Skispringen: Kurstädter im Duell mit der halben Welt

In der Erfolgsspur: WSV-Trainer Stefan Wiedmann
VereinAuf Initiative von FIS-Renndirektor Walter Hofer wurde der Youth-Cup seinerzeit aus der Taufe gehoben, der jungen Springern die erste internationale Vergleichsmöglichkeit an mehreren Orten bieten sollte. Seit 2006 gibt es das Jugendspringen in Hinter-zarten – seitdem ist der Wettbewerb nicht nur großer Höhepunkt für die jungen Skispringer, sondern ebenso Herzensangelegenheit für den Veranstalter in Hinterzarten. Während der Fis-Youth-Cup an anderen Orten wieder abgeschafft wurde, hält Hinterzarten an dem Springen fest. Als Sahnehäubchen können die jungen Springer dabei auch noch hautnah mit den weltbesten Skisprungathleten in Kontakt kommen.
Mit Stand vom 23. Juli haben Mannschaften aus Österreich, der Tschechischen Republik, Estland, Frankreich, Deutschland, Italien, Polen, Rumänien, Slowenien und der Schweiz für den FIS-Youth-Cup gemeldet.
Die beiden Schützlinge von Stefan Wiemann werden dabei auch auf gute Bekannte aus Wisła, Szczyrk, Poronin und Zakopane treffen, mit denen der WSV seit vielen Jahren freundschaftlich zusammen arbeitet. Die meisten der polnischen Starter sind dementsprechend auch auf den Bad Freienwalder Schanzen keine Unbekannten. Wiktor Szozda vom WSS Wisła belegte zum Beispiel bei den Offenen Brandenburger Landesmeisterschaften 2018 von der K42 in der Altersklasse 13 den zweiten Platz hinter Lokalmatador Max Unglaube. In Hinterzarten treffen sie nun wieder aufeinander und starten für ihr eigenes Land in einem internationalen Wettbewerb.