The Poison Rose
: John Travolta in Nöten

John Travolta, Morgan Freeman, Brendan Fraser und Famke Jansen - Schaulaufen gealterter Stars in einem Krimi.
Von
Stefan Klug
Frankfurt (Oder)
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„Suturday Night Fever“ und „Pulp Fiction“ - John Travolta hat wahrlich schon bessere Zeiten gesehen. Aber irgendwie muss der Hobbypilot ja den Unterhalt für seine Maschinen zahlen. Und so war er in der Vergangenheit nicht gerade wählerisch bei seinen Rollen, siehe „Speed Kills“. Carson Philips gehört dabei sicher zu den besseren. Die Geschichte ist einigermaßen verschlugen, führt so bewusst auf falschen Fährten und kann auch in Sachen Logik gefallen. Dazu darf der Zuschauer einiges Staraufgebot erleben. Doch anders als Travolta, der hier ganz offen zu seinem Alter steht, wirken die Kollegen teils wie aus dem Gruselkabinett. Allen voran Brendan Fraser, der tüchtig aus dem Leim gegangen ist. Und auch die einstige Schönheit Famke Janssen ist nur noch ein Zerrbild ihrer selbst. Über Robert Patrick und Peter Stomare hüllen wir mal den Mantel des Schweigens. Einzig Morgan Freeman scheint sich nicht verändert zu haben. Und wenn wir schon beim meckern sind, dass Travolta & Co unentwegt Hochprozentiges in sich hineinschütten und permanent qualmen macht die eigentlich nicht so schlechte Handlung jedenfalls nicht besser.

So bleibt am Ende ein durchschnittlicher Thriller, der technisch sehr ordentlich gemacht wurde und durchaus sehenswert den Mikrokosmos des texanischen Galveston herausarbeitet.

Genre: Thriller; FSK: 12 Jahre; Laufzeit: 98 Minuten; Verleih: NewKSM; Regie:Francesco Cinquemani, George Gallo; John Travolta, Morgan Freeman, Brendan Fraser; USA 2019