Festnahme in Hohenwutzen: Mann aus Polen mit 20 Messern und 14 Schlagringen gestoppt

Beamte der Bundespolizei kontrollieren einen Bus aus Polen, der zwischen dem Polenmarkt Hohenwutzen und Berlin verkehrt. (Symbolbild)
Cornelia Link-Adam (Archiv)- Polizei stoppt 34-jährigen Deutschen in Hohenwutzen mit 20 Messern und 14 Schlagringen.
- Verdächtiger verhielt sich nervös, Gepäck durchsucht.
- Verdacht auf Kauf der Waffen auf polnischem Markt.
- Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.
- Alle Waffen beschlagnahmt, Mann konnte Reise fortsetzen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Einsatzkräfte der Bundespolizei entdeckten am Dienstagabend (10. Dezember) bei der Einreisekontrolle eines Busses in Hohenwutzen zahlreiche verbotene Gegenstände und Messer bei einem Reisenden.
Gegen 18 Uhr kontrollierten die Beamten im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Grenzkontrollen einen aus Polen kommenden Reisebus am Grenzübergang Hohenwutzen. Ein Reisender verhielt sich während der Kontrolle auffällig nervös. Die Polizisten entschlossen sich daher, das Gepäck des 34-jährigen Deutschen zu durchsuchen. Darin fanden sie unter anderem acht Wurfsterne, einen Teleskopschlagstock, 14 Schlagringe sowie mehr als 20 Messer.
Messer und Schlagringe vom einem Marktstand in Polen?
Der Verdacht, dass der 34-Jährige die zahlreichen Waffen zuvor auf einem Marktstand in Polen erworben hatte, liegt nahe.
Die Einsatzkräfte nahmen den Verdächtigen mit zur Dienststelle und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Zudem beschlagnahmten sie die nach dem Waffengesetz verbotenen Gegenstände und stellten darüber hinaus auch die erlaubten Messer präventiv sicher.

Fragwürdige Mitbringsel vom einem polnischen Händler: Diese Hieb- und Stichwaffen, darunter etliche Messer, Schlagringe und Wurfsterne fanden Fahnder der Bundespolizei bei einem 34-Jährigen an der Grenze in Hohenwutzen.
ZollDem Mann wurden im Zuge der Maßnahme alle legalen und illegalen Gegenstände, die geeignet wären, einen Menschen zu verletzen, abgenommen, erklärt ein Sprecher der Bundespolizei auf Nachfrage der MOZ. Was der Mann mit den Gegenständen vorhatte, ist nun Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte er seine Reise fortsetzen. Er war bisher nicht polizeilich in Erscheinung getreten.


