Die Oderwiesen werden Wies'n

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"Wir hatten ein super Programm, das gut angenommen wurde, denn für alle war etwas dabei", freute sich Eventmanager Markus Grafe. Die Gäste machten die Gaudi mit, indem sie sich in Lederhose und Dirndl schmissen. Diese einer Tracht nachempfundenen Kleidungsstücke sind im Gegensatz zum Herkunftsland des Oktoberfestes in diesen Breiten eher unüblich und gelten als Verkleidung. Doch übers Internet ist das passenden Dirndl schnell gefunden.
Das Oktoberfest gehe auf eine Initiative des Ortsbeirates zurück, erklärte Petra Lunow. Unternehmerisch umgesetzt werde es aber von der Familie Grafe, die in Hohenwutzen zwei Gaststätten und einen Getränkehandel betreibt. Verantwortlich waren neben Markus Grafe, Olaf Grafe sowie Robert Grafe, der für die Sicherheit zuständig war. Zwischenfälle gab es jedoch keine, denn die Leute wollten einfach nur feiern. Bis 2 Uhr in der Nacht dauerte die Fete, die Gäste konnten sich kaum trennen.
Für einen Höhepunkt sorgten die Narren vom Neuhardenberger Carnevalverein, die eine langjährige Verbindung zu Hohenwutzen pflegen. Mit ihrem Auftritt begeisterten unter anderem die Funkengarde, das Männerballett und die Mädchentanzgruppe
Das Dorf hält zusammen. "Beim Aufbau des Festzeltes haben 20 Leute mitgeholfen", lobte Petra Lunow. "Wir werden sie zur Dankeschön-Veranstaltung des Ortsbeirates zwischen Weihnachten und Silvester einladen", kündigte die Vorsitzende des Ortsbeirates an. Helfende Hände fand der Ortsbeirat auch bei der Jugendfeuerwehr. Bedanken wird er sich beim Nachwuchs der Feuerwehr Hohenwutzen/Altglietzen mit einer Grillparty.
Schon das Warm-up am Freitagabend erwies sich als erfolgreich. Mehr als 300 Jugendliche ließen es im Festzelt richtig krachen. Mit den "BassDroiden" gab es Techno.
Etwas ruhiger ging es am Sonntag bei den Senioren zu. Petrus hatte die Schleusen des Himmels geöffnet, so dass es in Strömen goss. "Wir feiern dieses kleine Oktoberfest zum ersten Mal", sagte Petra Lunow. Es sei ein Versuch, denn für die Rentner werde so viel nicht gemacht. Die Lachmuskeln reizte "Oma Lisbeth" aus Angermünde mit ihrem losen Mundwerk