Eishockey: Ice Devils verschlafen Auftakt

Alles gegeben: Auch wenn die entscheidende dritte Begegnung gegen die Löwen aus Mecklenburg-Vorpommern in den Sand gesetzt wurde – die Ice-Devils Freudenberg haben insgesamt eine ordentliche Saison absolviert.
Carola VoigtNachdem es in den Play-downs zwischen den Ueckermünder Lions und den Freudenberger Ice-Devils nach zwei Spielen 1:1 stand (10:9, 8:12), standen für die Löwen die Vorzeichen alles andere als gut. Die Mecklenburger reisten mit einem Mini-Kader von neun Spielern an. Die Märkisch-Oderländer konnten bei 16 Akteuren personell aus dem Vollen schöpfen.
Trotzdem lief es im ersten Drittel für das Löwen-Team wie geschmiert und sie legten mit vier Toren in Folge vor. Matthias Kittel eröffnete den Torreigen in der ersten Minute. Einen Dreier-Pack legte Thomas Breitmoser nach (7., 9., 12.). Erst jetzt wehrten sich die Teufel und kamen durch André Specht (13.) zum 1:4, doch die Ueckermünder packten bis zum Drittel-Ende noch zwei Treffer drauf (Kittel/16 und Breitmoser/17.), ehe Paul Urbach den 2:6-Stand aus Devils-Sicht herstellte.
In den zweiten 20 Minuten lief es ausgeglichen (4:3). Die Löwen versuchten Paul Urbach abzuschirmen, der im zurückliegenden 12:8-Match allein neun Tore erzielt hatte. Trotzdem kam er dieses Mal zu fünf der neun Treffer. Die restlichen vier Devils-Tore erzielte André Specht. Aber auch auf Lions-Seite ragte wieder einer heraus: Thomas Breitmoser, denn er sorgte auch im Mitteldurchgang für drei Tore (26., 32., 38.), eines erzielte André Arndt (31.) Mit einem 10:5 ging es also ins dritte Drittel, welches 5:4 ausging. Für die letzten Löwen-Saisontreffer trugen sich Arndt (41., 53., 54., 56.) und Breitmoser ein, so dass die Partie mit 15:9 für die Ueckermünder endete.
Das Löwen-Team bedankt sich bei allen Familienmitgliedern, Fans und Sponsoren für die Unterstützung während der Saison. Auf Devils-Seite war Urbach mit 38 Toren bester Saison-Torschütze (momentan Platz 3 hinter Anton Novikau/50/Oder Griffins und Adam Dydek/40/Eismammuts).
Am Wochenende gibt es die drei abschließenden Spiele. Um 13 Uhr duellieren sich Lok Berlin und die Prenzlau Blizzards im dritten Spiel um Platz 5. Ab 16 Uhr treten die Flemsdorfer Haie und die Schwedter Eisbären im kleinen Finale um Platz 3 an. Das Endspiel wird um 19 Uhr angepfiffen. Der Titelverteidiger Eismammuts Uckermark trifft auf die ungeschlagenen Oder Griffins. Anschließend erfolgt die Siegerehrung mit Vertretern aller zehn Mannschaften.