Skispringen: Bad Freienwalder Nachwuchs beschließt Saison

Früh übt sich: Anja Rost vom Wintersportverein Bad Freienwalde beim Absprung von der kleinen Schanze. Schnuppereinheiten gehören in der kurstädtischen Skisprung-Arena im Papengrund zum Trainingsplan.
Günter GrütznerAuch in der sich nun dem Ende entgegen neigenden Saison können sich die Ergebnisse des Wintersportvereins Bad Freienwalde durchaus sehen lassen. Die Mannschaft um Landestrainer Stefan Wiedmann nahm in diesem „Winter“ bisher an nicht weniger als 18 Wettbewerben teil. Dabei standen die Talente des WSV Bad Freienwalde 29 Mal ganz oben auf dem Siegerpodest. 17 zweite Ränge sowie elf dritte Plätze vervollständigen die stolze Erfolgsbilanz der Kurstädter.
Die aktuelle Saison endet am 15. März mit dem Abschlussspringen um den DSV–Schüler–Cup der Altersklasse 14 in Oberhof, den im Spezialsprunglauf derzeit der Kurstädter Max Unglaube anführt. Zudem stehen die Chancen gut, dass nach Platz 3 und 4 im DSV–Schüler–Cup der Altersklasse 13 durch Moritz Terei im Spezialsprunglauf und in der Nordischen Kombination auch noch ein guter Platz bei der AK 14 zum Saisonende die sportlichen Erfolge um Landestrainer Stephan Wiedmann krönen kann. Die Sportler des Landesleistungszentrums Skispringen und Nordische Kombination des Landes Brandenburg gehören damit erneut zu den besten Nahwuchsakteuren in Deutschland.
Damit in der Skisprungwelt auch künftig über Sportler aus Bad Freienwalde gestaunt werden kann, ist immer Nachwuchs gefragt. Unter den jüngeren Mitgliedern des WSV wachsen einige Talente heran, die bei Wettbewerben neben den Ergebnissen des Bad Freienwalder Erfolgstrios Max Unglaube, Moritz Terei und Florian Lipke bestehen können.
Den jüngsten Erfolg landeten die Bad Freienwalder Mila Twarok, Florian Fechner und Hotte Mahnke im Winterfinale des Skispringens im Schulsportwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia und Paralympics“.
Kurstadttrio mit starken Weiten
Das dreiköpfige Brandenburger Team konnte aufgrund des Wertungssystems (vorgesehen sind sechs Springer pro Team) nicht wirklich in der Mannschaftswertung mitmischen. Denn alle drei Akteure zeigten durchaus konkurrenzfähige Weiten auf der Schülerschanze in Schönwald/Schonach. Dass sich die Bad Freienwalder Adler nicht verstecken müssen, zeigten sie vor allem in der Einzelwertung.
Florian Fechner, im ersten Durchgang noch vorn auf Rang 3 notiert, landete nach dem zweiten Durchgang auf Rang 8 in der Gesamtwertung. Für Mila Twarok langte es zu 43. Platz in der Gesamtwertung und in ihrer Altersklasse wurde sie sogar das beste Mädchen (Jahrgang 2010). Hotte Mahnke trainiert erst seit wenigen Wochen in Bad Freienwalde das Skispringen und riss dementsprechend weitenmäßig (noch) keine Bäume aus.
Talente stets willkommen
Aber neue Talente sind natürlich stets willkommen. Wer also Lust hat, sich im Skispringen zu versuchen, der ist jederzeit zum Schnuppertraining im Papengrund eingeladen. Natürlich kann man auch einfach zum Zuschauen vorbeikommen.