Für die Umwelt
: Kneipp-Kita geht ans Biogas-Netz

Aus dem Dorf für das Dorf: Die örtliche Biogasanlage versorgt nun auch die Neulewiner Kindertagesstätte
Von
Nadja Voigt
Neulewin
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Beteiligt am Projekt: Heiko Seidel-Weber, Jens Peine, Dagmar Hopp und Helge Suhr (v.l.) im Keller der Kita "Sonnenschein" in Neulewin vor dem neuen Anschluss für die Heizungsanlage.

Nadja Voigt

Vom Förderverein „Freizeit und Kultur Neulewin“ war am Donnerstag Heiko Seidel-Weber als Vorsitzender gemeinsam mit Jens Peine, Technischer Betriebsführer der Niersberger Servicegesellschaft als Betreiber der Biogas-Anlage in Neulewin, beim Termin in der Kita dabei. Seit 2016 gab es im Dorf die Idee, die Abwärme zu nutzen. Als erstes wurde dann die Turnhalle, die der Verein übernommen hat, versorgt. Nun die Kindertagesstätte.

2016 hat der Verein mit der Planung und der Sondierung der Fördermöglichkeiten begonnen und dann Gespräche mit allen Beteiligten geführt. Der Bau der Leitung begann dann im vergangenen Jahr und um Kosten zu sparen, in Eigenleistung. Seit Oktober wird nun die Turnhalle mit der Abwärme der Biogasanlage beheizt. „Dafür gebührt unser Dank den Helfern der Vereine und den Unternehmen, die uns die Technik zur Verfügung gestellt haben, dem Amt, der Gemeinde und den Grundstückseigentümern. Sowie natürlich den Spendern für die Unterstützung des Baus der Leitung aber auch für die Herstellung des Spielplatzes und die Erneuerung des Vereinshauses“, so Seidel-Weber.

Denn seit sich der Förderverein „Freizeit und Kultur Neulewin“ vor gut drei Jahren gegründet hat, ist einiges im Dorf passiert. zum 1. Mai soll nun auch der Sportplatz fertig gestellt werden – mit neuen Toren auf dem neugestalteten Fußballfeld, einer Tischtennisplatte und einer Fahrrad-Cross-Strecke.

„Wir sind sehr glücklich über die Umsetzung“, sagte Jens Peine von der Bioenergie Neulewin I GmbH. „Wir rücken im Ort damit noch ein Stückchen näher zusammen.“ Und das sei erst der Anfang, so Peine. Denn künftig werde möglicherweise auch noch der Neubaublock neben der Kita an das Netz angeschlossen. Aber auch der Anschluss von privaten Eigenheimen sei möglich.