Corona-Pandemie: Bundeswehr hilft in Beeskow bei Corona-Kontaktermittlung

Bundeswehr hilft in der Kreisverwaltung Barnim während der Corona Pandemie . 27.04.2020
MOZ/Thomas BurckhardtDie Zahl der infizierten Personen ist damit im Vergleich zum Vortag um eins gestiegen. Beachtet werden muss immer, dass bei diesen Fallzahlen das Wohnortprinzip gilt. Es sind also nur Bürger berücksichtigt, die in einer Kommune des Landkreises gemeldet sind.
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In dem für die Kreisstadt Beeskow gemeldeten Fall verhält es sich offenbar so, dass die betroffene infizierte Person sich nicht in der Kreisstadt aufhält, sondern die notwendige Quarantänezeit anderswo verbringt. Das dort zuständige Gesundheitsamt kümmert sich um die Kontrolle. Gleichzeitig kümmert sich das LOS-Gesundheitsamt jetzt wohl in Beeskow um eine infizierte Person, die aber nicht in der hiesigen Statistik auftaucht, weil sie eigentlich anderswo lebt.
Das Kreisgesundheitsamt hat indessen personelle Verstärkung bekommen. Drei Mitglieder des Vereins „Pépiniére“, der in der Region viele Erste-Hilfe-Kurse in Grundschulen organisiert, haben sich dort gemeldet. Hinzu kommen fünf Angehörige der Bundeswehr. Alle Helfer werden in den nächsten Tagen und Wochen bei der Ermittlung von Kontaktpersonen von SARS-CoV-2-Virus-infizierten Bürgern helfen. Aktuell werden sie dafür geschult.