Simson-Cross in Wriezen: Was das Event rund um die DDR-Mopeds 2026 zu bieten hat

Für Simson-Freunde und die ganze Familie: Bald lädt das 5. Wriezener Simson Cross auf die Silberberge nach Wriezen ein. Christian Giehler und Robert Klimke veranstalten gemeinsam mit dem MC Wriezen die Rennsport-Veranstaltung. Hier sind auf Motocross-Zwecke optimierte DDR-Mopeds zu erleben. (Archivfoto)
Robert Klimke- Simson-Cross in Wriezen geht in die fünfte Runde und findet auf den Silberbergen statt.
- Termin: 25. Juli, sechster von sieben Läufen der Simson-Cross-Meisterschaft.
- Klassen: 50 Kubik, 60/70 Kubik, Open und Open Spezial – in letzterer kaum Einschränkungen.
- Zeitplan: ab 9 Uhr Training, nachmittags zwei Wertungsläufe je Klasse, 17 Uhr Siegerehrung.
- Zuschauer sehen Mopeds und Umbauten im Fahrerlager, Ostfahrzeug-Ausstellung und Verpflegung; Eintritt 7,50 Euro.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Bereits zum fünften Mal laden der Motorsportverein MC Wriezen sowie das Zweitaktkombinat24, ein Anbieter für Simson-Ersatz- und Tuningteile aus Wriezen, zum Wriezener Simson-Cross am 25. Juli auf die Silberberge ein.
Gefahren wird in den Klassen 50 Kubik, 60/70 Kubik, Open und Open Spezial, wie Veranstalter Christian Giehler erklärt. Er betreibt gemeinsam mit Robert Klimke das Zweitaktkombinat. Während die Teilnehmer in der 50-Kubik-Klasse mit seriennahen Mopeds über die Strecke heizen, gelten bei der Open-Spezial-Klasse kaum technische Einschränkungen. Nur Rumpf und Motor müssen von einer Simson stammen, „und alles drumrum kannst du bauen, wie du willst“, erläutert Giehler.
Am 17. Juli hatten sich nach seiner Aussage bereits 71 Fahrer angemeldet, erwartet werden um die 80. „Die meisten fahren auch sonst Cross“, erläutert er in Hinblick auf die Starter. Für sie sei das Simson-Cross eine willkommene Abwechslung. Die Veranstaltung in Wriezen ist der sechste von sieben Läufen der Simson-Cross-Meisterschaft. Das Finale findet am 29. August in Ludwigslust statt.
Strecke in Wriezen gilt unter Simson-Fahrern als anspruchsvoll
Laut Giehler gelte die Strecke in Wriezen unter den Simson-Cross-Fahrern aufgrund der vielen Hügel als anspruchsvoll. „Es fühlt sich an, wie eine Simson-WM, sagte ein Fahrer“, berichtet der Chef des Zweitaktkombinats. Um 9 Uhr beginnt der Renntag. Am Vormittag beginnen die Trainingsläufe.
Am Nachmittag folgen dann zwei Wertungsläufe pro Klasse, bevor um 17 Uhr die Siegerehrung stattfindet.
„Es geht nicht um den großen Sieg“, sagt Christian Giehler, „sondern um die Freude am Mitmachen. Die Technik muss durchhalten“. Ein besonderer Reiz für die Fahrer: Statt fertige Lösungen zu verbauen, gehe es bei den für den Cross-Einsatz frisierten DDR-Mopeds aus Suhl vorwiegend ums „Selbermachen, Prüfen, Gucken“, wie Giehler erläutert. Für einige sei das der Einstieg in den Motocross-Sport.
Besonders reizvoll für die Zuschauer: Sie können sich im Fahrerlager die Mopeds und deren Umbauten anschauen und gegebenenfalls mit den Fahrern ins Gespräch kommen. Darüber hinaus werde es eine kleine Ostfahrzeug-Ausstellung geben, kündigt Giehler an.
Selbstverständlich ist fürs leibliche Wohl gesorgt: Dank eines Bierstandes, Langos, Eiscreme und weiterer Köstlichkeiten muss kein Besucher hungrig oder durstig bleiben. Für die jungen Gäste wird eine Hüpfburg aufgebaut. Ein DJ kümmert sich um die musikalische Untermalung der Rennsportveranstaltung.
Die Veranstalter rechnen mit 1000 bis 1500 Zuschauern. Christian Giehler freut sich jedenfalls auf das Event. In diese Region, die sowohl Motocross- als auch Simson-begeistert sei, passe die Veranstaltung wie die Faust aufs Auge, so sein Urteil. Der Eintritt kostet pro Person 7,50 Euro.

