzzweck ab.
Zusätzlich kommen Software-Helfer wie ein Löschwerkzeug für unerwünschte Objekte im Bild oder KI-gestützte Portraitoptimierungen zum Einsatz. Insgesamt entsteht ein Kamerapaket, das weniger nach Showeffekt und mehr nach verlässlichem Alltagswerkzeug wirkt – passend zu einem Smartphone, das sich nicht über seine Kamera definiert, sondern über seinen Bildschirm.
NXTPaper 60 Ultra - Kompromiss zu klassischen Handys
Mit einem Einstiegspreis um die 450 Euro für die kleinere Speichervariante und etwa 550 Euro für das Modell mit 512 Gigabyte platziert sich das NXTPaper 60 Ultra in der gehobenen Mittelklasse. Auf dem Papier tritt es damit gegen Geräte wie das Google Pixel 9a oder das Samsung Galaxy A56 an – Smartphones mit brillanten OLED-Displays, starken Kameras und hoher Präsenz im Einzelhandel.
Im direkten Vergleich wird schnell klar, wie anders der Ansatz von TCL ist. Während Pixel und Galaxy A-Reihe auf maximale Kontraste, ausdrucksstarke Farben und eindrucksvolle Helligkeitswerte setzen, stellt das NXTPaper 60 Ultra den Sehkomfort in den Vordergrund. Auf einem Pixel 9a wirken Fotos spektakulärer, Text gleichzeitig etwas „digitaler“. Beim NXTPaper sehen Farben zurückhaltender aus, Schriften wirken im Alltag aber angenehmer und weniger streng leuchtend.
Wer den Schwerpunkt auf Fotografie und Videokonsum legt, dürfte mit einem klassischen OLED-Gerät glücklicher werden. Wer dagegen täglich viele Stunden auf Text schaut, profitiert von der matten Oberfläche und den speziellen Lesemodi.

NXTPaper 60 Ultra. Auch als digitales Notiz- und Skizzenbuch über die Stifteingabe nutzbar.
TCLSpannend ist auch der Blick in Richtung E-Ink-Geräte. Spezialisierte Reader mit Android bieten ein extrem entspanntes Schwarzweiß-Bild und enorm lange Akkulaufzeiten, sind aber träge, eingeschränkt bei Apps und für Videos oder farbige Inhalte kaum geeignet. Das NXTPaper 60 Ultra versucht, die Vorteile beider Welten zu verbinden: flüssige Darstellung, vollständige Android-Flexibilität, Farbe und Multimedia, aber mit einem Display, das deutlich weniger „leuchtet“ als gewohnt.
Die Zielgruppe lässt sich daher recht klar benennen: Menschen, die tagtäglich viele Stunden auf ihr Display schauen – Studierende, Wissensarbeiter, Vielleserinnen und Vielleser –, alle, die empfindlich auf flimmernde OLEDs reagieren oder schlicht genug von spiegelnden Glasflächen haben. Wer sein Smartphone vor allem als Arbeitsfläche und Lesegerät sieht und weniger als Kameraersatz oder mobile Spielkonsole, findet im NXTPaper 60 Ultra eine ungewöhnlich passende Alternative zu den üblichen Standardmodellen.
NXTPaper 60 Ultra - Zusammenfassung und Vergleich
Das TCL NXTPaper 60 Ultra wirkt wie ein leiser Gegenentwurf zum gängigen Smartphone-Mainstream. Statt immer noch mehr Helligkeit, noch stärkere Kontraste und noch grellere Farben zu liefern, stellt es die einfache Frage, wie sich der Blick auf ein Display angenehmer gestalten lässt. Die Antwort ist ein großes, mattes, augenfreundliches Panel, das Texte und Inhalte in den Mittelpunkt stellt und den Rest des Systems darum herum organisiert.
Dieser Ansatz hat seinen Preis. Die Größe macht das Gerät für kleine Hände unhandlich, die Auflösung wirkt bei genauem Hinsehen weniger fein als bei manch kleinerem OLED, und die Kamera liefert gute, aber nicht herausragende Ergebnisse. Funktionen wie drahtloses Laden fehlen, was in dieser Preisklasse nicht allen gefallen wird.
Wer sich jedoch bewusst auf dieses Konzept einlässt, bekommt etwas, das vielen klassischen Smartphones fehlt: einen Bildschirm, der den Alltag eher entschleunigt, als ihn zusätzlich aufzudrehen. Längere Lesesessions sind weniger anstrengend, Reflexionen verlieren ihren Schrecken, und der „Max Ink“-Modus lädt dazu ein, zwischendurch in einen reduzierten, fokussierten Arbeitsmodus zu wechseln. Zusammen mit einem ausdauernden Akku, solider Mittelklasse-Hardware und einem flexiblen Kamerasystem entsteht ein Gerät, das sich weniger über Datenblätter erklärt, sondern vor allem über das Gefühl im täglichen Gebrauch.
Das NXTPaper 60 Ultra ist damit kein Smartphone für alle – aber ein sehr schlüssiges für diejenigen, die ihre Bildschirmzeit bewusster gestalten wollen und ein Telefon suchen, das eher an ein digitales Notizbuch erinnert als an eine beleuchtete Glasvitrine.
NXTPaper 60 Ultra - Test-Fazit
Den eingangs erwähnten Spagat zwischen Handy, E-Book-Reader und digitalem Notizbuch meistert das NXTPaper 60 Ultra mehr als ordentlich. Wie immer natürlich, kann man dabei nicht auf allen Gebieten glänzen. Wer sich aber für das TCL-Gerät entscheidet, tut dies ganz sicher dessen Vorteile gegenüber klassischen Smartphones wegen. Und als eine Alternative zu diesem ist das NXTPaper 60 Ultra mehr als alltagstauglich.
