Im nördlichen Teil des Landkreises Spree-Neiße bis einschließlich Peitz und Jänschwalde ist nach dieser Verfügung nicht nur ein Jagdverbot für alle Tierarten erlassen worden, sondern auch die Nutzung land- und forstwirtschaftlicher Flächen untersagt. Gras, Heu und Stroh, das in den vergangenen sechs Monaten im gefährdeten Gebiet geerntet wurde, darf nicht an Schweine verfüttert oder als Einstreu oder Beschäftigungsmaterial verwendet werden.

Eingeschränkter Transport von Schweinefleisch

Lebende Schweine, Schweinefleisch und Wurstwaren aus Schweinefleisch dürfen nicht aus dem Gefährdungsbereich hinaus gebracht werden, ohne dass dafür eine gesonderte Erlaubnis vorliegt.
Von diesen und zahlreichen weiteren Einschränkungen, die die Ausbreitung der bei einem toten Wildschwein festgestellten ASP dienen, sind auch Staakow und Reicherskreuz betroffen.

Beeskow

Gemeinsame Bekämpfung der Schweinepest mit angrenzenden Landkreisen

Für große Teile des Landkreises Oder-Spree, einschließlich Teilen von Friedland, Eisenhüttenstadt und Wiesenau, wird eine inhaltlich gleiche Anordnung durch den Landkreis Oder-Spree erwartet. Beide Landkreises und der Landkreis Dahme-Spreewald, aus dem Jamlitz und einige Ortsteile von Lieberose betroffen sind, haben sich auf ein gemeinsames Vorgehen bei der Bekämpfung der Seuche verständigt.
Die stärksten Einschränkungen gelten dabei in der zwischen drei bis vier Kilometer im Radius um die Fundstelle messenden Kernzone. Dort ist das Betreten des Waldes und der offenen Landschaft untersagt. Ausnahmen gelten nur für die Personen, die mit der Fallwildsuche beschäftigt sind.