Hindernislauf
: Laufbiene Jasper in Palma ganz stark

Ein Quintett aus Märkisch-Oderland ist beim Spartan Race auf Mallorca erfolgreich. Bei der An- und Abreise auf der spanischen Ferieninsel gibt es keinerlei Probleme.
Von
Udo Plate
Palma
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Geschafft: Felix Neumann, Carolin Schlubeck, Chris Masche und Markus Block (von links) mit Junior Jasper nach den erfolgreich absolvierten Läufen in Palma de Mallorca

Privat

„Wir sind am Donnerstag auf die spanische Urlaubsinsel geflogen und sind am Sonntag ohne Komplikationen den Rückflug angetreten. Die Anstrengungen stecken uns zwar noch in den Knochen, aber alles in allem war es eine rundum gelungene Veranstaltung, die ohne größere Hindernisse, außer die im Parcours, über die Bühne ging“, so Felix Neumann.

Auch seine Lebensgefährtin Carolin Schlubeck zeigte sich angetan. „Das war und ist schon ein großartiges, wenn auch mitunter körperlich doch anstrengendes, Erlebnis“, so die Verwaltungsangestellte.

Als Obstacle Course Racing (OCR) werden Extremhindernisläufe bezeichnet, bei denen Einzelteilnehmer oder Teams verschiedenartige Hindernisse zu überwinden haben. Beim OCR werden die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Schnelligkeit, Geschicklichkeit, Balance und Koordination gefordert. Im Unterschied zum klassischen Hindernislauf in der Leichtathletik wird der Laufrhythmus unterbrochen und die aufgebauten Hindernisse unterscheiden sich hinsichtlich der Anforderungen erheblich.

Treffpunkt der Spartan Race Aktiven war  das Militär-Gelände von Palma. In besonderer Atmosphäre ging es über einen zwölf Kilometer langen Kurs mit knapp 25 Hindernissen, wobei die zu überwindenden knapp 1000 Höhenmeter noch zusätzlich an den Kräften zerrten. Während Felix Neumann und Carolin Schlubeck in der Elite-Einteilung starteten und alle Hürden ohne Hilfestellung und unter strengen Auflagen zu bewältigen hatten, waren Chris Masche und Markus Block  in der offenen Kategorie unterwegs. in der die Akteure sich in der Not auch helfen lassen durften. Der Erstklässler Jasper lief indes beim Kids-Race mit und holte sich unter großen Beifall eine Medaillen ab.

Am Abreisetag machten sich Felix und Carolin ein zweites Mal zum Militärgelände auf, um die Sprintkonkurrenz in Angriff zu nehmen. Und dies erneut im anspruchsvollen Elite-Kurs über 6,5 Kilometer mit 20 Hindernissen, jedoch mit wesentlich weniger steinigen Anstiegen und Höhenmetern. Das wettkampferprobte Kurstadtduo erreichte mit dem Sprung über das Feuerhindernis, die letzte Hürde vorm nahenden Ziel, gemeinsam den Endpunkt des Laufes. Felix Neumann blieb in beiden Wettbewerben straffrei. Mittlerweile gilt der Erzieher als Routinier im OCR-Sport, der  die Besonderheit des Spartan Races auf Mallorca geradezu liebt.

Willenskraft ist gefragt

Im September ist Finowfurt eine Station findet der Laufserie, bei der der Bad Freienwalder drei Läufe an einem Tag absolviert und so auf die Marathon-Distanz mit knapp 80 Hindernissen kommt. Auf Mallorca sind die Schwierigkeiten die engen, steinigen und immens steilen Anstiege, die den Athleten in Verbindung mit den Hindernissen alles abverlangen. „Gerade dann kommt es letztlich auf die Willenskraft an. Trotz intensiver und abwechslungsreicher Vorbereitung erkennt der Sportler, wo er noch härter hätte trainieren können. Leider fehlen in der hiesigen Region ein wenig die Möglichkeiten, gerade solche Hindernisse zu üben“, bilanzierte Carolin Schlubeck.

„Die OCR-Szene wächst aber gerade in Ostbrandenburg stetig und wir Sportler in der Region würden das Angebot eines Hindernis-Parcours zu Trainingszwecken sicher in Anspruch nehmen. Die Zahl der Athleten wird größer, auch die steigenden Teilnehmer-Zahlen beim Spartan Race in Finowfurt untermauern dies“, sieht auch Felix Neumann durchaus wachsende Nachfrage an spezifischen Trainingsmöglichkeiten.