Brand bei Storkow
: Auto in Görsdorf in Flammen – 35 Feuerwehrleute im Einsatz

Zunächst sorgte ein brennendes Fahrzeug für die Alarmierung von Feuerwehr und Polizei in Görsdorf bei Storkow. Kurze Zeit später ging es auch um ein Gebäude – das erwartete die Einsatzkräfte vor Ort.
Von
Monika Rassek
Storkow
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Feuerwehr und Polizei waren in Görsdorf bei Storkow im Einsatz.(Symbolbild)

Monika Rassek

Malerisch im Naturpark Dahme-Heideseen und eingebettet zwischen Wolziger See und Kutzingsee liegt Görsdorf bei Storkow – ein Ortsteil, indem keine 500 Menschen wohnen. Es lebt sich dort eher ruhig und beschaulich. Doch am Donnerstag (1. Februar), am frühen Morgen, kurz nach halb sieben, war es mit der Ruhe vorbei. Es sausten Fahrzeuge durch den Ort. Blaulicht und Martinshorn zerrissen die morgendliche Stille – Feueralarm!

In der Nähe vom Landhaus am Wolziger See hatte eine Anwohnerin der Kolberger Straße kurz vor 6.30 Uhr ein Feuer gemeldet. Während Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr sich auf dem Weg nach Görsdorf machten, hieß es plötzlich, dass auch ein Gebäude betroffen sei. Wie Einsatzleiter Matthias Reinhold, stellv. Stadtwehrführer von Storkow informiert, waren etwa 35 Feuerwehrkräfte mit dem Löschen beschäftigt.

Carport bei Brand in Görsdorf in Mitleidenschaft gezogen

Gebrannt hatte ein Auto älterer Bauart, der sich unter einer Art Carport befand, welcher bei dem Feuer ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurde, löst Einsatzleiter Matthias Reinhold das Rätsel um die Alarmierung zum sogenannten Gebäudebrand klein auf. Und er erklärt, wie es zu dem Feuer kommen konnte: „Es gab ein Problem mit einem elektrischen Ladegerät, welches sich vor Ort befand, weil hin und wieder an dem Fahrzeug gearbeitet wurde.“

Roland Kamenz von der Pressestelle der Polizeidirektion Ost teilt mit, dass der Pkw, welcher vollständig ausgebrannt sei, bereits abgemeldet war und, dass der Brand auf einem Privatgrundstück ausgebrochen sei. Einsatzkräfte der Wehren aus Klein und Groß Schauen, Philadelphia, Görsdorf und Storkow brauchten zwei Stunden, um den Brand zu löschen, auch weil sich viel Müll im Umfeld befunden hätte. Den entstandenen Sachschaden schätzt Matthias Reinhold grob auf etwa 10.000 Euro.