Wintersport
: Ski-Adler feiern Super-Saison

Die Skispringer des WSV Bad Freienwalde blicken auf eine erfolgreiche Saison zurück.
Von
Günter Grützner
Bad Freienwalde
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  • Gruppenbild mit Eltern und Gästen: Die Skispringer des WSV Bad Freienwalde feierten ihren Saisonabschluss in der Kurklinik.

    Gruppenbild mit Eltern und Gästen: Die Skispringer des WSV Bad Freienwalde feierten ihren Saisonabschluss in der Kurklinik.

    Udo Plate/MOZ
  • Dreamteam des Wintersports: Trainer Stefan Wiedmann (rechts) mit seinen erfolgreichen Schützlingen sowie deren Eltern

    Dreamteam des Wintersports: Trainer Stefan Wiedmann (rechts) mit seinen erfolgreichen Schützlingen sowie deren Eltern

    Udo Plate/MOZ
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Die Bad Freienwalder Kurklinik hatten sich die Verantwortlichen des Wintersportvereins um Klubchef Dieter Bosse auserkoren, um die Erfolge der kurstädtischen Skispringer in der abgelaufenen Wintersaison nochmals einem ausgewählten Publikum näher zu bringen.

„Also, wenn ihr jetzt bei jedem Erfolg Beifall klatscht, dann dauert das Ganze hier zu lange“, lockerte WSV-Trainer Stephan Wiedmann gleich zu Beginn die Veranstaltung auf und heimste die ersten Lacher der anwesenden Gäste aus Sport, Wirtschaft, und Politik ein. Gleichzeitig ersparte sich der sympathische Blondschopf damit die detaillierte Aufzählung der Siege und Platzierungen seiner Schützlinge während der vergangenen Saison 2018/19. Denn diese umfangreiche Liste hätte wahrlich den Zeitrahmen gesprengt. Die Bad Freienwalder Ski-Adler haben wahrlich eine Super-Saison hinter sich. Bei absolvierten 18 Wettbewerben belegten die Wiedmann-Schützlinge 18 erste, 19 zweite und zehn dritte Plätze, nicht gerechnet die vierten, fünften und sechsten Ränge. Auf den Punkt gebracht – einfach nur Spitzenklasse.

Der größte Erfolg waren der Gesamtsieg von Max Unglaube und der vierte Platz von Moritz Terei im Deutschen Schülercup. Max Unglaube avancierte zum besten Springer Deutschlands in seiner Altersklasse. Beide Bad Freienwalder Talente haben sich für den internationalen FIS-Cup qualifiziert und können dann nicht nur Bad Freienwalde oder Brandenburg, sondern Deutschland gegen die besten Springer der ganzen Welt vertreten. Der Stolz auf seine Springer war Übungsleiter Stephan Wiedmann anzumerken. Stolz sein kann er aber auch auf seine eigene Leistung. Und stolz können die Eltern und alle Unterstützer und Helfer auf das beim Wintersportverein Bad Freienwalde  Erreichte sein. Lang anhaltender Beifall der zahlreich anwesenden Unterstützer dankte es ihnen. Insgesamt trainieren zur Zeit 16 Jungen und Mädchen an fünf bis sechs Tagen in der Woche.

Die von Kristin Schröder-Kolew und weiteren fleißigen Helfern der Kurklinik perfekt vorbereitete Dankeschönveranstaltung wurde auch dazu genutzt, eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Landesskiverband und dem Märkischen Turnerbund Brandenburg zu unterzeichnen. Diese Vereinbarung sieht vor, dass talentierte Sportler, die Interesse am Wintersport haben, für das Skispringen begeistert werden. Dieter Bosse, Vorsitzender des Bad Freienwalder Wintersportvereins, dankte in seiner Ansprache allen Unterstützern, Freunden, Gönnern und Sponsoren – eine individuelle Aufzählung wäre an dieser Stelle zu umfangreich – verbunden mit der Bitte, das auch weiterhin so zu handhaben, damit auch in Zukunft junge Sportler erfolgreich aus Bad Freienwalde  die Leistungszentren besuchen können. Besonders dankte er aber auch den Eltern, denn ohne die ist eine erfolgreiche Arbeit unmöglich.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete eine kurze Gesprächsrunde mit dem dreifachen Olympiasieger Ulrich Wehling, der Interessantes aus seinem Leben erzählte. Olympiasieger Helmut Recknagel, der wegen Krankheit nicht teilnehmen konnte, schickte eine Videobotschaft und wünschte, dass der WSV auch in Zukunft erfolgreich arbeiten könne. Die Unterstützung der Sponsoren wird auch weiterhin gebraucht.