Razzia in Bad Freienwalde: Leser berichtet von „Drogenrazzia“ in Wohnung im Zentrum

Ein Leser berichtete der MOZ im persönlichen Gespräch von einer „Drogenrazzia“ im Stadtzentrum von Bad Freienwalde. Was bei der Durchsuchung der Wohnung vorgefallen ist.
Soeren Stache/dpaWie der MOZ durch den persönlichen Hinweis eines aufmerksamen Lesers bekannt wurde, fand am 29. August am frühen Morgen eine Wohnungsdurchsuchung im Bereich Goethestraße/Wriezener Straße in Bad Freienwalde statt. Der Leser sprach von einer „Drogenrazzia“ und von mehreren Einsatzfahrzeugen der Polizei, die dort vorgefahren seien.
Auf Anfrage der MOZ verwies die Pressestelle der Polizeidirektion Ost auf eine Pressemitteilung der Landespolizei, die den Einsatz bestätigt. Bei dem Einsatz seien zwei in Kooperation mit der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) erwirkte Durchsuchungsbeschlüsse in Bad Freienwalde realisiert worden, teilt die Polizei mit.
44-Jähriger aus Bad Freienwalde in Untersuchungshaft
Ausgangspunkt waren Ermittlungen nach einer Raubstraftat. Spezialeinheiten der Brandenburger Polizei realisierten den Zugriff. In einer Wohnung trafen die Ermittler nicht nur auf den 44-jährigen Mieter, sondern auch auf zwei weitere Männer im Alter von 44 und 43 Jahren, gegen die jeweils ein Haftbefehl wegen einer bestehenden Ersatzfreiheitsstrafe vorlag. Der 44-Jährige Besucher konnte die drohende Haft abwenden, indem er den geforderten offenen Geldbetrag beglich.
Die Ermittler stellten umfangreiches Beweismaterial sicher, das sie nun auswerten. Ob es sich dabei wirklich um Drogen handelte, geht aus der Mitteilung der Polizei nicht hervor. Gegen den 44-jährigen Wohnungsinhaber wurde Untersuchungshaft verhängt. Alle drei Männer, die bei der Razzia angetroffen wurden, sind Deutsche.

