Beinahe Opfer von Trickbetrügern wurde ein Einwohner der Gemeinde Höhenland. Die Masche der Betrüger war dabei durchaus geschickt: Vor rund sechs Wochen bekam Michael G. (Name geändert) einen Anruf und sollte bei einer Umfrage mitmachen. Zu gewinnen gäbe es einen BMW oder 38.000 Euro Bares. Gefragt wurde er von einem Mann in gutem Deutsch aber mit ausländischem Akzent, welcher Gewinn ihm lieber sei. Zudem wurde die Adresse abgeglichen und nach dem Geburtsdatum gefragt. Auch ob er Sozialhilfe empfange, wurde er gefragt, erzählt Michael G.
Nach sechs Wochen kam der überraschende Anruf: G. habe 38.000 Euro gewonnen, der Gewinn werde per Geldtransport direkt vor die Haustür geliefert. Allerdings müsse der Transporter vor Ort bezahlt werden. Kein Problem, dachte G. Von den ausgehändigten 38.000 Euro können gut und gerne 1000 Euro abgezweigt werden. Die Trickbetrüger erklärten jedoch, dass das Geld vorab, in Form eines Schecks bezahlt werde müsse. Die Fahrer dürften kein Bargeld annehmen. Die Schecks gebe es im Elektronikmarkt. "An dieser Stelle wurde ich endgültig stutzig", so Michael G. Er erklärte den Betrügern, dass er auf dieses Vorgehen keine Lust habe. Ob er dann auf seinen Gewinn verzichten wolle, wurde er gefragt. G. antwortet, dass es eine Bringschuld gebe.
Die Betrugsmasche ist der Polizei nicht neu. Sie warnt regelmäßig, bei Anrufen von Fremden misstrauisch zu sein.