Bundestagswahl 2025
: Schon Tausende Anträge auf Briefwahl in Frankfurt (Oder)

Die Bundestagswahl rückt näher. In Frankfurt (Oder) ist das Interesse an der Briefwahl erneut groß. Wo bereits vorab in der Stadt direkt vor Ort per Brief gewählt werden kann.
Von
Thomas Gutke
Frankfurt (Oder)
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Landtagswahl in Brandenburg - Briefwahl

Am 23. Februar finden die vorgezogenen Bundestagswahlen statt. In Frankfurt (Oder) gibt es bereits zahlreiche Anträge auf Briefwahl. (Symbolbild)

Patrick Pleul/dpa
  • Bundestagswahl 2025 findet am 23. Februar statt.
  • Frankfurt (Oder) verzeichnet bereits 3500 Anträge auf Briefwahl.
  • Anträge auf Briefwahl sind bis 21. Februar möglich.
  • Vor Ort kann ab 10. Februar im Stadthaus per Brief gewählt werden.
  • 42.114 Wahlberechtigte in Frankfurt (Oder), Wahllokale voll besetzt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In knapp dreieinhalb Wochen wird ein neuer Bundestag gewählt. Und in Frankfurt (Oder), zum Wahlkreis 63 gehörend, deutet bereits jetzt einiges auf eine hohe Wahlbeteiligung hin.

Nach Angaben der Pressestelle der Stadt liegen inzwischen rund 3500 Anträge auf Briefwahl vor. Zum Vergleich: Bei der Bundestagswahl 2021 hatten insgesamt 9641 Frankfurterinnen und Frankfurter stimmten per Brief abgestimmt. Allerdings war der Vorlauf damals deutlich länger.

Außerdem können Anträge auf Briefwahlunterlagen noch bis zum 21. Februar 2025, 15 Uhr gestellt werden. „Danach nur noch in begründeten Ausnahmefällen“, heißt es von der Verwaltung. Die Möglichkeit, Wahlscheine online zu beantragen, besteht erst seit Sonnabend (25.1.). Darüber hinaus lassen sich die Wahlunterlagen aber auch per Post beantragen.

Ausgefüllt Wahlbriefe müssen bis 23. Februar vorliegen

Bis die Briefwahlunterlagen verschickt werden, ist Geduld gefragt. Die Kreiswahlleiterin, die in Beeskow sitzt, stellt die Stimmzettel bereit. Fristen müssen eingehalten, die Unterlagen noch gedruckt werden. „Aktuell ist davon auszugehen, dass die Stimmzettel ab 10. Februar 2025 vorliegen“, so Pressereferentin Kora Kutschbach.

Die Zeit ist knapp. Die ausgefüllten Wahlbriefe müssen bis zum Wahltag am Sonntag, 23. Februar, 18 Uhr bei der Wahlbehörde eingegangen sein.

Allerdings gibt es auch die Möglichkeit für Wahlberechtigte, direkt vor Ort und vorab per Brief zu wählen. Wie Kora Kutschbach informiert, können sich Wahlberechtigte voraussichtlich ab 10. Februar (also am Montag nach den Winterferien) im Stadthaus, Haus 1, in den Räumen 1.118 und 1.120, Goepelstraße 38, Briefwahlunterlagen aushändigen lassen und diese direkt ausfüllen.

Möglich sein soll die direkte Briefwahl im Stadthaus ab 10. Februar zu folgenden Zeiten:

  • montags: 9 bis 12 Uhr und 13 bis 15 Uhr
  • dienstags: von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr
  • mittwochs: von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 15 Uhr
  • donnerstags: von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr
  • freitags: von 9 bis 12 Uhr

Eine Sonderöffnung der Wahlbehörde ist außerdem am Sonnabend, 15. Februar, von 10 bis 15 Uhr vorgesehen.

Mehr als 42.000 Wahlberechtigte in Frankfurt (Oder)

Die Stadt hat 42.063 Wahlbenachrichtigungen verschickt. Zugleich gibt es aktuell 42.114 Wahlberechtigte in Frankfurt, die Zahl kann sich allerdings bis zur Wahl noch leicht verändern. „Die Differenz ergibt sich insbesondere aus der Aufnahme von im Ausland lebenden Deutschen. Im Ausland lebende Wahlberechtigte erhalten keine Wahlbenachrichtigungsbriefe. Sie müssen selbständig einen Antrag auf Aufnahme in das Wählerverzeichnis stellen und erhalten im Falle der Aufnahme die Briefwahlunterlagen zugesandt“, erklärt Kora Kutschbach.

Ehrenamtliche Wahlhelfer werden nicht mehr gesucht – anders als bei den Kommunal- und Landtagswahlen in 2024 haben sich diesmal genug Freiwillige gefunden. „Gegenwärtig konnten alle Wahllokale voll besetzt werden. Zwangsberufungen aus dem Melderegister mussten nicht vorgenommen werden“, so die Pressereferentin.