Wintersport: Zauberteppich an Schanzen in Bad Freienwalde lässt auf sich warten

Die Bad Freienwalder Wintersportverein hofft auf die Baugenehmigung für einen Zauberteppich als Aufstiegshilfe. (Archivfoto)
Nadja Voigt/MOZDer erste Antrag sei vom Bauordnungssamt des Landkreises negativ beschieden worden, weil der Zauberteppich an der Grenze des Bebauungsplans verlief. Der Verein plante das Förderband entlang der Treppenanlage, die vom Fuß der Schanze bis zum Vereinsheim führt, das sich im Sprungturm der 40–Meter–Schanze befindet.
Nun solle die Aufstiegshilfe auf der Treppe verlaufen, die parallel an der 10– und der 20–Meter–Schanze entlang führt, erklärte der Vereinsvorsitzende. „Wir werden die Holztreppe, die wir mal selbst gebaut haben, auch eigenständig verlegen“, so Dieter Bosse. Er kann die Langwierigkeit des Verfahrens nicht verstehen, weil das Förderband eine mobile Anlage sei, die ohne Fundament auskommt und sich dem Hang anpasst. Die neue Baugenehmigung sei Ende 2019 eingereicht worden, so Bosse. Zuerst hatte der Verein einen Lift geplant, den das Bauordnungsamt nach vier Jahren und zehn Monaten abgelehnt habe.
